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Der Effeuno Thread

Hallo zusammen,

Nach rund 2,5 Jahren und ca 1.000 Pizzen hat mein P134 ein Problem.

An Gastroovens habe ich eine email gesendet, leider jedoch noch kein Feedback.

Evtl könnt ihr helfen. Das obere Heizelement heizt durchgehend, auch bei 0 oder 50 Grad, obwohl das untere z.B. schon längst bei 300 Grad abgeschalten hat!

Auch das “Klack-Geräusch” kommt gar nicht mehr.

Am oberen Thermostat dachte ich erst, es würde Teig dran hängen, war aber etwas anderes “weißes”?

Ich kenne mich mit der Technik leider nur wenig aus.

Hat jemand ein Tipp? Kann ich das Thermostat selbst wechseln? Bzw. Wo kann ich dieses uberhaupt erwerben?

Danke für eine Auskunft und Grüße

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Danke für die schnelle Antwort!

Also hört sich für dich meine Problematik auch nach Thermostat an? Nicht das es ein ganz anderer Fehler ist?

Ich hab jetzt keine zwei linken Hände, aber gibt es irgendwo eine kleine Anleitung, wie ich am Besten beim Thermostat-Ausbau vorgehe?

Das mit dem 500er thermostat ist ein guter Hinweis, wäre natürlich eine Idee!:-)
 
Servus,

ja - das was du beschreibst war bei mir genau so. Wenn du den Ofen eingeschaltest lässt, wird er so lange heizen, bis das Sicherheitsthermostat auslöst. Bei mir war der obere Fühler korridiert und hatte ein Loch.

Was das auswechslen angeht: Wenn du dir zutraust, den Ofen aufzuschrauben ist das kein großes Problem. Mach ggf. vor dem Ausbau einfach Fotos, nicht dass du dann versehentlich Kabel vertauschst. Aber im Prinzip: Ofen auf, altes Thermostat raus, neues rein, Ofen zu und fertig. Ich habe nur in Erinnerung, dass man auf der Rückseite nicht alle Schrauben lösen muss. Aber welche das waren weiß ich nicht, du hast danach nur das "Problem" im Zweifelsfall wieder etwas mehr zusammenbauen zu müssen.
 
Okay top! Dann bin ich zuversichtlich, dass es mit einem neuen Thermostat funktioniert!

Ich werd berichten - Mal sehen wie lange die Lieferzeit aus Polen ist und dementsprechend lange die “pizza-freie” Zeit ist…
 
Guten Morgen,

Kurzes Feedback zum oberen Thermostat. Effeuno hatte sich zu dem Thema via email bei mir gemeldet und bei meiner Problembeschreibung direkt bestätigt, dass Thermostat sei defekt.

Gewährleistung und Garantie ist leider abgelaufen. So aus dem Schriftverkehr mit Effeuno lese ich raus, dass bis 3 Jahre nach Kaufdatum das vermutlich sogar möglich gewesen wäre.

Also musste ich das Thermostat selbst für ca 35€ Via EBay aus Polen bestellen. Versand ging super schnell mit DHL.

Gestern Abend zig Schrauben des Effeunos rausgedreht, damit ich die Abdeckung abmachen kann.
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Bin dann einfach den vielen Kabeln des oberen Thermostats gefolgt und alles wieder mit Kabelbindern so befestigt, wie es war.

Ein Hinweis Evtl. der Temperatur-Regler an der Front ist nur gesteckt, einfach abziehen:
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Details aus dem Inneren:
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Hab’s dann mal kurz getestet, geht einwandfrei👌🏼

Nach zig Stunden Laufzeit und X.XXX Pizzen sind die 35€ und paar Minuten Arbeitszeit gut angelegt.

Einfach vorsichtig sein, sich Bilder machen, dann kann nichts passieren.

PS: Hoffe das untere Thermostat hält etwas länger, da dieses etwas komplexer verbaut ist!

….so jetzt muss ich Teig fürs Wochenende machen;)
 
Servus,

das freut mich! Es ist eigentlich wirklich nix dabei und vor allem sind die Thermostate gut verfügbar und wesentlich günstiger als bei Effeuno direkt. Du hast jetzt wieder die 450° Variante eingebaut? Ich habe nämlich gesehen, dass die 500° Variante schon wieder knapp 40 Euro kostet. Ich hatte damals 36 bezahlt. Es ist einfach immer wieder unglaublich wie derzeit überall die Preise steigen. Das ist immerhin mehr als 10%.

Billiger geht es teilweise auch, aber dann kommen die meist aus GB und einen Haufen Versand drauf, dass man nix aufsteckt.
 
Ich hatte tatsächlich vom Verkäufer ein Preisvorschlag erhalten für 27€ + 5€ Versand. Aber das ist alles okay!

Schön war übrigens auch, dass der Servicemitarbeiter von Effeuno mir den eBay Link als “Original” bestätigt hat! Über Effeuno direkt wäre es noch etwas teurer geworden.

Hab mich wieder für das 450 Grad Thermostat entschieden. Das passt einfach gut zu meinem Style (nicht komplett neapolitanisch, sondern eher 80-100 sec Backzeit - Mischung Leoparding + etwas Rustikal)


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Servus,

ich bin bei meiner letzten Pizzasession mal der Frage nachgegangen, was der Ofen so an Strom zieht. Zufällig habe ich mein altes Messgerät, ein Conrad "Energy Monitor 3000" beim aufräumen wieder mal die Hände bekommen.

Mein Ofen: P134h 500° mit Heizung 1900 Watt oben, 900 Watt unten, also nicht die ganz aktuelle Version, die ja nochmals 200 Watt oben mehr hat.

17:20 Uhr einschalten - der Ofen zieht mit beiden Heizungen (Lüfter noch aus), ca. 2.800 Watt, also was man erwarten würde.
20:04 Uhr ausschalten. Der Ofen ist also 1:46 h gelaufen. Es sind 4,106 kWh durch. Insgesamt hatte ich 8 Pizzen gebacken.

Soweit ich das in Erinnerung habe, ging die Leistungsaufnahme geringfügig zurück als der Ofen heiß war, was normal sein dürfte, da der Widerstand mit zunehmender Temperatur etwas höher wird. Aber alles nicht der Rede wert, wir reden von ein paar Watt. Als der Ofen aus war, zeigte das Gerät 16 Watt an, hier lief ja nur noch der Lüfter. Am nächsten Tag: Das Messgerät hatte exakt 4:00 h Strombezug mit dann 4,130 kWh aufgezeichnet.

Man muss jetzt halt berücksichtigen, dass die meiste Energie beim aufheizen drauf geht. Je länger mal also bäckt, umso "wirtschaftlicher" ist das unter dem Strich. Aber vielleicht hilft es ja dem ein oder anderen für eine grobe Einschätzung. Ich werde es bei Zeiten mal wiederholen, vielleicht ergibt sich auch wieder mal ein längerer Einsatz.
 
Servus,

ich bin bei meiner letzten Pizzasession mal der Frage nachgegangen, was der Ofen so an Strom zieht. Zufällig habe ich mein altes Messgerät, ein Conrad "Energy Monitor 3000" beim aufräumen wieder mal die Hände bekommen.

Mein Ofen: P134h 500° mit Heizung 1900 Watt oben, 900 Watt unten, also nicht die ganz aktuelle Version, die ja nochmals 200 Watt oben mehr hat.

17:20 Uhr einschalten - der Ofen zieht mit beiden Heizungen (Lüfter noch aus), ca. 2.800 Watt, also was man erwarten würde.
20:04 Uhr ausschalten. Der Ofen ist also 1:46 h gelaufen. Es sind 4,106 kWh durch. Insgesamt hatte ich 8 Pizzen gebacken.

Soweit ich das in Erinnerung habe, ging die Leistungsaufnahme geringfügig zurück als der Ofen heiß war, was normal sein dürfte, da der Widerstand mit zunehmender Temperatur etwas höher wird. Aber alles nicht der Rede wert, wir reden von ein paar Watt. Als der Ofen aus war, zeigte das Gerät 16 Watt an, hier lief ja nur noch der Lüfter. Am nächsten Tag: Das Messgerät hatte exakt 4:00 h Strombezug mit dann 4,130 kWh aufgezeichnet.

Man muss jetzt halt berücksichtigen, dass die meiste Energie beim aufheizen drauf geht. Je länger mal also bäckt, umso "wirtschaftlicher" ist das unter dem Strich. Aber vielleicht hilft es ja dem ein oder anderen für eine grobe Einschätzung. Ich werde es bei Zeiten mal wiederholen, vielleicht ergibt sich auch wieder mal ein längerer Einsatz.
schön das auch mal zu erfahren :) ich hab mal gelesen glaub pro stunde 50cent also weiss nicht genau ist aber jetzt nicht so schlimm
 
1 kwh hat ja bis vor kurzem noch so um die 25 Cent gekostet. Jetzt kannst froh sein, wenn du 30 Cent zahlst. Als Neukunde sind 40-60 Cent normal…
 
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dazu kommt dass der Garatron über Energieabgabedauer-% gesteuert wird (Oben/Unten) und nicht über Temperatur)

Ich zitiere mal Threadübergreifend, weil es hier besser reinpasst:

Hmm,
ich denke ja schon eine Weile drüber nach, ob meine Annahmen hinsichtlicher der Steuerungen der Effeunos (speziell Garatron und Evolution) so richtig sind. Allerdings gibt selbst die Homepage von Effeuno nicht so viel konkretes her - auch wenn ich kein italienisch kann und mit dem Übersetzer arbeite, so fehlen mir da einfach technische Hinweise.

Bei Effeuno ist immer die Rede von einer PID-Steuerung. Gut, irgendwo ist das auch naheliegend, da haben ja einige Bastler schon bewiesen, dass man die Thermostate durch PID ersetzen kann. Meine Vermutung ist, dass diese ggf. auch mit einer PWM-Steuerung kombiniert ist. Das würde jetzt ein bisschen zu dem Zitat von dir passen, wobei es ohne einer Temperatursteuerung aus meiner Sicht nicht geht. Alsowird es eher eine Kombination aus beiden sein. Der gravierendste Unterschied wäre, dass das Heizelement also nicht dauernd an und ausgeschaltet wird, sondern die Leistung per Phasenanschnitt gedrosselt wird. Statt also dem typischen Szenario: Heizen bis glüht - Thermostat schaltet ab - Temperatur fällt - Heizung an - glüht usw. würde man hergehen, den Ofen auf die Zieltemperatur heizen und dann die Leistung so drosseln, dass der Ofen nahe der Zieltemperatur bleibt. Vergleichbar ist das mit einem Dimmer. Die 100 Watt Glühbirne ist zu hell, also drehe ich die Leistung so lange runter, bis es mir passt. Das löst zwar das Thema der Schwankungen, nicht aber die der ungleichmäßigen Verteilung. Das liegt in erster Linie an der Tatsache, dass an der Türe die Verluste höher sind bzw. auch ein Stück weit am Heizelement. An diesem hat sich in der Vergangenheit am Design der Heizschlange immer wieder mal was verändert. Speziell an der Tür verlaufen mehr Windungen, früher waren diese gleichmäßig über die Fläche verteilt. Ein bisschen mehr Power gab es bei den jüngeren Modellen auch.

Aber das ist alles nur eine Mutmaßung meinerseits. Mangels Infomationen ist das ein wenig rumstochern im Nebel. Einen entsprechenden Ofen habe ich auch nicht. Bisher war ich immer der Meinung, dass nur die Unterhitze prozentual zur Oberhitze eingestellt wird, zumindest kann man das den Fragen der User hier entnehmen.

Aber denkt's bitte dran: Der Ofen ist das eine, der Pizzaiolo davor das andere. Noch so viel Technik wird Erfahrung und Geschick nicht ersetzen.
 
ich kann ja italienisch und habe die Videos eines der Konstrukteure gesehen.

(speziell Garatron und Evolution)
Oben:
Oben wird die Wärme nicht gemessen.
Hier werden die Obere Resistenz (Heizstange) in 3 Sekunden Schritten getacktet
= 100% Läuft sie durchgehend
= 50% 1.5Sek ein - 1.5 Sek aus = 50% Energieabgabe
= 10% 0.3Sek ein - 2.7 Sek aus = 10% Energieabgabe

Mitte: Hier wird die Temperatur ermittelt und Eingestellt

Unten (unter dem Stein):
Unten wird die Wärme nicht gemessen.
Hier werden die Untere Resistenz (Heizstange) in 3 Sekunden Schritten getacktet
= 100% Läuft sie durchgehend
= 50% 1.5Sek ein - 1.5 Sek aus = 50% Energieabgabe
= 10% 0.3Sek ein - 2.7 Sek aus = 10% Energieabgabe

Heizstangen heizen dann weiter bis die eingestellte Temperatur erreicht ist.

Wenn man also Pizza einschiebt, fällt sowiso die Temperatur, und man bäckt also in die Temp.-Steigung hinein.
Die P-134er können nur Vollgas bis zur Erreichng der Temperatur heizen (Dies ist die Pizzabackzeit)

Die Tron und Evolution bieten die die Möglichkeit, die Energieeinbringung wärend dem Backen zu Regeln. (Bis zur Erreichung der Eing. Temp.)
 
Servus,

danke für die Ausführung. Dann lag ich ja mit meiner Vermutung ziemlich richtig. Es ist zwar kein Phasenanschnitt, sondern wirklich eine per PWM getaktete Steuerung. In dem Fall die besagten 3 Sekunden. Ich vermute weiter, dass mit dem PID Controller aber die Aufheizphasen gesteuert werden. D.h. Wenn die Temperatur fällt, muss zwangsläufig kurzfristig mehr geheizt werden um wieder an die Zieltemperatur zu kommen. Vor allem für das obere Heizelement dürfte das entscheidend sein.

Mit dem Ofen dürfte man aller Wahrscheinlichkeit konstantere Ergebnisse erzielen und hat womöglich ein bisschen mehr Komfort dahingehend, das man nicht manuell regeln muss. Auf der anderen Seite nimmt einem der Ofen aber ein Stück weit was aus der Hand.
 
Tag zusammen, bin im forum nicht wirklich fündig geworden daher meine Frage hier.

Habe den neuen Effeuno 509C kleine Version und suche eine Einstellung wie ich eine Pizza(am besten für sehr dunnen Teig ohme Dicken Rand) hinbekomme ohne verbrannten Boden auf dem kleinen Stein.

Ich mache meistens nur eine Pizza und will es vermeiden jedes mal 40 Minuten vorheizen zu müssen.

Habe jetzt 2 Versuche hinter mir, bei beiden war sie unten verbrannt. Letzter Versuch war 300C unten und 400C oben. Angepeilt waren 300 unten aber glaube das wurden 350 weil beim runter drehen das Licht schon bei 350 ausging.

Das Problem ist das der Stein Extrem schnell auf Temperatur kommt und diese gerade von oben auch aufnimmt, dann aber trotzdem von oben nicht genug bekommt um schnell genug durch zu gehen.
 
Moin zusammen,

nachdem ich hier im Forum lange Zeit nur still gelesen habe, hab ich mich einfach mal angemeldet. Ich backe jetzt seit einem knappen Jahr meine eigenen Pizzen.
Nachdem ich im Sommer immer den Moesta Pizzaring für die Kugel nutze gehts im Winter und bei schlechtem Wetter mit dem EBO weiter.
Der Geschmack aus dem Moesta ist schon ziemlich mega. Der EBO dafür angenehmer in der Handhabung, da beim Moesta das Holznachlegen immer ein aufwand ist 😀 Nur leider lässt die Bräunung des Bodens sehr zu wünschen übrig. Und zwischen den Pizzen 10 Minuten warten ist aufgrund hungriger Meute nicht möglich :messer:

Und so liebäugel ich seit geraumer Zeit mit dem P134H. Da ich allerdings unschlüssig wegen der 459° oder 509° Variante bin, habe ich mal zwei der deutschen Händler angeschrieben und gefragt, welcher besser für mich geeignet wäre. Mit dem Antworten bin ich allerdings nicht sooo zufrieden.
Mir geht es darum, dass ich meistens 3 Pizzen backe. Ab und zu 6 - 8. Und einmal im Jahr 15 Stück. Leoparding ist nicht unser Fall, eher eine schöne Bräunung und auch mal die ein oder andere dunkle Stelle. Riesig dicker Rand muss auch nicht sein.
Von den Händlern wurde dann empfohlen, die 509° Variante zu kaufen. Grundsätzlich in Ordnung. Allerdings auch mit der Begründung, dass bei 15 Pizzen die 459° nicht ausreichen werden, da ich sonst zwischen den Pizzen 5 Minuten warten muss, da der Boden sonst nichts wird. Und genau diese Aussage hat mich stutzig gemacht, weshalb ich nun hier mal nachhake. Denn 5 Minuten Wartezeit bringt mich auf eine zusätzliche Zeit von fast 1,5 Stunden - nur fürs Warten :hmmmm:
Ihr schreibt oft, dass die 459° Variante ausreicht. Auch für die 15 Pizzen?
Hier mal zwei meiner Pizzen. Eine im EBO und eine im Moesta 😀

VG
Nocciola
EBO
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Moesta
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