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Das Forum ist schuld!

Nun schon wieder eine Frage, ich habe den Backraum einmal nach den Birnenvorschlägen ausgelegt.
Die Wasserwaage entspricht der späteren abkoppelung durch die Silikat Platte. Die Holzleist entspricht der Einschusstür.
Und noch ei Problem, an meinen Abbruchsteinen klebt ja noch jede Menge alter Kalkmörtel, den ich natürlich so gut es geht abkratzen, aber es bleibt immer noch ein Rest kleben.
Soll ich zum Mauern da dann auch den Spezial Mörtel
 
Sorry,bin rausgeflogen.
Oder doch lieber hydraulischen Kalkmörtel? Nicht das die Haftung auf dem Restkalk nicht gegeben ist!
Was mein ihr dazu?
 
Sorry ich war schon wieder rausgeflogen, ich werde einmal ins Haus gehen.

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Danke für den Tip!
Da werde ich wohl den Kalkmörtel nehmen, so in etwa haben wir das zu meiner Lehrzeit auch gemacht, wenn ich richtig erinnere🔥
 
Danke für den Tip!
Da werde ich wohl den Kalkmörtel nehmen, so in etwa haben wir das zu meiner Lehrzeit auch gemacht, wenn ich richtig erinnere🔥
Ich möchte nicht gscheitwascheln, aber den Kalkmörtel würde ich nicht nehmen. Durch das immer wieder anheizen und auskühlen hast du eine
ordentliche thermische Belastung. Wenn dann der Mörtel aus den Fugen rieselt hast du mit dem Backgut nicht wirklich Freude!

Ich habe bei meinem Ofen den "Rath Universal Super" verwendet. Lieber ein paar EUR mehr in die Hand nehmen als hinterher das Leiden haben.
Wichtig ist auch die Fugen möglichst klein zu halten. Auf meinen Säcken stand 5 - max 7mm.
Tatsächlich hab ich weniger, teilweise fast auf knirsch gedrückt. Die Ziegelabfälle hab ich zu Keilen geschnitten und in die Fugen gesteckt.
Sehr, sehr wichtig, KEINE KREUZFUGEN, lieber einen Ziegel mehr schneiden.
Meine gebrauchte Naßschneidemaschine war da echt hilfreich. Nach Sanierung und Ofenbau hab ich sie auf willhaben.at mit Gewinn verkauft.
Jetzt setz ich mich auf die Beobachterbank und wünsch dir viel Erfolg beim Ofenbau. Über das isolieren und aufheizen reden wir später. sG Josef
 
Hallo Josef!
Genau das war ja auch meine Befürchtung, aber die Überlegung geht ja davon aus dass ich gebrauchte Ziegel verwende die reichlich Reste des alten Kalkmörtels anhaften haben.
Da bin ich mir halt nicht sicher ob sich der Raht mit dem Kalk verträgt?
Eventuell gehe ich auch zweigleisig im unteren Bereich Rath und mit Kalkmörtel auffüllen, irgend etwas wird dann wohl halte?
 
Ich behaupte mal, diese dünnen Fugenbreiten bekommt man mit einfachen Backsteinen überhaupt nicht hin. Man will ja auch noch ein Gewölbe mauern, wo die Fugen nach außen ohnehin breiter werden. Klar, theoretisch kann man das alles zuschneiden, kalibrieren, abrichten, wie auch immer. Meiner Meinung nach muss der Mörtel zum Stein passen, und wenn man einen rustikalen Ofen aus alten Ziegelsteinen baut, passt dazu doch auch ein rustikaler Mörtel. Die Jungs vom Ahrntal haben auch weder kalibrierte Schamottsteine, noch irgendwelche Hochleistungsmörtel à la Rath Universal Super genommen.

Sicher ist es nicht auszuschließen, dass es bei der rustikalen Bauweise auch mal zu Rissen, also "Falten", und kleineren Abplatzungen kommt, aber das ist beim Ahrntaler Original sicherlich nicht anders. Bis der Ofen dadurch aber unbrauchbar ist, dürfte es Jahrzehnte dauern.

Ich bin mit dieser Kombination bislang jedenfalls sehr zufrieden, und ich hatte noch nie Mörtel auf der Pizza. Wenn da etwas Sand abbröselt, dann passiert das wohl beim Aufheizen oder Abkühlen, vor allem aber dann, wenn man sich innen am Gewölbe zu schaffen macht (was man ja nicht tun muss).
 
Wird bestimmt super wünschte mir ich könnte sowas auch.
 
Hallo, Ich habe noch einmal versucht das Mörtelrezept meines damaligen Lehrmeister heraus zu bekommen.
Dabei gab sich ein ähnliches Rezept wie das von Hr. Porsche Junior verwendeten,
Also ich werde Kalkmörtel verwenden.
Wenn alles schief läuft, muss ich vielleicht etwas früher ein neues Gebiss kaufen:-)
 
👍 klar, jeder ist seines Glückes Schmied, wenn es nicht klappt, hat man was gelernt!
 
👍 klar, jeder ist seines Glückes Schmied, wenn es nicht klappt, hat man was gelernt!
Es wurde jahrhundertelang so gebaut, das funktioniert schon. Natürlich ist es mit hochmaßhaltigen Schamottsteinen der besten Qualität und einem darauf abgestimmten Spezialmörtel noch etwas hochwertiger, sicherer und langlebiger. Das muss jeder für sich selbst bewerten, worauf es ihm ankommt. Ich für meinen Teil habe einen Faible für traditionelles Bauen, bin großer Verfechter einer nachhaltigen Bauweise aus lokalen Recyclingbaustoffen und habe kein Problem damit, wenn mein HBO keine 100, sondern nur 50 Jahre hält.
 
Da bin ich schon wieder mit einer Frage, ich habe hier verschiedentlich gelesen, dass zu einer optimalen Temperaturverteilung der Boden die gleiche Stärke wie die Ofenwände haben soll?
Ist es richtig, wenn ich daraus folgende bei einer 11,5cm Ofenwand sollte der Boden auch 11,5cm über der Dämmung haben? Das bedeutet, unter Vernachlässigung vom
Quarzsand, mann sollte die Steine hochkant stellen, um auf 11,5cm Bodenstärke zu kommen, oder 2 Schichten flach übereinander legen ?
 
Ist es richtig, wenn ich daraus folgende bei einer 11,5cm Ofenwand sollte der Boden auch 11,5cm über der Dämmung haben? Das bedeutet, unter Vernachlässigung vom
Quarzsand, mann sollte die Steine hochkant stellen, um auf 11,5cm Bodenstärke zu kommen, oder 2 Schichten flach übereinander legen ?
So ungefähr. Quarzsand ist Wärmespeicher. 6,4 cm Schamottsteine plus Quarzsand und Du liegst genau richtig.
 
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