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Euer Lieblings Wein

Also nachdem ich sehr für regionales Essen und Trinken bin hier meine aktuellen Lieblingsweine aus Österreich:

Rot - Zantho Pinot Noir Reserve
Rot - Umathum Haideboden Cuvèe
Weiß - Krispel Grauburgunder
 
Ein Grüner Veltliner zu marinierten Hähnchenbrustfilets.

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Ich nutze dieses Thread mal, um hier zu posten, wenn ein paar gute Flaschen geöffnet werden :)

Vor kurzem haben wir uns bei einem Bekannten zu einer schönen Weinrunde getroffen, jeder hatte 2 Flaschen aus seinem Keller dabei. Zu einigen Weine schreibe ich etwas mehr (die mir noch in bester Erinnerung sind). Wir haben alle Weine blind ausgeschenkt und es wurde munter drauflosspekuliert, was denn im Glas sein könnte.

Wir haben mit ein paar weißen gestartet.
Der Dönnhoff hat mir zum Start sehr gut gefallen, wir haben ihn recht kühl als Aperitif getrunken. So machen Spätlesen auch schon zum Start Spaß. Natürlich kann der Wein Jahrzehnte liegen, aber auch jung kann man sowas schon gut trinken.
Highlight war für fast alle der 98er Schlossberg, der trotz seiner 24 Jahre eine unglaubliche Jugendlichkeit mitbringt. Die Säure ist noch richtig frisch und perfekt eingebunden. Dazu noch deutliche tropische Frucharomatik, keine zu dominanten Sekundär- und Tertiäraromen. Der kann locker nochmal 10 Jahre liegen. Leider habe ich nur noch eine einzige Flasche davon :(


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Dann sind wir zu den Rotweinen übergegangen.
Der Burgunder als Übergang wunderbar filigran, aber trotzdem mit Ausdruck. So liebe ich Pinot.
Die 10er Mouton danach ist ein Monument. Unbeschreiblich ausdrucksstark, eine Fülle von Fruchtaromen, aber auch schon (mit etwas Luft) etwas mit Minze, Leder und Tabak. So jung und trotzdem so vielschichtig, unglaublich.
Der 85er war leider etwas oxidiert, war zwar immer noch sehr gut trinkbar, aber für mich mit einem doch relativ deutlich schmeckbaren Fehlton.
Masseto 03 typisch Merlot, wahnsinnig weich und samtig, sehr reife Nase und schöne, aber gut integrierte, Noten von jungem Holz.
Den Ulysses hatte ich mitgebracht, den Dampfhammer haben wir bewusst zum Schluss eingeplant. Da ich befürchtet habe, dass der Wein in seiner Jugend noch etwas zu monumental sein könne, haben wir ihn ca. 3h karaffiert, was ihm anscheinend sehr gut getan hat. Typischer BDX-Blend mit deutlich schmeckbarem Holz und kalifornien-typischer Minze/Eukalyptus, aber keinesfalls zu dominant.

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Hier nochmal alle Weine in einer Reihe, am Schluss haben wir spontan noch einen kleinen Absacker aufgemacht :)

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Schön war es wieder, auch am nächsten Tag ging es überraschend gut :)
 
Ich nutze dieses Thread mal, um hier zu posten, wenn ein paar gute Flaschen geöffnet werden :)

Vor kurzem haben wir uns bei einem Bekannten zu einer schönen Weinrunde getroffen, jeder hatte 2 Flaschen aus seinem Keller dabei. Zu einigen Weine schreibe ich etwas mehr (die mir noch in bester Erinnerung sind). Wir haben alle Weine blind ausgeschenkt und es wurde munter drauflosspekuliert, was denn im Glas sein könnte.

Wir haben mit ein paar weißen gestartet.
Der Dönnhoff hat mir zum Start sehr gut gefallen, wir haben ihn recht kühl als Aperitif getrunken. So machen Spätlesen auch schon zum Start Spaß. Natürlich kann der Wein Jahrzehnte liegen, aber auch jung kann man sowas schon gut trinken.
Highlight war für fast alle der 98er Schlossberg, der trotz seiner 24 Jahre eine unglaubliche Jugendlichkeit mitbringt. Die Säure ist noch richtig frisch und perfekt eingebunden. Dazu noch deutliche tropische Frucharomatik, keine zu dominanten Sekundär- und Tertiäraromen. Der kann locker nochmal 10 Jahre liegen. Leider habe ich nur noch eine einzige Flasche davon :(


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Dann sind wir zu den Rotweinen übergegangen.
Der Burgunder als Übergang wunderbar filigran, aber trotzdem mit Ausdruck. So liebe ich Pinot.
Die 10er Mouton danach ist ein Monument. Unbeschreiblich ausdrucksstark, eine Fülle von Fruchtaromen, aber auch schon (mit etwas Luft) etwas mit Minze, Leder und Tabak. So jung und trotzdem so vielschichtig, unglaublich.
Der 85er war leider etwas oxidiert, war zwar immer noch sehr gut trinkbar, aber für mich mit einem doch relativ deutlich schmeckbaren Fehlton.
Masseto 03 typisch Merlot, wahnsinnig weich und samtig, sehr reife Nase und schöne, aber gut integrierte, Noten von jungem Holz.
Den Ulysses hatte ich mitgebracht, den Dampfhammer haben wir bewusst zum Schluss eingeplant. Da ich befürchtet habe, dass der Wein in seiner Jugend noch etwas zu monumental sein könne, haben wir ihn ca. 3h karaffiert, was ihm anscheinend sehr gut getan hat. Typischer BDX-Blend mit deutlich schmeckbarem Holz und kalifornien-typischer Minze/Eukalyptus, aber keinesfalls zu dominant.

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Hier nochmal alle Weine in einer Reihe, am Schluss haben wir spontan noch einen kleinen Absacker aufgemacht :)

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Schön war es wieder, auch am nächsten Tag ging es überraschend gut :)

Bahhh schon wieder ganz rechts dieses süße Zeug. Willst du die alten Sachen nicht mal entsorgen. Ich helfe dir gerne dabei. :D
 
Nach den tollen Empfehlungen zum Weißen für die Göga (liebt den Butterfly), möchte ich nochmal nach einer Empfehlung zu einem schönen kräftigen und guten trockenem Spanischen Roten bei den Experten hier nachfragen. Für andere die in die Rioja Richtung gehen bin ich natürlich auch offen.
Sehr gerne trinke ich den Pesquera Reserva, welcher allerdings auch ordentlich hoch im Preis liegt mit €35.
Der Corte Mayor Rioja ist auch ein top Wein, und liegt so mit €12 in der Region wo ich etwas suche.
 
Ich nutze dieses Thread mal, um hier zu posten, wenn ein paar gute Flaschen geöffnet werden :)

Vor kurzem haben wir uns bei einem Bekannten zu einer schönen Weinrunde getroffen, jeder hatte 2 Flaschen aus seinem Keller dabei. Zu einigen Weine schreibe ich etwas mehr (die mir noch in bester Erinnerung sind). Wir haben alle Weine blind ausgeschenkt und es wurde munter drauflosspekuliert, was denn im Glas sein könnte.

Wir haben mit ein paar weißen gestartet.
Der Dönnhoff hat mir zum Start sehr gut gefallen, wir haben ihn recht kühl als Aperitif getrunken. So machen Spätlesen auch schon zum Start Spaß. Natürlich kann der Wein Jahrzehnte liegen, aber auch jung kann man sowas schon gut trinken.
Highlight war für fast alle der 98er Schlossberg, der trotz seiner 24 Jahre eine unglaubliche Jugendlichkeit mitbringt. Die Säure ist noch richtig frisch und perfekt eingebunden. Dazu noch deutliche tropische Frucharomatik, keine zu dominanten Sekundär- und Tertiäraromen. Der kann locker nochmal 10 Jahre liegen. Leider habe ich nur noch eine einzige Flasche davon :(


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Dann sind wir zu den Rotweinen übergegangen.
Der Burgunder als Übergang wunderbar filigran, aber trotzdem mit Ausdruck. So liebe ich Pinot.
Die 10er Mouton danach ist ein Monument. Unbeschreiblich ausdrucksstark, eine Fülle von Fruchtaromen, aber auch schon (mit etwas Luft) etwas mit Minze, Leder und Tabak. So jung und trotzdem so vielschichtig, unglaublich.
Der 85er war leider etwas oxidiert, war zwar immer noch sehr gut trinkbar, aber für mich mit einem doch relativ deutlich schmeckbaren Fehlton.
Masseto 03 typisch Merlot, wahnsinnig weich und samtig, sehr reife Nase und schöne, aber gut integrierte, Noten von jungem Holz.
Den Ulysses hatte ich mitgebracht, den Dampfhammer haben wir bewusst zum Schluss eingeplant. Da ich befürchtet habe, dass der Wein in seiner Jugend noch etwas zu monumental sein könne, haben wir ihn ca. 3h karaffiert, was ihm anscheinend sehr gut getan hat. Typischer BDX-Blend mit deutlich schmeckbarem Holz und kalifornien-typischer Minze/Eukalyptus, aber keinesfalls zu dominant.

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Hier nochmal alle Weine in einer Reihe, am Schluss haben wir spontan noch einen kleinen Absacker aufgemacht :)

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Schön war es wieder, auch am nächsten Tag ging es überraschend gut :)
Hätte gar nicht gedacht, dass 85 Mouton schon drüber ist...? Wie war für Dich der Rebholz und Weinbach? Masseto ist ja der Wahnsinn! Sieht nach einem sehr soliden Abend aus;)
 
Natürlich ist 85 im Regelfall noch nicht drüber, bei dem (den jemand anders aus der Runde beisteuerte) lag es vermutlich an der Lagerung.
Der Rebholz war etwas verschlossen, wir haben den direkt aus der Flasche eingeschenkt, ich bin mir sicher, dass ihm etwas Luft gut getan hätte. Mineralik war voll da, wirkte aber (vermutlich noch) etwas unrund.
Der Weinbach war nicht mein Fall, ich muss sagen, dass die Nase für mich einfach zu wenig Riesling-typisch war. Wir haben ja ausnahmslos alle Weine blind getrunken, nahezu alle aus unserer Runde wären in Richtung gereifter GV oder sogar Chenin gegangen. Wir nicht meine Welt, im Bereich Riesling bin ich ja eigentlich gut eingetrunken (das ist die einzige Rebsorte wo ich behaupten würde, etwas Ahnung zu haben), aber der war nicht meine Baustelle.
 
Mein "Everybodys Darling" Ist der Baron de Ley Reserva - das geht immer und kam bisher bei allen gut an.
Super Danke dir. Preis passt auch. Werde ich mal mit bestellen beim nächsten mal. :thumb2:
 
Natürlich ist 85 im Regelfall noch nicht drüber, bei dem (den jemand anders aus der Runde beisteuerte) lag es vermutlich an der Lagerung.
Der Rebholz war etwas verschlossen, wir haben den direkt aus der Flasche eingeschenkt, ich bin mir sicher, dass ihm etwas Luft gut getan hätte. Mineralik war voll da, wirkte aber (vermutlich noch) etwas unrund.
Der Weinbach war nicht mein Fall, ich muss sagen, dass die Nase für mich einfach zu wenig Riesling-typisch war. Wir haben ja ausnahmslos alle Weine blind getrunken, nahezu alle aus unserer Runde wären in Richtung gereifter GV oder sogar Chenin gegangen. Wir nicht meine Welt, im Bereich Riesling bin ich ja eigentlich gut eingetrunken (das ist die einzige Rebsorte wo ich behaupten würde, etwas Ahnung zu haben), aber der war nicht meine Baustelle.

Schade um den Mouton.

Trinkst Du gerne gereifte Rieslinge? Lagerst Du selber ein nach Subskription?
 
Diesen Wein würde ich in der Tat als Lieblingswein bezeichnen.
Der Jahrgang ist super. Die Lagen von Keller sind imho mittelprächtig und so auch die Weine.
Als ich den Wein gekauft habe, ca 2002 wollte ich schauen, wie sie sich entwickeln.
Das Entwicklungspotenzial ist ok, aber hinkt hinter den wirklich grossen Rieslingen hinter her.
War ja damals auch nicht auf dem selbigen Preisniveau wie die hoch renomierten. Den heute aufgeworfenen Preis würd ich nicht zahlen wollen, da gäbe es anderes.

Denoch, Spass macht er trotzdem, vorallem wenn man ihn nicht vergleichend serviert sondern für sich alleine, und sich einfach dem Wein hingibt.
 
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