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Outdoor-IP-Kamera

Aaalfred

Hobbygriller
Ich hab wie hier im Forum überall
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Das muss reichen.
Ich nutze immer Passwort : root Benutzer: root
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:muhahaha:
 
OP
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Admin

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BOFH
Teammitglied
20+ Jahre im GSV
bei meiner Bandbreite nicht :)
 

Buffalo-Joerg

Hobbygriller
Habt ihr Euch eigentlich schon mal Gedanken gemacht, ob Eure Kamerabilder nicht am Ende in China landen ?
Hier im Originalartikel geht es allerdings rein um Donalds Handelspolitik, nicht um Daten. Normalerweise werden große Installationen sowieso immer mit lokalen Servern betrieben, bei denen nicht ein Bit nach außen geht; alleine schon wegen der immensen Datenmengen. IP Surveillnace hat die letzten beiden Jahre mehr Speicherplatz benötigt als alle Cloudserverdienste weltweit in Summe, im Jahr 2017 lag der Bedarf an Speicherplatz für reine Surveillance bei rund 600 Exabyte - das ist in etwa das Doppelte an verlauften Festplatten zur normalen Datenspeicherung.

Wenn schon, dann würde ich mir eher einen Kopf machen, wer denn alles die Bilder zum Beispiel eines Arlo-Systems einsehen kann. Deren „Gateways“ schicken alles erst einmal nach Übersee, also komplett jenseits aller DSGVO Anforderungen. Welche Analytik da dazwischen geschaltet ist, will ich garnicht wissen.

Wenn IP Surveillance, dann eh nur mit lokalem NVR, aus Sicherheitsgründen. Cloud-Systeme sind ebenso hirnrissig wie Smart Home mit dem Gateway außer Haus! Mein Stromlieferant oder Internetanbieter braucht niemals wissen, wann ich komme und gehe, wann ich zuhause bin und wann ich aufstehe, ins Bett gehe oder wie warm ich es haben will.

Kein Internet = kein Server = totes weil nutzloses System.
 

Kimble

Mr. Seafood
Hier im Originalartikel geht es allerdings rein um Donalds Handelspolitik, nicht um Daten. Normalerweise werden große Installationen sowieso immer mit lokalen Servern betrieben, bei denen nicht ein Bit nach außen geht; alleine schon wegen der immensen Datenmengen.
Da muss ja gar nichts rausgehen, so lange man über die Kameras Remote-Zugriff auf das interne Netz hat. ;) Und die können allein schon wegen der Software-Updates wohl immer "nach Hause telefonieren".


Wenn schon, dann würde ich mir eher einen Kopf machen, wer denn alles die Bilder zum Beispiel eines Arlo-Systems einsehen kann. Deren „Gateways“ schicken alles erst einmal nach Übersee, also komplett jenseits aller DSGVO Anforderungen. Welche Analytik da dazwischen geschaltet ist, will ich garnicht wissen.
Da stimme ich Dir zu, da ist Netgear (Arlo) im Zweifel sogar noch schlechter als manch anderer Hersteller. Zum einen war die Firma für ihre vielen beabsichtigten und unbeabsichtigten Backdoors immer wieder in Verruf. Zum anderen werden die Bilder auf deren Servern vor dem Alarm mit KI geprüft, was sicherlich entgegen aller DSGVO-Anforderungen und eigentlich ein No-Go ist.

Of the cameras tested, Arlo and Nest send video to the cloud for analytic processing prior to alerting the user. Ezviz and Ring perform processing locally on the camera. Both Arlo and Nest warn users that processing may take longer when using person detection, though we saw little difference in time between event and notification on all cameras tested, with all taking 1-2 seconds to notify users of detection.
https://ipvm.com/reports/consumer-analytics-18

Wir nutzen die Arlos u. a. für eine Lagerhalle, da ist es mir egal, ob die NSA sich Bilder anschaut, in geschäftskritischen Bereichen wäre das jedoch ein Ausschlusskriterium.

Für Hikvision spricht aber in der Tat, dass die Daten im lokalen Zugriff bleiben und man keine Breitbandverbindung braucht. Die Arlos sind halt sehr bequem, denn man braucht keine Leitungen quer durchs Gebäude ziehen sondern clippt sie einfach in die Ecken. Sicherheitstechnisch sehe ich bei POE das Risiko, dass man die Netzwerkleitung trennt und damit die Kamera komplett abschaltet.

Die neue Arlo Ultra dürfte der vergleichbaren Hikvision auch technisch überlegen sein (180° Blickwinkel mit Fisheye-Korrektur, Farbbild bei Nacht, etc.). Da die Arlo und Hikvision das selbe kosten, haben wir jetzt ein 4er Set der Ultras vorbestellt (kommen am 14.02.19. ich werde berichten). Es kommt halt immer auf den Einsatzzweck an.
 

Buffalo-Joerg

Hobbygriller
Da muss ja gar nichts rausgehen, so lange man über die Kameras Remote-Zugriff auf das interne Netz hat. ;) Und die können allein schon wegen der Software-Updates wohl immer "nach Hause telefonieren".
OK, auch wahr. Wenn Remote-Zugriff, dann aber bitte mit Benutzerlevel anstatt Admin-Level. Admin hätte Zugriff auf alle Konfigs, Benutzer kann nur das Bild oder den Stream sehen. Ich nenn‘ das „Geschäftsführer-Niveau“; sehen darf er, machen darf er nichts.

Naja, wenn einer schon physikliaschen Zugriff auf die Ethernetleitung hat, dann liegt ein ganz anderes Problem vor.

Es kommt halt immer auf den Einsatzzweck an.
Ganz richtig. Arlos sind ganz OK, verglichen mit professionellen Hikvision, Axis oder Mobotix dann doch nur wieder Low-Budget IoT-Spielzeug. Der Preis pro Kamera geht dann allerdings recht schnell jenseits 1000 Euro für wirklich gute. Axis mit deren Lightfinder macht beispielsweise auch dann noch Farbaufnahmen, wenn man selber wortwörtlich die Hand vor Augen nicht mehr sehen kann. Der Unterschied ist dabei, ob es zum Detektieren (grobes Wahrnehmen) ausreicht oder ob man Identifizieren (eindeutiges Erkennen) will.

Das Thema macht richtig Spaß :anstoޥn:
 

Kimble

Mr. Seafood
Ganz richtig. Arlos sind ganz OK, verglichen mit professionellen Hikvision, Axis oder Mobotix dann doch nur wieder Low-Budget IoT-Spielzeug. Der Preis pro Kamera geht dann allerdings recht schnell jenseits 1000 Euro für wirklich gute. Axis mit deren Lightfinder macht beispielsweise auch dann noch Farbaufnahmen, wenn man selber wortwörtlich die Hand vor Augen nicht mehr sehen kann.
Da stimme ich Dir zu 100% zu. Die Arlos (und imho auch die normalen Hikvision) sind Consumer bzw. Prosumer (Arlo Ultra)-Spielzeuge. Dafür sind sie weitgehend PnP und schnell zu montieren. Wenn man sieht, dass die die Cams in 4K um die 300 € liegen, kann man kaum mehr erwarten. Sie sind natürlich nicht das Mittel der Wahl, wenn man sicherheitskritische Bereiche oder sensible Firmengelände sichern will. Für das eigene Haus, die Werkstatt oder das kleine Büro finde ich sie aber vollkommen ausreichend.

Sowohl Mobotix als auch Axis hatte ich auch schon im Einsatz und das ist natürlich eine andere Liga. Das gilt aber sowohl für die Einrichtung, die Montage als auch den Preis. So eine AXIS Q1647-LE kostet dann mal eben rund 2T€ pro Cam, aber wenn sie entsprechende Dinge sichert, ist sie das natürlich wert (wobei Mobotix nie 100% ausgereift war). Im privaten Bereich kommt allerdings hinzu, dass man mit ein paar Arlos im Außenbereich wenig Diskussionen mit den Nachbarn hat, mit einem großen, beheiztem Außengehäuse (am besten mit 360° Panoramaschwenkbereich :-)) fühlt sich der ein oder andere schon überwacht. Im Business-Umfeld ist das natürlich wiederum ein Vorteil, da es abschreckend wirkt.

Naja, wenn einer schon physikliaschen Zugriff auf die Ethernetleitung hat, dann liegt ein ganz anderes Problem vor.
Da stimme ich Dir im Profi-Umfeld zu. Aber gerade der Privatanwender, der eine Aussenkamera einrichtet, wird das Netzwerkkabel in vielen Fällen nicht komplett UP verlegen. Mit einem kleinen Seitenschneider ist dann das Thema Überwachung beendet, selbst wenn es eine SD-Karte gibt. Eine WiFi-Cam mit Akku zeichnet dagegen so lange lokal + Cloud auf, bis sie jemand in 3m Höhe klaut ;)
 

DarkRoast

Dr. Fermento
5+ Jahre im GSV
Um das niedrigste meiner nicht Unterputz verlegten - und somit zugänglichen - LAN Kabel zu erreichen braucht man auch eine mindestens 2m hohe Leiter...

Aber bevor wir uns jetzt hier in Haarspaltereien verlieren: Für mich ist jede Cloud-Variante von Überwachungsdaten äußerst unattraktiv. Ich habe sogar Bedenken sowas in einer eigenen Cloud zu machen...
 

Kimble

Mr. Seafood
Aber bevor wir uns jetzt hier in Haarspaltereien verlieren: Für mich ist jede Cloud-Variante von Überwachungsdaten äußerst unattraktiv. Ich habe sogar Bedenken sowas in einer eigenen Cloud zu machen...
Das verstehe ich vollkommen und es ist eine Grundsatzentscheidung.

Für mich persönlich habe ich entschieden, dass man schon allein aus Bequemlichkeit und Handling heutzutage nicht ganz ohne externe Cloud-Lösungen wie Dropbox, iCloud und OneDrive auskommen kann, ob mir das gefällt oder nicht.

Die einzige Frage , die sich für mich stellt, ist, WELCHE Daten man in diese Clouds legt. Natürlich ziehe ich da eine Grenze zu kritischen Daten, aber Außenaufnahmen gehören derzeit nicht dazu, zumindest so lange, bis sie nicht öffentlich sind.
 

Buffalo-Joerg

Hobbygriller
Im privaten Bereich kommt allerdings hinzu, dass man mit ein paar Arlos im Außenbereich wenig Diskussionen mit den Nachbarn hat, mit einem großen, beheiztem Außengehäuse ... fühlt sich der ein oder andere schon überwacht.
:lach:

Wie wär's denn mit einer Q8741-LE? Mit etwas Bastelarbeit passt auf deren Turm auch noch eine Doppelläufige. My home is my castle...

Stimmt, die Arlos fallen definitiv nicht auf: da muss man schon genau hinschauen. In unserer Stammkneipe hängen die auch seit ein paar Wochen in den Ecken und keiner registriert die knuffigen Teilchen als Kameras. Die Dinger sind schon eine coole Sache. Vor 1,5 Jahren hatte ich mal Arlos zum Testen und dummerweise nicht bemerkt, dass die Bewegungserkennung nicht aktiv war - also Kamera im Dauerbetrieb. Nach drei Tagen waren die Batterien leer und ich bekam Schnappatmung, was neue kosteten. Daher dann doch lieber PoE und - wie Du richtig schreibst - so verkabelt, dass keiner rankommt. WiFi ist nicht meins; zu unsicher, zu störanfällig und bei meinen Installationen meist leider nicht brauchbar weil keine Steckdose in erreichbarer Nähe.

Gute Erfahrungen habe ich mit der Hikvision DS-2CD2085FWD-I, einer wirklich kleinen Bullet mit 4K/20fps für um die 200 Euro Endkunde.
Läuft prima mit den Standard-NVRs der NAS-Büchsen.

Als PoE-Switch kommen dann die mit IEE802.3at 30 Watt PoE+ zum Einsatz; gibt's für circa 60 Euro Endkunde.
Unter'm Strich ist das alles nicht wirklich teuer.
OK, die Einrichtung des ganzen Systems dauert etwas je nach Anzahl Kameras, aber Arbeitszeit wird eh getrennt ausgewiesen und ist auch im Heimbereich absetzbar :D
 

Buffalo-Joerg

Hobbygriller
Für mich persönlich habe ich entschieden, dass man schon allein aus Bequemlichkeit und Handling heutzutage nicht ganz ohne externe Cloud-Lösungen wie Dropbox, iCloud und OneDrive auskommen kann, ob mir das gefällt oder nicht.
Meine Clouds stehen allesamt hier unter'm Schreibtisch bzw. im Keller im Schrank wegen des zu berücksichtigenden WAF, "draußen" bei FAAMG liegt nüscht.
 

Kimble

Mr. Seafood
Vor 1,5 Jahren hatte ich mal Arlos zum Testen und dummerweise nicht bemerkt, dass die Bewegungserkennung nicht aktiv war - also Kamera im Dauerbetrieb. Nach drei Tagen waren die Batterien leer und ich bekam Schnappatmung, was neue kosteten.
Das sind heutzutage Akkus, die dreimal im Jahr 2 Stunden aufgeladen müssen Das ist in vielen Situationen weniger Aufwand als Strippen zu ziehen .

Aber wie Du schon richtig geschrieben hast , es hängt vom Szenario ab. Wenn WiFi ein großer Aufwand ist und auch kein Strom verfügbar, ist PoE natürlich eine gute Lösung und die Arlo vollkommener Nonsens. In städtischen Umgebungen, wo Internetzugang und andere Dinge kein Thema sind, ist so eine einfache Lösung jedoch sehr bequem.

PS
Die von Dir zitierte Hivison hat gerade mal 100° Sichtfeld, da muss man viele Kameras kaufen ....
 

Buffalo-Joerg

Hobbygriller
Das sind heutzutage Akkus, die dreimal im Jahr 2 Stunden aufgeladen müssen.
Vielen Dank für den Hinweis, "again what learned" :thumb2:

Nachtrag: die 100° reichen bei fast allen meiner Installationen problemlos. Falls doch nicht, kommen dann Hikvision PanoVu oder andere Panoramakameras zum Einsatz, meistens dann hinter der Theke oder überkopf an der Decke.

Meine Verlinkung war auch nur als Beispiel gedacht, welche Hardware ich gerne verwende; sollte nicht als Alternative oder ähnliches herhalten und ist halt immer abhängig von der Verwendung und den räumlichen Gegebenheiten vor Ort. Daher bitte nix für ungut, war nur als ein Beispiel gedacht.
 

Snoopy1969

Hobbygriller
5+ Jahre im GSV
Moin Snoopy1969
Die URL müsste folgende sein:
192.168.xxx.xxx/Streaming/Channels/101/picture
Du braucht dann aber noch den Benutzer: admin und das Passwort

So habe ich das in meine Homematic eingebunden.
besten dank, nur wo setze ich admin und das passwort ein?
hinter picture?
gruss Dirk
 

Aaalfred

Hobbygriller
Moin, bin gerade im Urlaub. Ich schaue übermorgen mal in die konfig meiner mediola App. Bin mir aber fast sicher, das dort separat Benutzer und Passwort einzugeben sind.
 
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