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Herder Windmühlen-Messer Thread

diese wird es immer noch geben. Schließlich sprechen wir von der Fa. Herder. Wo kommen wir denn da hin, wenn die Qualität auf einmal durchgehend gut wäre?
Bei meinen 2 Herdermessern kann ich nicht klagen.
 
Das ist das Problem mit Firmen, die sinnvolle Weiterentwicklung verpassen. Das Kagayaki CarboNext kostet 5 Dollar mehr als vor zehn Jahren. In der gleichen Zeit hat Herder eine Preissteigerung bei der 1922 Serie von fast 150 Prozent hingelegt. Das 1922 ist ein schönes Messer, aber für das Geld kriegt man die besten der Welt. Ein handgemachtes Schanz Lucidus kostet nur ein paar Euro mehr.
 
Das ist das Problem mit Firmen, die sinnvolle Weiterentwicklung verpassen. Das Kagayaki CarboNext kostet 5 Dollar mehr als vor zehn Jahren. In der gleichen Zeit hat Herder eine Preissteigerung bei der 1922 Serie von fast 150 Prozent hingelegt. Das 1922 ist ein schönes Messer, aber für das Geld kriegt man die besten der Welt. Ein handgemachtes Schanz Lucidus kostet nur ein paar Euro mehr.
Wo lag denn die uvp des Messers vor 10 Jahren? Wenn du auf die 109 Euro von K&T anspielst dann war das vor 10 Jahren ein kampfpreis der längere Zeit galt aber nicht die uvp. Beim Quadrat wird das Messer immer noch für unter 150 Euro geführt. Wo also bitte sind da 150% ?
 
Also das Slim Line Schanz, dass ich in der Hand hatte, war vom Schliff her meinen beiden nagelgängigen 1922er deutlich unterlegen. Hat sich da serienmässig was getan bei den Schanz?
 
Serienmässig im Sinne von Modellreihe "Slim Line" oder "Lucidus". Dass der Schanz auf Bestellung einen Laser schleifen kann, ist mir bekannt.
 
... In der gleichen Zeit hat Herder eine Preissteigerung bei der 1922 Serie von fast 150 Prozent hingelegt. Das 1922 ist ein schönes Messer, aber für das Geld kriegt man die besten der Welt....
@Mr. Pink: So lange der Firma Robert Herder die Messer auch zu den aktuellen Preisen aus den Händen gerissen werden hat die Firma alles richtig gemacht.
Natürlich lebt Herder auch von dem guten Ruf und dem Renommee, der sich auch auf Einkaufshilfen für Kochmesser-Entscheidungen wie Deinem Manifest gründet.
Vielleicht magst du das ja mal aktualisieren und zukünftig von einer Kaufempfehlung für die Windmühlenmesser etwas abrücken.
 
Also mein 1922 Walnuss ist verarbeitungsmäßig richtig gut gemacht.
Die Klingenform des 1922 ist einfach super gut und es macht Spaß damit zu arbeiten.
Bei der Schärfe und Schnitthaltigkeit ist es aber meilenweit weg von den Schanz Lucidus II die ich besitze.
Sowohl was die normale als auch die slim Ausführung anbelangt.
 
Den Schliff kann man bei Schanz bekommen, wie man möchte. Die Schnitthaltigkeit der 1922 ist defintiv geringer als die des Lucidus. Es gibt um das Geld aber noch mehr ausgezeichnete Messer als nur das Schanz. Ich bin mir nicht sicher, ob die Messer Ihnen wirklich aus der Hand gerissen werden. Ich glaube, die Preissteigerung basiert zu großen Teilen auf kleiner werdenden Produktionsmengen.
 
Den Schliff kann man bei Schanz bekommen, wie man möchte.
Reden wir jetzt noch über ein Lucidus, oder schon über eine Custom Anfertigung von Jürgen Schanz?

Alternativ kann man natürlich auch jedes andere Serienmesser zu Jürgen Schanz schicken und ihm beschreiben, wie er es schleifen soll. Das ist dann nochmal billiger und man hat dennoch einen personalisierten Schliff. Sind für mich aber Äpfel und Birnen, wenn es um einen Vergleich mit dem 1922 geht.

Die Schnitthaltigkeit der 1922 ist defintiv geringer als die des Lucidus.
Im Gegenzug ist C75 zäher und reagiert länger auf den Wetzstahl. Außerdem simpler zu schärfen. Bei Klingenstählen werden positive Eigenschaften stets mit negativen erkauft.

Es gibt um das Geld aber noch mehr ausgezeichnete Messer
Ich bin gespannt. Zumindest aus meiner Sicht hat der Vergleich mit dem Lucidus aufgezeigt, dass solche Vergleiche in nicht unerheblichem Ausmaß subjektiv geprägt sind.
 
Im Gegenzug ist C75 zäher und reagiert länger auf den Wetzstahl. Außerdem simpler zu schärfen. Bei Klingenstählen werden positive Eigenschaften stets mit negativen erkauft.
Das beschreibt defintiv nicht das Verhältnis von einem C75 zum SB1. Ja, Kohlenstoffstahl ist schneller geschärft und wird auch einen Ticken schärfer. Aber die Standfestigkeit des rostträgen Stahls ist aufgrund der Kornzusammensetzung und Zähigkeit deutlich höher.
 
Legierungsbestandteile und Herstellungsverfahren führen beim SB1 zu einer verhältnismäßig hohen Zahl großer Karbide, die – anders als beim C75, der ein feineres Gefüge hat – eine höhere Schnitthaltigkeit (Verschleißfestigkeit) und gleichzeitig eine geringere Zähigkeit (Duktilität) zur Folge haben.

Die Kombination aus hoher Schnitthaltigkeit und Rostträgheit führt bei Klingenstählen im Gegenzug idR zu einer reduzierten Zähigkeit.

Praktisch lässt sich die Schneide einer C75-Klinge daher länger durch Wetzen gebrauchsscharf halten, leichter schärfen und legt sich eher um als auszubrechen. Dafür ist der C75 weniger schnitthaltig und weniger rostträge als der SB1.
 
wäre ja eine Überlegung und fast ein Schnäppchen...
hätte ich nicht schon vor ein paar Jahren vier Sets zu jeweils 50.- in Robinie ergattert...

Unbedingte Empfehlung! Die Messer schneiden selbst mit Mikrozahnung butterweich durch jegliches Protein, die Gabeln piksen einwandfrei. Für grobe Hulk-Hände allerdings etwas zierlich...
 
Seit September habe ich jetzt das einfache Carbon Santoku und es ist schnell zu meinem Lieblingsmesser geworden.
Spontan kam jetzt noch das kleine Schwesterchen, das Carbon Petty, dazu. Griff genau so ordentlich verarbeitet wie beim Santoku.

IMG-20230225-WA0013.jpg


Für 37,50 für mich ein Schnäppchen.
Auch der Grundschliff ist diesmal sehr ordentlich. Beim Santoku musste ich erst einmal nachhelfen.
 
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