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Richtig Kochen - eine Kontroverse

Mir fehlt auch die Verknüpfung...
Hab noch kein Buch gelesen wo steht: " Machen sie die Dose auf und erwärmen den Inhalt 1 Stunde im Dutch oven"
Für mich sind Pülverchen und Kräuter aus der Dose ok...
Und Rezepte kann man je nach Geschmack immer anpassen... was mit mehr Erfahrung immer leichter fällt
 
Moin,
ein guter Thread, wo ich auch gerne meinen Senf dazu gebe.

Ich finde beim Thema Kochen/BBQ/Grillen ist alles erlaubt, wenn das Ergebnis gut ist. Und wenn es nicht gut (genug) ist, dann macht man es mit einem neuen Versuch hoffentlich besser. Wir nehmen ja alle an einem nicht endenden Lernprozess teil.

Dazu passen auch Erlebnisse, wie es bei Mutti/Vati/Oma/Opa geschmeckt hat. Die haben nämlich mit hoher Wahrscheinlichkeit ohne Granulate/Fertigprodukte gekocht/gegrillt. Diese Generation hatte auch in Punkto Nachhaltigkeit (was mir von der Dauersuggestion der Medien/Werbung usw. unglaublich auf den Sack geht...) definitiv die Nase vorn.

Beispielsweise beim allseits beliebten Schichtfleisch im DO wird ja auch mit BBQ-Sauce deiner Wahl gedopft. Ob du eine aus dem Regal nimmst oder dir selber eine kochst bleibt dir überlassen.

Ich bin mittlerweile bei Thema Koch-/BBQ-Bücher raus. Einfach mal die Sinne trainieren und Anregungen von überall holen. Getreu dem Motto: Erlaubt ist was gefällt. Wenn die Ribs vom Nachbarn besser schmecken als die Eigenen, dann ist das ein Grund zum gemeinsamen Bier trinken mit Rezeptaustausch. Das ist garantiert besser als jedes Buch.

Ich hoffe ich habe die Bettlektüre jetzt nicht zerstört, vielleicht mal was anderes versuchen....? ;)

Gruß

Knut
 
Kannst Du auch nicht gesehen haben. Dosen erwaermt man im Sous Vide-Bad!
Aufm Metall Festival macht sich so ein Sous Vide Bad schlecht 😬
Da wurde die Dose mit Inhalt aufm Campingkocher erwärmt

Zum eigentlichen Thema kann ich nix beitragen weil ich nicht kochen, Bbqen, grillen, backen kann.
Dabei verzichte ich aber auf alles Fertigzeug und conveniencegeschisse
 
Ich finde beim Thema Kochen/BBQ/Grillen ist alles erlaubt, wenn das Ergebnis gut ist.
Das finde ich etwas zu pauschal. Auch müsste man erstmal "gut" definieren.
Für mich sollten in einem guten Essen z.B. keine zusätzlichen Geschmacksverstärkerpulver oder Unmengen an Salz oder Zucker enthalten sein. Auch wenn etwas "gut" schmeckt, muss es nicht "gut" sein.
Dazu passen auch Erlebnisse, wie es bei Mutti/Vati/Oma/Opa geschmeckt hat. Die haben nämlich mit hoher Wahrscheinlichkeit ohne Granulate/Fertigprodukte gekocht/gegrillt. Diese Generation hatte auch in Punkto Nachhaltigkeit (was mir von der Dauersuggestion der Medien/Werbung usw. unglaublich auf den Sack geht...) definitiv die Nase vorn.
Das kommt auf das Alter der Generation an. Vor vielleicht 1960-1970 stimmt, was du sagst, aber danach, als es die Pulvermischungen gab, haben viele Muttis/Vatis/Omas/Opas damit gekocht und tun es natürlich auch heute noch zum Teil. Auch die Töchter/Söhne.

Gibt es eigentlich noch das Maggi-Kochstudio?
 
Das finde ich etwas zu pauschal. Auch müsste man erstmal "gut" definieren.
Dann nimm doch das Motto aus dem Swingerclub: Alles kann, nichts muss...
...und das ist bekanntlich abhängig von der subjektiven Wahrnehmung. Also, wenn mir die Ribs vom Nachbarn besser schmecken als meine, sind die Ribs für mich gut. Ob das für dich auch so ist, kannst du nur selbst beurteilen und das ist auch gut so. Ob mein Nachbar die fertig gewürzten Ribs vom Aldi nimmt oder die von der Bio-Nachhaltig-Edelfleischbude mit dem selbst geklöppelten Rub, ist dann m.E. zweitrangig, aber bei ersterem wäre ich dann schon erstaunt.
 
Hm, bei dem Thema drängt sich bei mir der Vergleich z.B. im Sport auf. Es gibt immer einen, der schneller, weiter und höher kommt. Mein Kollege z.B. hat vor drei Jahren mit Triathlon angefangen. Der ist für mich ein Athlet jenseits meiner Reichweite. Sollte er jedoch mal auf Jan Frodeno treffen, relativiert sich das ganze.

Will sagen: der eine rührt Tütensuppen rein und ist immer noch anspruchsvoller als jemand, der nur TK-Tüten aufs Backblech wirft. Und an der Spitze wird dann das Mark von Wachtelknochen püriert und zu einem Schäumchen veredelt.
 
Hm, bei dem Thema drängt sich bei mir der Vergleich z.B. im Sport auf. Es gibt immer einen, der schneller, weiter und höher kommt. Mein Kollege z.B. hat vor drei Jahren mit Triathlon angefangen. Der ist für mich ein Athlet jenseits meiner Reichweite. Sollte er jedoch mal auf Jan Frodeno treffen, relativiert sich das ganze.

Will sagen: der eine rührt Tütensuppen rein und ist immer noch anspruchsvoller als jemand, der nur TK-Tüten aufs Backblech wirft. Und an der Spitze wird dann das Mark von Wachtelknochen püriert und zu einem Schäumchen veredelt.
Schöner Vergleich, den ich gerne weiter reite: Wenn aber die TK-Tüte besser als das Schäumchen schmeckt, dann geht das nur mit Dopingmitteln.
Dann stellt sich die Frage, welche Dopingmittel sind erlaubt, welche nicht.
 
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