Hier mal die Turbo-Version für mein Roggen-ASG 
habe ich aber schon mal eingestellt

weiß nicht mehr wo
Versuche es mal
Tag 1
100 g Roggenvollkornmehl frisch gemahlen
150 g Wasser
100 g geriebener, vollreifer Apfel mit Schale
Alles wird zu einer Brei-Suppe verrührt, mit einem Schneebesen aufgeschlagen, um Sauerstoff einzubringen
und bei 27⁰C abgedeckt 24 Stunden lang stehen gelassen. Ich verwende dafür eine Thermobox mit einer regelbaren Terrarium Heizmatte.
Tag 2
Größere Fruchtstücke und Teile der Apfelschale können nun abgesiebt werden, die Masse mit einem Löffel
durch ein Sieb streichen. Vom Apfel werden im Wesentlichen nur die Mikroorganismen gebraucht.
50 g Ansatz von Tag 1 (dieses ist die durchgesiebte Masse)
50 g Wasser
50 g Roggenvollkornmehl
Die Zutaten zusammenrühren, mit dem Schneebesen verschlagen und bei 27⁰C für 24 Stunden abgedeckt
Stehen gelassen. In die Thermobox.
Tag 3
Zeit, die Fütterungs-Intervalle auf 12 Stunden zu kürzen. Das Schema bleibt gleich, nur wird jetzt morgens, abends, morgens gefüttert, Dabei lässt sich beobachten, wie die Kultur aktiver und aromatischer wird,
also,
morgens: Ansatz von Tag 2, 50 g Mehl, 50 g Wasser,
abends: Ansatz von morgens… usw.
Tag 4
Wir ziehen die Zügel nach einem Tag nochmals an: Fütterung alle 6 Stunden, bei sonst gleichen Bedingungen. Morgens, mittags abends. Eine weitere Zunahme der Aktivität ist erkennbar.
Die Entwicklung der Duft- und Aromakomponenten kann während dieser Zeit zu Verunsicherung führen: Es gibt Stadien, die sind gewöhnungsbedürftig. Acetonische Gerüche, gar an Erbrochenes erinnernde Wahrnehmungen lassen Sauerteig-Ansätze immer wieder den Tod durch die Toilettenspülung erfahren.
Geduld ist gefragt und tapferes Weiterfüttern. Selbst eine fertige Sauerteigkultur, die wunderbare Brotqualitäten hervor bringt, riecht für einen Laien gewöhnungsbedürftig.
Einzig Schimmel und Kammhefen darf sich niemals zeigen.
Nun kann die Fütterung verändert werden.
Fortan füttere ich mit:
10 g Anstellgut
30 g Wasser
30 g Roggenvollkornmehl oder Weizen, Dinkel was ich gerade an Sauerteig brauche. Man kann es jederzeit um Züchten.
Wieder alles verrühren und bei 27⁰C, sollte nach ca. 5 Stunden eine Volumenverdopplung stattgefunden haben.
(Nun kann der Sauerteig in den Kühlschrank) und heißt jetzt Hugo oder Hermann. Mein Ansatz bleibt auf der Fensterbank sichtbar und wird durch die Wärme milder. Anfangs sollte man nicht zu lange mit der Auffrischung warten. Ich füttere so jeden dritten Tag. Bin ich in Urlaub kommt mein Sauerteig auch in den Kühlschrank.
