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[Fermentation] Mein Bier

saublöd das ich so überhaupt kein Bier trink´.......
Ich hatte mit 35 auch aufgehört und danach etwa 20 Jahre lang nur Wein getrunken. Und dann kam der Filio mit den ganzen Craft-Bieren daher, das hat mich wieder zum Bier gebracht. Gleichzeitig hat er mir den Floh mit dem Selberbrauen ins Ohr gesetzt...

Damals haben wir alle noch in der(selben) Stadt gewohnt und es gab ein paar "ergiebige" Abende auf dem Balkon an die ich mich nur noch dunkel erinnere... :D
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Ich hatte mit 35 auch aufgehört und danach etwa 20 Jahre lang nur Wein getrunken. Und dann kam der Filio mit den ganzen Craft-Bieren daher, das hat mich wieder zum Bier gebracht. Gleichzeitig hat er mir den Floh mit dem Selberbrauen ins Ohr gesetzt...

Damals haben wir alle noch in der(selben) Stadt gewohnt und es gab ein paar "ergiebige" Abende auf dem Balkon an die ich mich nur noch dunkel erinnere... :DAnhang anzeigen 2471892
Guter Bub ........ :lol:
 
Letztes Wochenende habe ich wieder eine Charge Bier gebraut. Der Filio wünschte sich wieder einmal ein klassisches West-Coast-IPA, also ist es das geworden. Die Schüttung bestand zu 80% aus Pilsner Malz (siehe Beitrag #113), sowie etwas CaraHell, Maris Otter und Haferflocken. Vorderwürzehopfen Bio Tradition, Ausschlag (nach dem Hopfenkochen) waren 23l@15,4°Plato.
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Stopfhopfen I (38h nach dem Anstellen) waren jeweils 30g Citra, Mosaic und Simcoe.

Als Hefe habe ich diesmal wieder Trockenhefe (Mangrove M44) genommen, weil ich aufgrund der Diskussion in einem anderen Thread etwas ausprobieren wollte: Die Trockenhefe habe ich zunächst auf lauwarmes Brauwasser(Rest vom Nachgußwasser) aufgestreut, nach etwa 20 Minuten untergeschwenkt. Anschließend im Erlenmayer auf den Magnetrührer gestellt und über die nächsten Stunden habe ich sukzessive Läutervorlauf dazugegeben.
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Das hat ausnehmend gut funktioniert, die Gärung war nach 12h bereits voll angekommen und heute - 5 Tage nach dem Anstellen - bin ich auf 1,4°P(!) herunten. So schnell und gründlich ist mir bisher noch keine Charge vergärt. Die erste Kostprobe - des noch unkarbonisierten Jungbieres - war ebenfalls sehr vielversprechend.

Morgen kommt es ins KEG...

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P.S.: Die Gärung wurde diesmal wieder kontrolliert (12h@22°C, 36h@19°C, 36h@20°C, 48h@21°C->23°C)
 
Letztes Wochenende habe ich wieder eine Charge Bier gebraut. Der Filio wünschte sich wieder einmal ein klassisches West-Coast-IPA, also ist es das geworden. Die Schüttung bestand zu 80% aus Pilsner Malz (siehe Beitrag #113), sowie etwas CaraHell, Maris Otter und Haferflocken. Vorderwürzehopfen Bio Tradition, Ausschlag (nach dem Hopfenkochen) waren 23l@15,4°Plato.
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Stopfhopfen I (38h nach dem Anstellen) waren jeweils 30g Citra, Mosaic und Simcoe.

Als Hefe habe ich diesmal wieder Trockenhefe (Mangrove M44) genommen, weil ich aufgrund der Diskussion in einem anderen Thread etwas ausprobieren wollte: Die Trockenhefe habe ich zunächst auf lauwarmes Brauwasser(Rest vom Nachgußwasser) aufgestreut, nach etwa 20 Minuten untergeschwenkt. Anschließend im Erlenmayer auf den Magnetrührer gestellt und über die nächsten Stunden habe ich sukzessive Läutervorlauf dazugegeben.
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Das hat ausnehmend gut funktioniert, die Gärung war nach 12h bereits voll angekommen und heute - 5 Tage nach dem Anstellen - bin ich auf 1,4°P(!) herunten. So schnell und gründlich ist mir bisher noch keine Charge vergärt. Die erste Kostprobe - des noch unkarbonisierten Jungbieres - war ebenfalls sehr vielversprechend.

Morgen kommt es ins KEG...

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P.S.: Die Gärung wurde diesmal wieder kontrolliert (12h@22°C, 36h@19°C, 36h@20°C, 48h@21°C->23°C)
Sehr geil!😁 Da bin ich gespannt aufs Ergebnis😉💪🏻
Gruß,

Andre
 
Neuzugang...
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Ein isolierter Growler (Thermoskanne, Dewer) für 4l Bier. Hält das Bier 4-6h kalt, ist also ideal für ein kleines Picknick... :D
Hi @DarkRoast

wie zufrieden bist du mit dem Thermo Growler? Ich bin zufällig darüber gestolpert und finde die Idee interessant als Alternative zu Peferct Draft und Konsorten.
Liege ich richtig, dass ich hier jedes x-beliebige Flaschenbier einfüllen kann? Reicht eine CO2 Kartusche für 4 Liter?

Danke schon mal für deine Antwort.

Grüße aus Rheinhessen
 
wie zufrieden bist du mit dem Thermo Growler?
Ich bin sehr zufrieden damit! Die Isolierung ist zwar nicht ganz so gut wie bei einer richtigen Thermoskanne (bzw. einem Dewar), aber deutlich besser, als bei einem Mini-KEG mit Neoprenhülle.

Ja, man kann jedes Getränk darin einfüllen, der Standard-Verschluß ist ein normaler Thermoskannenverschluß, außerdem gibt es einen Adapter in die ein Zapfkopf eingeschraubt werden kann. Ich verwende zwar nur die Sodastream Kartuschen, aber mit einer 16g CO2 Patrone, sollten sich locker 4-5l zapfen lassen. Du brauchst allerdings ein bißchen Kopfraum für das CO2, d.h. mehr als 3,6l Bier gehen sich nicht aus...
 
Die aktuelle Biercharge ist vorgestern ins KEG umgezogen. Bei der letzten Messung (mit von oben abgezogenem Jungbier) war ich ja bei 1,5°P. Was mich allerdings gewundert hat war, daß laufend weiter CO2 gebildet wurde. Nach dem Umdrücken ins KEG wurde mir klar, was die Ursache dafür war: Im untersten Bereich des Fermenters hatte ich noch knapp 2,9°P. Es gibt also offenbar einen Konzentrationsgradienten im Fermenter (was eigentlich auch logisch ist).

Ich schaue mal ob sich eine natürliche Karbonisierung (mit Spundventil) noch ausgeht...
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Testweise habe ich jetzt eine Temperatursteuerung mittels IR-Wärmelampe und Inkbird installiert. Bis jetzt bewährt sich das sehr gut!
 
Und jetzt frage ich mich natürlich, was die ganzen "Wow" ausgelöst hat... :hmmmm:
 
schöner thread. Ich hab das früher auch gemacht, erst ein paar Jahre mit dem Einkocher und Plastikeimern, ging eigentlich gut, sind leckere Biere entstanden.
Dann wollte ich aufrüsten auf 80l pro Sud, aber das ist sich nicht ausgegangen. 80l sind 160 0,5er Flaschen, alleine das waschen / spülen hat Tage gedauert. Und der Pott mit 80l drin ist manuell auch nicht mehr gut zu händeln, wer hätts gedacht. Irgendwann is mir dann noch die Maische angebrannt, und danach die 3 2kw-Tauchsieder durchgebrannt, da hatte ich die faxen dicke....
Ich hätte schon nochmal bock zu brauen, aber dann nur mit kegs. Und da ist die Anfangsinvestition ziemlich hoch, leider. Naja, vielleicht irgendwann....
 
Danke! :)

80l pro Sud wär mir viel zu viel. Einerseits bin ich ständig am experimentieren und andererseits bräuchte ich für diese Menge eine statische Anlage, wo die Maische/Würze durch Schwerkraft und/oder Pumpen bewegt wird.

Auf die Kegs möchte ich auch nicht mehr verzichten, ich hab zwar seit fast einem Jahr einen Gegendruckabfüller, aber bis jetzt hab ich den noch immer nicht in Betrieb genommen... :D
 
hast du leergetrunkene verwendet oder die irgendwie gekauft?
Meist sieht man ja nc oder cc kegs, aber die zu bekommen ist entweder schwierig oder extrem teuer. Wobei die von der Größe schon am besten sind, finde ich.
Aber dann kommt noch die Zapfanlage, Fittings, Druckminderer, ....aah, ich bin schon wieder am kalkulieren...
 
Heuer braue ich wieder etwas öfter als letztes Jahr. Dadurch ergibt sich auch die Gelegenheit ein bißchen mehr zu experimentieren. Derzeit finde ich es gerade wieder sehr spannend...

Bei den letzten beiden Chargen hatte ich Maische und Würze (nahezu) ident zubereitet, aber mit zwei verschiedenen Hefen vergoren. Das Ergebnis waren zwei einigermaßen verschiedene Biere. Die erste Charge hatte ich mit Mangrove M44 (Trockenhefe) vergoren, die zweite mit Wyeast London Ale III (Flüssighefe). Die Stammwürze lag bei beiden Bieren bei ungefähr 16°Plato, die M44 hat bis etwa 1,4°Plato vergoren, die London Ale nur bis etwa 2,5°Plato.

Vorgestern und gestern habe ich eine neue Charge gebraut...
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Diesmal vergäre ich die ersten vier oder fünf Tage mit der London Ale (Erntehefe), ernte sie dann und vergäre mit M44 (ebenfalls Erntehefe) weiter. Ich bin schon sehr auf das Ergebnis gespannt...
 
Ich bin schon sehr auf das Ergebnis gespannt...
Gestopft hatte ich mit Mandarina Bavaria und East Kent Golding. Es war ein m.M.n. hervorragendes British Pale Ale, der Filio war ebenfalls begeistert.

Dazwischen gab es eine längere Pause, aber jetzt läuft die nächste Charge, diesmal mit der Erntehefe aus der letzten Charge, also London Ale III und M44 zusammen. Gestopft allerdings diesmal wieder "amerikanisch", mit Amarillo, Cascade und Simcoe. Heute habe ich auf Heizen umgestellt...
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Leider gab es einen unvorhergesehenen Zwischenfall, weshalb die Maische fast 36h im Thermoport war. Sie hat dann vor dem Hopfenkochen leicht säuerlich geschmeckt. Man darf also gespannt sein... :D


Diese Woche habe ich etwas Neues angeschafft, eine Mischbett-Vollentsalzungsanlage. Die Umkehrosmose braucht mir im Winter zu viel Wasser, für 30l Osmosewasser rinnen derzeit etwa 300l Wasser in den Ausguß (im Sommer ist es egal, da kann ich das Wasser gut im Garten gebrauchen). Außerdem dauert es eine gefühlte Ewigkeit, bis ich meine 30l Brauwasser zusammen habe...
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Schauen wir mal, ob sich das bewährt...
 
Diese Woche habe ich etwas Neues angeschafft, eine Mischbett-Vollentsalzungsanlage. Die Umkehrosmose braucht mir im Winter zu viel Wasser, für 30l Osmosewasser rinnen derzeit etwa 300l Wasser in den Ausguß (im Sommer ist es egal, da kann ich das Wasser gut im Garten gebrauchen). Außerdem dauert es eine gefühlte Ewigkeit, bis ich meine 30l Brauwasser zusammen habe...
was für eine Wasserqualität hast du denn??
Eine Ausbeute der RO von 10% ist extrem gering! Wenn du die Membran nicht oft nutzt, würde ich dein Abwasserauslass weiter drosseln bis du auf einer Ausbeute von 30-40% bist. Das ist so die Regel bei Membranen.
Eine Alternative wäre noch ein IA-Filter vorzuschalten, der nimmt dir die Härt vorher raus und du kannst mit der Ausbeute nochmal höher gehen.

Wenn du aber im Hobbybereich beim Brauen bleibst (200Liter) dann rechnet sich wohl eher eine Ausbeute der RO von 60% zu fahren und anstatt alle 2000Liter jedes Jahr die Membran zu tauschen... (oder wenn halt nix mehr durchgeht) wobei ich bei sporadischen 30Liter bedarf eher davon ausgehen würde, dass du ein organisches Problem bekommen könntest...
 
was für eine Wasserqualität hast du denn??
WasseranalyseVO_2014.png


wobei ich bei sporadischen 30Liter bedarf eher davon ausgehen würde, dass du ein organisches Problem bekommen könntest...
Den Aktivkohlefilter hatte ich alle paar Monate getauscht und damit die Anlage nicht versumpert habe ich sie mindestens einmal die Woche für Teewasser laufen lassen. Im Sommer läuft die Anlage etwas effizienter (mit einer Rate von etwa 1:4).

Aber wie geschrieben, jetzt probiere ich es für's Brauwasser einmal eine Zeit lang mit dem Mischbett-Vollentsalzer...
 
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