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[Fermentation] Mein Bier

ich hab zum Glück nicht so ein hartes Wasser ;-)
werde aber beim nächsten Maischen das erste mal den pH Wert bestimmen um zu schauen, ob und was ich am Wasser machen muss...
 
um zu schauen, ob und was ich am Wasser machen muss...
Unser Wasser ist für meinen derzeitigen Bierstil leider ziemlich ungeeignet, deshalb gehe ich den umgekehrten Weg, entsalze komplett und gebe dann Chlorid und Sulfat in passender Menge zu. Den pH kontrolliere ich nach dem Einmaischen und regle ggf. mit Lactol ein...
 
Ich hatte wieder etwas länger nicht gebraut, aber jetzt ist die nächste Charge am fertig werden:
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Das wird wieder einmal ein - ziemlich bitteres - West Coast IPA, aktuell steht es bei etwas mehr als 2°P und ca. 7,4%ABV. Morgen oder übermorgen kommt es ins Faß und die nächste Charge wird eingemaischt.
 
so circa vor nem Jahr hatte ich hier geschrieben, dass ich auch gerne nochmal brauen würde. Nunja, jetzt kann ich Vollzug melden ;-)

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Ich hoffe das ist ok wenn ich das in deinem thread poste, wenn nicht lösch ichs wieder.

Die Anschaffungen waren schon nicht billig, irgendwie läppert sich das...aber gut, die Pötte sind für die Ewigkeit, und die kegs etc kann man gut wieder verkaufen wenn das Interesse nachlassen sollte. Glaub ich aber nicht, schmeckt zu gut ;-)
 
das ist zur Zeitersparnis. Während dem Maischen (single-infusion oder Kombirast) heize ich den Nachguss auf und pumpe den in den oberen Thermoport. Dadurch kann ich direkt in die Pfanne läutern und sofort wieder mit dem Heizen anfangen. Die 40-50 Liter aufzuheizen dauert bei den momentanen Außentemperaturen ewig, da die Gasflasche fast einfriert und die Brennerleistung dadurch sehr nachlässt. Ich werd die mal in nen Eimer mit Wasser stellen, man sagt das soll helfen.
 
Aaah okay, alles klar...

Ich verwende zwei Induktionsplatten, eine mit 2kW die andere mit 3,4kW. Die kleine heizt das Nachgußwasser, die große steht unter der - mit einer Isomatte isolierten - Pfanne und heizt bereits während des Läuterns. Wenn das Läutern zu Ende ist, hat die Würze etwa 85-90°C.
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Ich hänge heuer mit dem Brauen etwas hinterher. Ich habe mir für dieses Jahr 10 Chargen vorgenommen und ich bin gerade mal bei Charge No 6...
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Die ist aber heute fertig geworden...
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und morgen kann ich verkosten. Ist wieder ein West-Coast-Ipa, vergoren mit Erntehefe aus der vorigen Charge. Independence Ale von Imperial Yeast, jetzt in der 4. Generation. Stammwürze war 18°P, ABV liegt bei 8,9%, ich werde wieder auf etwa 6% ABV verdünnen.

Nachschub für die nächsten Chargen ist auch schon eingetroffen...
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Ich hänge heuer mit dem Brauen etwas hinterher. Ich habe mir für dieses Jahr 10 Chargen vorgenommen und ich bin gerade mal bei Charge No 6...
...
Die Frage ist ja immer nur, wie viel du bei jeder Charge braust :hmmmm::muhahaha:
 
Darauf gibt es eine klare und eindeutige Antwort: Viel zu wenig! :lolaway:

Scherz beiseite, ich braue in der 20 Liter-Klasse, Ausschlag sind meist um die 20 Liter mit 8-9%ABV. Ich verdünne aber auf etwa 6% ABV.
bin mit meinem G40 super happy, da bin ich so bei 40 Liter ;-) aber wenn ich so nach einem Pizzaessen mich umschaue... auch Viel zu wenig! :lolaway:
 
bin mit meinem G40 super happy, da bin ich so bei 40 Liter ;-) aber wenn ich so nach einem Pizzaessen mich umschaue... auch Viel zu wenig! :lolaway:
Von den Mengen her, würd' ich mich auch lieber bei ca. 50 Liter ansiedeln.

Das hätte aber zwei Nachteile für mich:
  1. Ich bräuchte eine stationäre Anlage, bei der Maische und Würze entweder durch Schwerkraft und/oder durch Pumpen transportiert wird.
  2. Die Lernkurve wäre noch flacher, als sie es jetzt schon ist.
 
In wie fern???ich finde den Automatisierungsgrad optimal, so dass ich mich primär auf Zutaten und Rezeptur kümmern kann. auch das schnelle Kühlen mit dem Gegenstromkühler finde ich top... aber ist sicher eingeschränkter, wie Topfklasse ....
 
Wie bei allen meinen Hobbies möchte ich verstehen was ich tue und warum ich es tue. Irgendwelche Rezepte nachzukochen war noch nie mein Ding.

Für mich kommt eine Malzrohr-Anlage aus verschiedenen Gründen nicht in Frage. Ich bleibe auf jeden Fall bei einem (klassischen) Brauprozess, bei dem ich auf jeden Schritt direkt Einfluß nehmen kann.

Außerdem möchte ich weder auf Übernachtmaische noch auf Vorderwürzehopfen verzichten. Die vergleichsweise hohe Sudhausausbeute gefällt mir natürlich ebenfalls sehr gut.

Daß die Temperatur der Rast oder die Art und Menge verwendeten Hopfensorten großen Einfluß auf den Geschmack des Bieres haben, war mir schon früh bewußt. Nach und nach wurde mir auch bewußt, wie wichtig die Wasserqualität ist. Aber welchen Einfluß oft kleine Änderungen in der Schüttung oder die Art wie man den Nachguß ausführt haben, wird mir erst jetzt langsam bewußt. Ebenso nach und nach lerne ich gerade, wie man über die Zeitpunkte der Hopfengaben die Bitterkeit und die Hopfenaromen steuern kann.

Je weniger Chargen ich braue, desto langsamer werden auch diese Lernprozesse...
 
ich seh das auch so. Jeder Brautag ist ein Feiertag, da will ich auch mal mit dem Paddel am Kessel stehen und was zu tun haben. Ich fürchte ich hab noch nie ein Rezept 1:1 nachgebraut, es gibt immer irgendwas..."mmh der Hopfen riecht so geil, da muss noch was mehr von ran..." ;-)
Ich werde allerdings meine Funkthermometer vom grillen demnächst auch beim brauen einsetzen, um die Temperaturen besser überwachen zu können.
Und eine gescheite Lösung zum kühlen der Würze muss noch her, um die Nachisomerisierung besser in den Griff zu bekommen. Momentan maische ich etwas stärker ein und verdünne nach dem kochen mit kaltem Wasser, um unter 80°C zu kommen, aber lieber wäre mir, direkt komplett auf Anstelltemperatur zu kühlen. Dazu muss jedoch erst ein Wasseranschluss her...
 
Beim G40 ist ein Gegenstromkühler dabei, mit dem ich mit Leitungswasser auch bei 80+°C Würze direkt auf Anstelltemp von OG kommen kann.
Bei UG habe ich im Sommer noch eine Kühlspirale vor dem Gegenstromkühler dazwischen geschaltet. Durch die Kühlspirale habe ich das Leitungswasser durch ein Eiswasserbehälter noch tiefer kühlen können.
 
Gestern habe ich beim Brauen eine Überraschung erlebt. Seit ich meine Arbeitstechnik im Griff habe, war ich noch nie unter 15°P Stammwürze, meist deutlich über 16°P. Mit der gestrigen Würze war ich bei 13,7°P (Refraktometer und Spindel waren sich einig). :(

Jetzt bin ich am Grübeln, was die Ursache dafür war. Rezeptur und Arbeitstechnik waren weitestgehend ident mit den früheren Chargen, die einzige Änderung die mir dazu einfällt ist, daß ich einen frischen Sack Pilsner Malz (Bio von Weyermann s.o.) aufgemacht habe.
 
hast du sonst auch die BIO Qualität gehabt?
Ggf ist das Korn kleiner und deine Mühle dafür zu grob eingestellt...

SHA ist ja auch vom Mahlgrad abhängig...
 
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