• Du musst dich registrieren, bevor du Beiträge verfassen kannst. Klicke auf Jetzt registrieren!, um den Registrierungsprozess zu starten. Registrierte User surfen werbefrei, können Suchen durchführen und sehen die volle Darstellung des Forums mit vielen anderen Unterforen!!!

Projekt Holzbackofen Im Eigenbau

Wir benutzen 7 cm starke. Excellente Wärmedämmung.


Beziehen kann man das bei jedem besseren Ofenbauer. Damit werden z. B. auch Hinterwanddämmungen hergestellt, das heißt, eine Platte von z.B. 4 cm Dicke wird an die Wand gestellt, an die ein Kachelkamin angebaut werdcen soll.

Wenn ich von einer Schamottsteindicke von 5 cm ausgehe, hast Du mit dieser Dämmung gerade noch ca. 80 - 95 Grad ( je nach Stärke des Feuers), die abgegeben wird.


Grüße
Thomas
 
Wir benutzen 7 cm starke. Excellente Wärmedämmung.


Beziehen kann man das bei jedem besseren Ofenbauer. Damit werden z. B. auch Hinterwanddämmungen hergestellt, das heißt, eine Platte von z.B. 4 cm Dicke wird an die Wand gestellt, an die ein Kachelkamin angebaut werdcen soll.

Wenn ich von einer Schamottsteindicke von 5 cm ausgehe, hast Du mit dieser Dämmung gerade noch ca. 80 - 95 Grad ( je nach Stärke des Feuers), die abgegeben wird.


Grüße
Thomas


Super, danke für die info :grün: Werd nachher gleich mal bei meinem Ofenbauer vorbei schauen...

Werden die Calciumsilikatplatten dann auf die Betonplatte geklebt oder schwimmend verlegt? Und wie werden die Schamottsteine dann wiederum auf die Platten gelegt, mit Schamottmörtel?

Darauf soll dann ja wieder mein Gewölbe aus feuerfestem Zement geformt werden...

Gruss
Markus
 
Super, danke für die info :grün: Werd nachher gleich mal bei meinem Ofenbauer vorbei schauen...

Werden die Calciumsilikatplatten dann auf die Betonplatte geklebt oder schwimmend verlegt? Und wie werden die Schamottsteine dann wiederum auf die Platten gelegt, mit Schamottmörtel?

Darauf soll dann ja wieder mein Gewölbe aus feuerfestem Zement geformt werden...

Gruss
Markus

Alles lose verlegen. Geh doch einfach ihn, und bau nicht die Kuppel auf die Steine, sondern um die Steine herum. Dann kannst Du später auch noch die Steine wechseln, wenns notwendig sein sollte. Desweiteren haste keinen Wärmeverlust am Stoß des Bodens.


Grüße
Thomas
 
ackergamms HBO-Projekt

Hallo Markus,

Das mit den hohen Versandkosten kann ja nicht ganz stimmen. Du brauchst doch höchstens 6 Platten (1/2 Päckchen). Es gibt im I-net (ebay) einen Händler in Hennigsdorf, der den m² für ca. 20 Euro anbietet.
Calciumsilikatplatten sind ebenso teuer wie Schaumglas und haben keine besseren Isoliereigenschaften. Darüber hinaus ist Schaumglas erheblich druckstabiler als CSP.
P.s.: Gestern abend habe ich wieder an meinem Backofen gebastelt, schaut doch mal vorbei Steinbackofenfreunde - Aktuelles

Gruß, steinbackofenfreund
 
Hallo Markus,

Das mit den hohen Versandkosten kann ja nicht ganz stimmen. Du brauchst doch höchstens 6 Platten (1/2 Päckchen). Es gibt im I-net (ebay) einen Händler in Hennigsdorf, der den m² für ca. 20 Euro anbietet.
Calciumsilikatplatten sind ebenso teuer wie Schaumglas und haben keine besseren Isoliereigenschaften. Darüber hinaus ist Schaumglas erheblich druckstabiler als CSP.
P.s.: Gestern abend habe ich wieder an meinem Backofen gebastelt, schaut doch mal vorbei Steinbackofenfreunde - Aktuelles

Gruß, steinbackofenfreund



Die verkaufen das Zeug nur Paketweise und da wären es anscheinend so hohe Frachtkosten... Werd mal bei ebay schauen.

Ach ja, mein Ofenbauer meinte es würden auch Thermaxplatten (4cm dick) gehen, kennt die jemand?

Gruss
Markus
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Markus,

Das mit den hohen Versandkosten kann ja nicht ganz stimmen. Du brauchst doch höchstens 6 Platten (1/2 Päckchen). Es gibt im I-net (ebay) einen Händler in Hennigsdorf, der den m² für ca. 20 Euro anbietet.
Calciumsilikatplatten sind ebenso teuer wie Schaumglas und haben keine besseren Isoliereigenschaften. Darüber hinaus ist Schaumglas erheblich druckstabiler als CSP.
P.s.: Gestern abend habe ich wieder an meinem Backofen gebastelt, schaut doch mal vorbei Steinbackofenfreunde - Aktuelles

Gruß, steinbackofenfreund


Grüß Dich,

das mit der Druckstabilität stimmt, aber bei 7 cm ist die Stabilität absolut zu vernachlässigen. Wir belasten diese Platten generell mit mehreren 100 kg.


Aber ich erlaube mir eine Frage zu stellen: Wenn dieses Foamglas wirklich die Calciumplatten weit übertrifft, warum wird im gewerblichen Ofenbau kaum Foamglas verwendet ?

Liegt es vielleicht an der wesentlich niedrigeren Hitzebeständigkeit ?? Diese liegt bei Foamglas bei Dauerbeständigkeit 465 Grad Celsius.
Wenn ich bedenke, dass ich bei einem Steinbackofen mit einer Bodenplatte von 5 cm noch die Foamglasplatte mit einer Temperatur von mindestens 403 Grad belaste, liegt dies bei mir an der Schmerzgrenze.

Oder liegt es vielleicht daran, dass dieses Material wenig ( wenn nicht sogar gar nicht) im Ofenbau verwendet wird, daran, dass bei Beschädigung dieses Materials Schwefelwasserstoff austritt ??
Und, ganz ehrlich: Wer will schon dieses Gas im Backbereich haben??


Grüße
Thomas
 
Thermax geht gar nicht im Außenbereich.

Hallo Thomas,

ist ja ne ziemlich komplizierte Geschichte das Ganze ;-)

Dann muß ich jetzt kucken wo ich die Calciumsilikatplatten her bekomme oder ich setz die Schamottsteine mit Schamottmörtel direkt auf auf meine Betonplatte.

Was spricht da eigentlich dagegen? Entzieht der Beton zu schnell die Wärme oder tut die Hitze dem Beton einfach ned gut? Falls ja, gibts ne Alternative?


Gruss
Markus
 
Hallo Thomas,

ist ja ne ziemlich komplizierte Geschichte das Ganze ;-)

Dann muß ich jetzt kucken wo ich die Calciumsilikatplatten her bekomme oder ich setz die Schamottsteine mit Schamottmörtel direkt auf auf meine Betonplatte.

Was spricht da eigentlich dagegen? Entzieht der Beton zu schnell die Wärme oder tut die Hitze dem Beton einfach ned gut? Falls ja, gibts ne Alternative?


Gruss
Markus

Grüße Dich, Markus

Wenn Du direkt auf Beton mauerst, wirst Du dich später wundern, dass Dein Ofen schnell die Wärme verliert.


Das mit den Calciumplatten war ja nur ein Vorschlag, kein Muß. Es wurden, und werden immer noch sehr viele verschiedene Untergrundmaterialien verwendet. Diese gehen von zerstoßenen und gemahlenen Glasscherben ( wobei wir hier wieder die Sache mit der Temperatur haben) über Sand ( der eigentlich gar nicht so schlecht ist ) bis zu speziellen Dämmplatten. Es kommt halt alles auf die Dicke der Schamottsteine an.


Foamglas selbst hat halt den Vorteil, das es keine Feuchtigkeit aufnimmt. Calciumplatten sind gegen eindringende Feuchtigkeit zu schützen, sie gehen aber nicht kaputt, wenn sie feucht werden. Wenn Thermaxplatten hingegen naß werden, verlieren sie nicht nur ihre Wärmedämmeigenschaften, sondern zerbröseln völlig, sodass sie auch nicht mehr nach Trocknung verwendbar sind. Mich wundert, dass Dein Ofenbauer Dir diese empfiehlt. Vielleicht hast Du ihm nicht erklärt, dass der Ofen draußen steht.

Grüße
Thomas
 
Wie wäre es mit schönem Porenbeton als Untergrund?

Isoliert prächtig, jedenfalls genug.

Meinst Du Gasbeton? Hat Thomas von abgeraten...

Zitat von backwahn

Foamglas selbst hat halt den Vorteil, das es keine Feuchtigkeit aufnimmt. Calciumplatten sind gegen eindringende Feuchtigkeit zu schützen, sie gehen aber nicht kaputt, wenn sie feucht werden. Wenn Thermaxplatten hingegen naß werden, verlieren sie nicht nur ihre Wärmedämmeigenschaften, sondern zerbröseln völlig, sodass sie auch nicht mehr nach Trocknung verwendbar sind. Mich wundert, dass Dein Ofenbauer Dir diese empfiehlt. Vielleicht hast Du ihm nicht erklärt, dass der Ofen draußen steht.

Es wird halt Witterungsbedingt feucht (kein Regen). Macht das was aus?
Oder doch lieber das Foamglas nehmen?

Meine Schamottplatten haben 30cm x 30cm x 5,5cm. Wenn ich mir jetzt einfach mit Steinen sowas wie nen Käfig auf meine Betonplatte maure (15cm hoch) diesen etwa mit 7-8cm Sand befülle (vielleicht ein bißchen Schamottmörtel zumische) und da drauf dann meine Schamottsteine setze.... Das ist doch mal ne gute idee??? Oder au wieder ned? :gotcha:


Gruss
Markus
 
So, hab mir jetzt im Baustoffcenter die Schaumglasplatten (FOAMGLAS) bestellt. Das Paket hat knapp über 3qm und ich brauch ungefähr die Hälfte. Falls jemand was mit 1,5qm anfangen kann bitte kurz melden.

Das dauert jetzt halt alles ne Weile, deshalb gibts bis dorthin auch keine neuen Bilder mehr ;-)


Gruss
Markus
 
Grüß Dich,


Aber ich erlaube mir eine Frage zu stellen: Wenn dieses Foamglas wirklich die Calciumplatten weit übertrifft, warum wird im gewerblichen Ofenbau kaum Foamglas verwendet ?

Liegt es vielleicht an der wesentlich niedrigeren Hitzebeständigkeit ?? Diese liegt bei Foamglas bei Dauerbeständigkeit 465 Grad Celsius.
Wenn ich bedenke, dass ich bei einem Steinbackofen mit einer Bodenplatte von 5 cm noch die Foamglasplatte mit einer Temperatur von mindestens 403 Grad belaste, liegt dies bei mir an der Schmerzgrenze.

Oder liegt es vielleicht daran, dass dieses Material wenig ( wenn nicht sogar gar nicht) im Ofenbau verwendet wird, daran, dass bei Beschädigung dieses Materials Schwefelwasserstoff austritt ??
Und, ganz ehrlich: Wer will schon dieses Gas im Backbereich haben??


Grüße
Thomas

Wollen wir doch mal die Kirche im Dorf lassen. Wer hat hier schon einen komerziellen Ofen, der mit Dauerlast fährt. Ich glaube nicht, dass die Dämmung bei 6 cm Backboden und einem normalen Backeinsatz 465 Grad bekommt (und schon gar nicht dauerhaft). Der Schwefelldingsbums wird zur Unterstützung des Aufschäumvorganges benutzt und ist nur in sehr geringen Mengen in diesen Platten. Außerdem ist er völlig in den Glasblasen eingekapselt und tritt nur beim Zerschneiden der Platten aus (Leichter Pupgeruch). Da ich die Schamottesteine im Backbodenbereich komplett mit Schamottemörtel verfugt habe, denke ich, dass der Backboden auch relativ gasdicht ist.
Die Produktdatenblätter bescheinigen dem Material eine ausreichende Unbedenklichkeit. Aber letztendlich muss das ja jeder für sich entscheiden. Wenn ich bedenke, dass ich da schon locker eine t Material drauf bringe, denke ich, habe ich für mich die richtige Entscheidung getroffen.
Soll jetzt nicht heißen, dass ich der absolute Verfechter von diesem Zeugs bin, aber ich habe es halt günstig bekommen - wenn nicht sogar kostenfrei.

Gruß, steinbackofenfreund
 
Ich beschäftige mich auch schon ne Weile mit dem Thema weil ich mir irgendwann auch mal einen eigenen Ofen bauen will.
Als "Isolierung" unter dem Boden hab ich schon alles mögliche gesehen, von Glasscherben bis Salz und auch einfachen Sand.

Mehrere Lieferanten von Ofenbausätzen empfehlen als Isolierung einfach eine Schicht Ytong, ca. 100mmm dick, reicht angeblich völlig aus. Darauf die kuppel gemauert, den Ofenboden einfach lose daraufgelegt, dann kann man im Bedarfsfall die Bodenplatten auch einfach auswechseln.

Ob "Foamglas" oder "Calciumsilikat" wirklich besser isoliert?
Auf jeden fall ist es bestimmt teurer.:x
 
Hallo zusammen,

Ich würde mir nicht den Riesen Kopf machen, mit ordentlich Schamottesteinen am Boden hast du auf jeden Fall ordentlich Speicherkapazität am Boden. Die Betondecke sollte es aushalten und ist ja eigentlich zusätzliche Speichermasse. Warum willst du teuer isolieren, beim Kachelofenbau werden diese Isolierungen nur aus Brandschutzgründen verwendet, wichtig ist bei solch einem Ofen das Ober und Unterhitze ausgewogen sind. Bei alten Backöfen oder Backhäusern ist dieser Firlefanz auch nicht verbaut worden.
Zudem ist zu bedenken das solch ein Ofen nur eine begrenzte Lebensdauer hat. Du heizt alle 1 - 2 Wochen 1,5 to. Stein auf 400 Grad das geht nicht auf Ewigkeit. Beim Grundofen (Gemauerter Steinkachelofen) geht man von max. 8-10 Jahren aus dann steht die Renovierung an, und im Idealfall heizt man solch einen Ofen über 3-5 Tage langsam hoch und schürt dann 3-4 Monate lang täglich und hält die Temperatur der Verschleiß hält sich in Grenzen. Beim Steinofen wird das Material wesentlich stärker belastet.
Mach ne ordentliche Schamotteschicht auf den Beton in ein paar Jahren kannst du den Ofen sowieso wieder abreißen und neu aufbauen.

Gruß

Thomas
 
Im spanischen Netz findet man fast ausschließlich Isolierschichten aus Sand/Glas. Das scheint gut zu funktionieren, da es hundertfach benutzt wird.
Aber dass man seinen Ofen in ein paar Jahren wieder abreißen kann? Ich kenne ein Backhäuschen, klar wurden da ab und an ein paar Steine der Bodenplatte erneuert, aber an und für sich steht das schon seit bald 100 Jahren. Und letztens hab ich gelesen, dass der Kohleofen von Lombardis das erste mal seit 80 Jahren grundsaniert werden musste. Ich glaube also nicht, dass diese kurzen Haltbarkeitsbeschreibungen stimmen.
 
Im spanischen Netz findet man fast ausschließlich Isolierschichten aus Sand/Glas. Das scheint gut zu funktionieren, da es hundertfach benutzt wird.
Aber dass man seinen Ofen in ein paar Jahren wieder abreißen kann? Ich kenne ein Backhäuschen, klar wurden da ab und an ein paar Steine der Bodenplatte erneuert, aber an und für sich steht das schon seit bald 100 Jahren. Und letztens hab ich gelesen, dass der Kohleofen von Lombardis das erste mal seit 80 Jahren grundsaniert werden musste. Ich glaube also nicht, dass diese kurzen Haltbarkeitsbeschreibungen stimmen.

Und genau so werd ich es jetzt auch machen. Ich maure mir aus Backsteinen (8cm) nen "Käfig" (auf dem Bild provisorisch zu sehen), den füll ich dann mit Quartzsand 5cm da drauf schneid ich mir dann meine Schamottplatten zurecht... Auf den Backsteinen bau ich dann mein Gewölbe auf...

Holzbackofen_13.jpg


An dieser Stelle nochmals Danke an backwahn für seine Unterstützung!!!


Gruss
Markus
 

Anhänge

  • Holzbackofen_13.jpg
    Holzbackofen_13.jpg
    313,4 KB · Aufrufe: 14.183
Zurück
Oben Unten