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Es soll Rettich geben - Einlegen oder Einkochen? - Wie wird das gemacht?

Wolfeiso

Fleischtycoon
5+ Jahre im GSV
Hallo Fans der Halbarmachung in Gläsern,

es ist Rettichzeit - und es gibt mehr als ein 2 Personenhaushalt über die Woche essen kann.
Also einmachen! - ich hab rote Rettiche, Radieschen und Daikon - würde ich gerne sortenrein verarbeiten! Ich hab hier die SuFu bemüht, und entweder bin ich zu blöde zum suchen, oder es gibt zu diesem Thema noch nix.

Ich hab ein paar Rezepte im Inet gefunden - eins davon werde ich versuchen, aber bei dem geballten KnowHow hier im Forum - dachte ich evtl. Hat jemand von euch schon gute Erfahrungen gemacht, die Sie / Er hier teilen möchte.

Ich werde natürlch mein Rezept und das Ergebnis auch hier reintun, da ich nicht annehme, dass ihr alle euren Radies immer sofort essen könnt.

Vielen Dank fürs Posten
 
Rettich einmachen ... hab ich noch nie gehört.
Aber bin gespannt auf deine Ergebnisse :thumb2:
 
@Feierdeufe - wow das hört sich auch interessant an! - versuch ich - ich bin beim fermentieren ja noch nicht über Sauerkraut weiss oder rot hinausgekommen - aber das hört sich auch zu Wokgerichten gut an - da hab ich den Daikon immer frisch drin.
 
Die einfachsten Varianten sind Laktofermentation mit Salz im Vakuumbeutel oder in Salzlake. Einlegen in Essig geht auch. Habe ich schon mit schwarzem Rettich und Radieschen gemacht. Daikon geht sicher auch gut...

Die von @Feierdeufe vorgeschlagene Variante als Kkakdugi mit Knoblauch und Gochugaru ist ein bißchen aufwendiger, aber wenn man Kimchi mag, ist das auch eine sehr spannende Variante.

Neben der normalen Laktofermentation mit Salz (und ggf. etwas Zucker), kann man natürlich mit Knoblauch, Kräutern oder anderen Zutaten experimentieren.
 
@Feierdeufe - wow das hört sich auch interessant an! - versuch ich - ich bin beim fermentieren ja noch nicht über Sauerkraut weiss oder rot hinausgekommen - aber das hört sich auch zu Wokgerichten gut an - da hab ich den Daikon immer frisch drin.
Aus meinem BEEFKE, Seite 94:
"Rezept Kimchi: 1 Chinakohl, 1 weißer Rettich, 2Bd. Schnittlauch, 2Bd. Frühlingszwiebeln, 2EL Sambal Oelek, 1 daumengroßes Stk. Ingwer, 4 Knoblauchzehen, 3EL Chilipulver, 2EL Zucker, Salz
Den Chinakohl der Länge nach vierteln und in einer Lake aus 3L Wasser und 12EL Salz 3 Stunden einweichen. Danach gut abspülen, den Strunk und die äußeren
Blätter entfernen und die Viertel in mundgerechte Stücke schneiden (der Chinakohl sollte so salzig wie Meerwasser schmecken). Die äußeren Blätter aufheben. Den Rettich in kleine Streifen schneiden und 15 Minuten einsalzen, dann abspülen. Den Knoblauch pressen, den Ingwer raspeln, Schnittlauch und Frühlingszwiebeln in mundgerechte Stifte schneiden. Alles mit den restlichen Zutaten vermischen, in ein Gurkenglas oder einen Steinguttopf füllen und fest zusammendrücken. Mit den äußeren Chinakohlblättern bedecken und verschließen. Einen Tag bei Raumtemperatur stellen lassen, dann bei 6-8 Grad eine Woche fermentieren lassen."
 
Die von @Feierdeufe vorgeschlagene Variante als Kkakdugi mit Knoblauch und Gochugaru ist ein bißchen aufwendiger, aber wenn man Kimchi mag, ist das auch eine sehr spannende Variante.

Achja, ich vergaß: Wenn man nicht irgendein "lacto-fermentiertes, mehr oder weniger scharfes Gemüse Misch Masch" erzeugen möchte, sondern halbwegs authentisches koreanisches Kimchi, sollte man Gochu Chilis verwenden. Die gibt es in mild und in scharf.

Anders als die bei uns üblichen Chili-Sorten stammen Gochu Chilis nicht aus Amerika. Gochu Chili gab es in Korea schon lange vor Kolumbus, offenbar gibt es es diese spezielle Art - die sich biologisch von den aus Amerika stammenden Chili-Sorten unterscheidet - schon sehr viel länger in Korea. Vermutlich seit Jahrmillionen.
 
Achja, ich vergaß: Wenn man nicht irgendein "lacto-fermentiertes, mehr oder weniger scharfes Gemüse Misch Masch" erzeugen möchte, sondern halbwegs authentisches koreanisches Kimchi, sollte man Gochu Chilis verwenden. Die gibt es in mild und in scharf.

Anders als die bei uns üblichen Chili-Sorten stammen Gochu Chilis nicht aus Amerika. Gochu Chili gab es in Korea schon lange vor Kolumbus, offenbar gibt es es diese spezielle Art - die sich biologisch von den aus Amerika stammenden Chili-Sorten unterscheidet - schon sehr viel länger in Korea. Vermutlich seit Jahrmillionen.
schön, daß Du das so siehst
 
Mittlerweile hau ich alles rein, was nicht bei 3 auf dem Baum ist: Sellerie, Kohlrabi, Selleriegrün, Fischsauce, diverse Keime, Karotten und gelbe Möhren, Bonitoflocken, Rot- und Weißkraut...
Mir schmeckt es!

Ich mach 2x/Jahr an die 35Liter auf einmal und halte sie in 2L-Portionen im Kühlschrank.
 
Vielen Dank für die vielen Anregungen - Kimchi ist mir schon ein Begriff - das Kkakdugi klingt auch spannend - und wenn ich das entsprechende Chili finde (hier in der bayerischen Provinz) - probier ichs. Wenn nicht diese Woche, dann mit der nächsten angebauten Charge - eine sollte dieses Jahr ja schon noch gehen….

Es ging mir aber schon hauptsächlich drum, den Rettich auch haltbar zu machen - also den Gedanken des „einlegens / einkochens“ an sich!

Ich steh ja voll auf Rettichsalat, wenn er so nen Tag alt ist - da könnt ich mich reinsetzen!
 
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