Ein interessanter Thread, in dem ich mal noch meinen Grillsenf dazugeben will. Und zwar wegen dem Auslöser "Gasgrillen ist Kochen". Ja, irgendwie schon. Und ich grille seit ca. 20 Jahren (auch) mit Gas. Das ist aber nicht "mein" Thema, sondern eher die grundsätzliche Ausrichtung des Ganzen.
Jeder grillt (bäckt, wurstet, räuchert usw.), weil es ihm Spass macht. Und auch so, WIE es ihm Spass macht. So sollte es zumindest sein. Leider - und das klang schon in einigen Beiträgen an - wird seit längerem in den inzwischen groß gewordenen social media Kanälen wie z.B. beim geschätzten Klaus (und der ist da noch ein aus meiner Sicht angenehmer und ehrlicher Vertreter dieser Zunft) eben wirklich knallhart Marketing getrieben.
Ich habe vor einigen Monaten mal an anderer Stelle geschrieben:
Ein Youtube-Griller ist bei mir raus, wenn er den Dopf in den Gasgrill stellt. Sicher nicht das "K.O.-Merkmal", aber für mich ein wichtiger Punkt: Das "urtümliche" an der Zubereitung mit Feuer und Glut geht zunehmend verloren.
Zumindest kann man das glauben, wenn man sich auf die Wahrnehmung allein online in Foren und social media bezieht. Vor Jahren war ein Maverick Funkthermometer die größte High Tech Sch...sse beim Grillen (und ist es bei mir bis heute). Bei Youtube verwendet inzwischen gefühlt fast jeder lustige Sticks mit Bluetooth und App und Garzeitkalkulation usw. usw. ... neee, das ist nicht das, was ich mir unter Grillen vorstelle.
Aber ich lasse jedem seinen Spass und wer das mag, soll es halt so tun.
Ich denke, dass weitaus die meisten Hobbygrillen schon sehr zufrieden sind (wären), wenn sie ein Hähnchen kross und Ribs zart und saftig hinbekommen. Dazu braucht man exakt NICHTS von all dem Kram, das mach ich sogar in einer "billigen Landmann Kugel". Weber ist gut, war gut und wird - so bin ich mir sicher - auch gut bleiben. Hier sind schon viele Hypes durch das Land gegangen, Weber hat bisher alles überlebt
