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Mythos Pulled Pork

Hi, Habe mit dem El Fuego Portland, das PP komplett nach Anleitung gemacht. Und es war trocken.

Vielleicht war das Ausgangsmaterial nicht gut genug durchwachsen.
Hatte ich auch schon mal. Seitdem achte ich immer darauf das der Nacken so viel Fett wie möglich hat
 
Hi Lord_wicked, danke Dir. Das war auch meine Überlegung. Das erste Fleisch war auch eher ein Schnellschuss. Da ich für den neuen Portland GAs und Räucherholz im Handelshof geholt hatte, habe ich in der Fleischabteilung einen klassischen Impulskauf von 3 kg Nacken getätigt. Hatte auch das Gefühl, dass die Muskelstränge so am großen Stück doch recht dick waren. Ein Bekannter aus dem "Fleisch-Vertrieb" riet mir PP eher mit der Schweine-Schulter zu machen - und natürlich aus seinem Fachbetrieb. Werde beim nächsten PP, dann alle Umstände und Prozedur gleich lassen und nur das Fleisch auf Schulter ändern. Dann, so war mein Plan, sehe ich ja, ob ich ge-loosed habe oder die Quali vom Handelshof. Werde berichten. LG vom Niederrhein.
 
@Der_Wallace
Schulter oder Nacken.... Das ist glaub ne endlose Diskussion.
Gute Qualität ist aber von Nöten.
Obwohl ich der Meinung bin das Iberico etc. unnötig für PP sind.
Ich kaufe ausschließlich Nacken, gut durchwachsen beim MdV. Seitdem wars immer richtig gut.
 
Hallo,

ich muss mal eine FRage zum PP loswerden.
Meist sieht man, dass das PP wenn es vom Grill kommt erst noch eine Ruhephase in Jehova bekommt.
Ist das notwendig? Oder ist es nur um es besser timen zu können?

Gruß
Michael
 
Hallo,

ich muss mal eine FRage zum PP loswerden.
Meist sieht man, dass das PP wenn es vom Grill kommt erst noch eine Ruhephase in Jehova bekommt.
Ist das notwendig? Oder ist es nur um es besser timen zu können?

Gruß
Michael

Es ist piepegal.
 
OK, danke dir.
Hab letztens mein erstes im Dopf gemacht.
Das ließ sich etwas schwer pullen. Dann lag es an der zu geringen KT und nicht daran.
 
Dann lag es an der zu geringen KT und nicht daran.
Immer dran denken: es muss tot sein, das Tier. Nicht fast noch frisch. 93° ist nicht falsch.

Das mit dem DO hat mir ein Spezl letztens auch weiß machen wollen, dass das auch PP ist. Und war schon nach 2h fertig. Wow. Hat für mich aber irgendwie nichts mit PP zu tun. Eher mit Schweinebraten der gut durch ist.
 
Meist sieht man, dass das PP wenn es vom Grill kommt erst noch eine Ruhephase in Jehova bekommt.
Ist das notwendig?
Nicht notwendig, aber sinnvoll. Dabei muß es nicht einmal Jehova sein...

Wenn du bei einer KT >90°C sofort pullst, verdampft dir eine Menge Flüssigkeit, das macht das PP trockener.
 
Ja aber, wenn man den Saft aus der Auffangwanne verwendet geht's auch wieder. BBQ Sauce nach Wahl dazu & verrühren & das Fleisch dazu.
Einwandfrei
 
Habe letzten Freitag das erste Mal PP mit der Texas Krücke gemacht.
Bisher waren die Nacken immer die vollen 20Std +/- auf dem Smoker, aber anlässlich der Geburtstages meines Vaters war leider nicht genug Zeit. Ich war eigentlich skeptisch, weil ich die rauchige Kruste sehr gerne habe. Hatte den Nacken jetzt 3Std. normal auf dem Smoker und habe ihn dann in Alufolie eingepackt und nach weiteren 2,5 Std. war der ganz Spuk auch schon vorbei.
Und WOW! So ein Saftiges PP hatte ich bisher nicht. Meinen Eltern hat es zudem noch besser geschmeckt, weil nur ein leichter Rauchgeschmack dabei war. Zusammen mit eigenen Burger-Brötchen und selbstgemachten Cole Slaw war das ein absolutes Gedicht.
Werde mir jetzt wahrscheinlich nicht mehr die Arbeit machen und das PP über Nacht auf den Smoker legen. Das Ganze wird auch in kürzerer Zeit klasse.

Eine Frage noch: Macht es einen Unterschied ob ich in Backpapier oder Alufolie einwickel? Ich fand Alufolie praktischer und habe sie deshalb genommen.
 
Eine Frage noch: Macht es einen Unterschied ob ich in Backpapier oder Alufolie einwickel? Ich fand Alufolie praktischer und habe sie deshalb genommen.
Er hat das Böse Wort gesagt :bdsm:
Ich habe zwar noch keines Selber gemacht, denke aber dass es Piepegal ist.
Das Backpapier sorgt ja auch dafür, dass die Feuchtigkeit nicht verdampfen kann.
 
Backpapier wird aber schnell sehr trocken und dann bröselt es. Ich habe mir das Butcher Paper organisiert (gibt's bei royal-spice). Das ist dicht, kein Alu dran, funktioniert. Allerdings muss ich sagen, dass mir der erste Versuch mit dem Papier nicht so gut gefallen hat. Das Fleisch stand hinterher im Sief und wurde mir dadurch viel zu matschig. Ich möchte Kruste am PP haben. Ich muss aber auch zugeben, dass ich bei dem Versuch extrem Probleme mit der Temp hatte, weil der Pitmaster zickte und ich meinen UDS nicht so recht ans Laufen bekommen habe. Wir müssen uns noch aneinander gewöhnen. Es kann also auch da dran gelegen haben. Ich werde es bei Gelegenheit nochmal probieren.
 
Ich habe letzte Woche auch zum ersten Mal mit dem Butcher Papaer gearbeitet und kann es nur empfehlen.

Zubereitungsdauer bei 110 Grad ging
von ~ 20 auf 8 Stunden runter.
Kruste war da und jede Menge Saft.
Außerdem bekommt man es ohne Sauerrei vom Rost in die Schale.

Backpapier kann anfangen zu bröseln und Alufolie zersetzt sich langsam bei Kontakt mit Säurehaltigen Nahrungsmitteln.

Deshalb Burcher Paper kaufen, lohnt sich auf jeden Fall.

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@Sousvidebader: Das Schweinchen schwamm nicht im Saft? Ich muss das doch auch nochmal probieren. Die Kruste sieht ja schön schwarz aus. Dass sie im Papier weich wird, ist vermutlich in Ordnung. Aber matschig soll sie nicht sein. Hat eigentlich schon jemand ausprobiert das Papier nach der zweiten Plateauphase wieder zu entfernen, damit die Kruste wieder trocken wird?
 
@Sousvidebader: Das Schweinchen schwamm nicht im Saft? Ich muss das doch auch nochmal probieren. Die Kruste sieht ja schön schwarz aus. Dass sie im Papier weich wird, ist vermutlich in Ordnung. Aber matschig soll sie nicht sein. Hat eigentlich schon jemand ausprobiert das Papier nach der zweiten Plateauphase wieder zu entfernen, damit die Kruste wieder trocken wird?

Saft war unten im Paket schon einen cm hoch aber bei einem knapp 3 kg Stück ist das ja nicht viel. So wie ich das Butcher Paper verstanden habe ist es ein spezielles Papier, welches auf eine gewisse weiße durchlässig ist und deshalb die Kruste nicht aufweicht. Da ich es zum ersten Mal gemacht habe und wir Gäste hatten, hab ich es jetzt nicht so toll fototechnisch dokumentiert.

Papier dann wieder wegnehmen halte ich nur für mehr Aufwand. Wenn du eine möglichst trockene Kruste haben willst, dann gril es fertig und flämm es mit einem Bunsenbrenner etc. ab.
 
Papier dann wieder wegnehmen halte ich nur für mehr Aufwand. Wenn du eine möglichst trockene Kruste haben willst, dann gril es fertig und flämm es mit einem Bunsenbrenner etc. ab.
Öffnen dürfte schon reichen. Das hätte dann auch den Vorteil, dass die Suppe noch im Papier bleibt und für Sauce verwendet werden kann. Ich sehe schon, ich muss noch ein paar Versuchsreihen machen. :-)
 
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