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Mich auch,
aber ich als blutiger Anfänger würde mich nie mit den Spezis messen wollen.
Für mich zählt das Ergebnis, mein Ergebnis und wenn ich damit zufrieden bin zeige ich das und hoffe das dann Kritik und Hilfe fürs besser werden kommt.
Ob es nun perfekt aussieht oder nicht ist mir latte, für mich ist wichtig der Geschmack und was drin ist.
In diesem Sinne
Moin Zusammen,
leider war die Hydration des Teiges diesmal nicht okay,
aber die Lütten haben sich doch noch gemausert...
Rustikale Weizenbrötchen nach Lutz Geißler.
Musste leider beim Mehl improvisieren.
Statt Roggenmehl 1150, Emmervollkornmehl genommen.
Und schon war der Teig viel zu dünn.
Aber sie sind im Ofen schön aufgegangen, puh
Moin Zusammen,
leider war die Hydration des Teiges diesmal nicht okay,
aber die Lütten haben sich doch noch gemausert...
Rustikale Weizenbrötchen nach Lutz Geißler.Anhang anzeigen 1922655
Ich schließe mich hier auch mal an. Nachdem ich vor einigen Wochen auch unter die Bäcker gegangen bin, habe ich bisher das New York Times nicht-kneten Brot gebacken das ich bisher bestimmt 10 mal gebacken habe und das immer großartig gelingt. Weitere Erfahrung habe ich mit Pizzateig gesammelt (dank der tollen Beschreibungen in diesem Forum), daher habe ich zumindest schon mal eine Idee, wie ein gut gegangener Hefeteich aussehen sollte und traue mich daher jetzt mal an Brötchen, auch wenn ich den Eindruck habe das Brötchen und Baguette eher zur hohen Kunst gehören.......aber ich war schon immer etwas größenwahnsinnig ......
Ich habe mir das Rezept für Schneebrötchen vom Plötzblog rausgesucht und den Teig gestern Abend angesetzt. Er sollte bei 10 Grad geführt werden für 12 Stunden, aber leider war es heute Nacht deutlich kühler und ich habe daher heute morgen die Teiglinge abgeteilt und noch mal für eine Stückgare (die das Rezept nicht vorsieht) in Leinen gelegt. Ich habe keine echte Ahnung, wie lange ich die Stückgare bei Zimmertemperatur jetzt laufen lassen soll, ich werde das mal nach Gefühl und Augenschein versuchen. Der Teig hatte schon gute Gasbildung, war aber noch nicht auf die doppelte Größe gegangen, daher hoffe ich das die Teiglinge jetzt noch mal etwas aufgehen, bevor ich sie in den Ofen schiebe.
Sie sind mit dem Bäckerleinen gestützt und abgedeckt, das Leinen ist leicht eingemehlt, ich hoffe die Teiglinge gehen gut wieder ab.....
Drückt mir die Daumen, mehr Bilder, wenn ich sie gebacken habe Schwaden mache ich auch zum ersten mal und werde das versuchen, indem ich den Deckel meines großen Dopf mit in den Ofen lege und beim Einschub mit Wasser begieße, mal schauen wie gut das funktioniert. Mein altersschwacher Ofen tut sich ohnehin etwas schwer mit hohen Temperaturen und Dampf kühlt ja noch mal runter...... wir werden sehen.
Bei deinem Leinen brauchst du gar nichts einzunehmen die gehen wunderbar ohne wieder ab.
Meine sind da so 6 bis 8 Std.drin ohne Mehl.
Stelle zum schwaden en flaches Gefäß auf den Backofenboden und heize es mit auf, Pfanne z.B.
Wenn du die Brötchen in den Ofen tust, am besten auf ein Lochblech, gießt du kochendes Wasser in dein Gefäß und sofort die Tür zu aber Pass auf das du dich nicht verbrennst, Handschuhe anziehen.
Am besten beim nächsten mal dann Lavasteine oder ähnliches in dein Gefäß mit aufheizen und dann kochendes Wasser drauf.
Sie sind während der Stückgare für ca 4 Stunden noch mal etwas aufgegangen, sie ließen sich super vom Leinen trennen, Mehl wäre tatsächlich nicht notwendig gewesen. Ich habe sie dann bei Maximaltemperatur die mein Ofen hergibt - ich vermute so 210 Grad (vor einiger Zeit mit dem Fleischthermometer gemessen) - eingeschoben und direkt kochendes Wasser in den Gussdeckel vom Dopf gegossen. Nach 10 Minuten habe ich den „Dampf“, den ich nicht mehr sehen konnte, rausgelassen und weitere 10 min gebacken.
Bei Blech 1 war ich zu vorsichtig und habe die Brötchen 2 Minuten früher rausgenommen, weil sie mir braun genug erschienen, aber da war ich zu vorsichtig, die Kruste war noch nicht genug ausgebildet und ist zu dünn. Bei Blech 2 habe ich sie dann länger drin gelassen, da wurden sie besser.
Ich hatte erwartet, dass der Ofentrieb noch stärker ausfallen würde, die Teiglinge waren schon recht flach und die Brötchen sind aufgegangen, aber schienen mir noch immer recht flach, allerdings sind sie von ihnen sehr schon fluffig und feinporig, wären sie weiter aufgegangen hätten sie deutlich größere Poren und das wäre eher unschön.
Geschmacklich sind sie sehr lecker, durch das Olivenöl im Teig und die Tatsache, dass ich statt Salz pur selbstgemachtes Rosmarinsalz verwendet habe schmecken sie mediteran und würzig, gefällt mir sehr gut..... und mit selbstgemachter Kräuterbutter (einmal quer durch unsere Kräutertöpfe) ist es saugut. Keine Ahnung ob sie mehr Ofentrieb hätten haben können oder sollen, die Konsistenz ist prima. Nächstes Mal muß ich drauf achten, dass sie etwas mehr Kruste ausbilden, dann gefallen sie mir sehr gut.
Ein New York Times nicht-kneten-Brot und aus dem gleichen Teig Brötchen, ich wollte mal gucken ob das mit dem sehr weichen Teig geht. Funktionierte gut, ich habe sie mit Schwaden gebacken, aber wie die Schneebrötchen gestern:zu kurz. Ich habe immer Angst sie werden zu hart, dass sollte ich mit mal abgewöhnen. Hier ein Bild der heutigen Beute:
Was ich noch vergaß: ich habe das Netz und das Forum abgesucht nach einer Anleitung, wie man einen Lievito Madre ansetzt und nur eine im Netz gefunden, würde mich aber freuen, wenn mir einer der Bäcker hier eine geben könnte, alles was ich hier bisher gefunden habe, funktionierte prächtig, da habe ich mehr Vertrauen . Viele backen hier damit, also habr ihr die sicherlich selbst hergestellt,ich würde mich freuen zu hören, wie ihr das gemacht habt.
Was ich noch vergaß: ich habe das Netz und das Forum abgesucht nach einer Anleitung, wie man einen Lievito Madre ansetzt und nur eine im Netz gefunden, würde mich aber freuen, wenn mir einer der Bäcker hier eine geben könnte,