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Wurst-Hüllen-Lexikon ...... bloß eine Idee...

Vorweg gesagt, ich bin irrsinnig gerne hier im Forum, und schätze Eure Beiträge sehr. Aber manchmal wird alles zu Wissenschaften gemacht. Ich habe Schafdarm, Schweinedarm und Rinderdarm mittleren Kalibers, und räucherbare und nicht räucherbare Kunstdärme. Und damit kann ich alles machen , was ich möchte. Mehr braucht`s doch wirklich nicht, oder?
 
Naja - ich streite mich nicht wirklich um die Arbeit die in das Dokument fließen wird.

@Laborteufel ...
warten wir also noch ein bisschen wie sich die Sache hier entwickelt, oder?
 
ich sag mal so als blutiger "Wurstanfänger": so ne Liste welche Därme für welche Würste (und vielleicht auch noch mit Bild? :) ) geeignet sind würde mir mehr helfen als die Herstellerseite.
Ich les/arbeite mich ja auch grad in das Thema wursten ein, und da gibt´s halt sooo viele unterschiedliche Threads.. Und ich will ja net die erste Masse in die Tonne kippen weil die Pelle net hält.
Deswegen freu ich mich auch über den Hinweis von @Laborteufel welcher mir zum Start eher zu Oink Oink statt Mäh Mäh geraten hat...
 
jetzt verunsichert mich nicht! :D :D

Was ist mit kleines Mäh gemeint, Kaliber oder Alter? Ihr könnt auch gerne in meinem Wurstfred weitermachen.. ;)
 
@Laborteufel ...
warten wir also noch ein bisschen wie sich die Sache hier entwickelt, oder?

Joa warten wir mal. Ich habe meine eigene kleine handgeschriebene Liste und wenn hier nicht der große Bedarf besteht, dann würde ich da die Arbeit auch nicht rein stecken.

@combatmiles: Kleines Mäh heißt kleines Kaliber. Ich hatte 22/24er Kaliber und da habe ich mich zum Teil zu doof angestellt. Mit den Schweinedärmen ist es in meinen Augen einfacher, den Wursteleinstieg zu finden.
 
Wie wäre denn folgendes Format:
Ich bin weit weg davon Experte zu sein, aber auch kein Anfänger mehr, ich erdreiste mich mal die Vorlage von Laborteufel aus meiner Sicht zu Ende zu schreiben:

Quelle: Schaf, Schwein, Rind, Pferd und andere
Kaliber: von ca. 16/18 bis 60/65 als Darmstücke von mehreren Meter Länge. Butten und Fettenden (Blind- und Enddärme der Tiere) haben noch größere Kaliber bis 140+
Tüllendurchmesser: deutlich kleiner als das Kaliber (mindestens 5 mm oder mehr), aus praktischen Gründen (notwendiger Kraftaufwand) so nah am vorstehenden Maß wie möglich.
Tipps zum Aufziehen:
Wenn man den ganzen Darm verwendet, kann man bei kleineren Kalibern schon etwas Brät am Tüllenanfang rauspressen und dann den Darm über diesen Brätnuppel aufziehen. Darmreste müssen dann aber entsorgt werden.
Tipps zum Abbinden und Abdrehen: Starkes Wurstgarn verwenden, Darm mit einem Überhandknoten abinden, Garn noch mal um den Darm führen und nochmal auf der anderen Seite verknoten. Darmende umschlagen und den Vorgang wiederholen. Den letzten Knoten doppelt legen.
Kleinere Kaliber können auch abgedreht werden. Dazu mit den Fingern das Brät an den späterem Trennstellen etwas beiseite drücken (dazu nicht zu stramm füllen) und dann die entstandene Wurst immer im Wechsel einmal linksrum umd einmal rechtsrum abdrehen.
Verwendung: von Bratwürsten und dünnen Rohwürsten am unteren Ende der Kaliber bis hin zu Koch- und Brühwürsten sowie gereiften Rohwürsten am oberen Ende. Für ungeräucherte, geräucherte und mit Edelschimmel veredelte Ware .
Vor Gebrauch beachten: muss gewässert werden mit handwarmen Wasser (Geschmeidigkeit), Spülen mit Wasser (Anfang auf Tülle ziehen und ~50mL Wasser zugeben)
Lagerung: in stark gesalzener Lake im Kühlschrank
mit viel Salz vakuumiert bei -20°C​
Haltbarkeit: +4°C in etwa 6 Monate
-20°C etwa 12 Monate (gut vakuumiert auch deutlich länger)​


So einfach ist das!!

Aus meiner Sicht ist damit alles abgedeckt, was der Anfänger wissen muss, auch wenn er es ob der teilweise verwirrenden Informationsflut nicht glauben mag.

Ob ich jetzt die gute Hausmacher Leber und Blutwurst in 26/28er Schweinedärme presse, weil ich sie auf Sauerkraut zu einer Schlachtplatte servieren will, in 38/40er Rinderdärme abfülle, weil ich sie als Schmierwurst haben möchte, oder dann doch lieber eine Schweinbutte oder ein Fettende nehme, das muss ich selbst wissen, das ist Geschmackssache und eine Frage der Gewohnheit.
 
Falls jemand Auskunft haben will zu trocken gesalzenen Saitlingen aus der Mongolei, dazu kann ich allerdings Auskunft geben.
Denn eine total neue Fabrikation nach europäischen Standards baue ich gerade .... :rolleyes: Ende 2017 geht die Produktion los ! :)

Ja, ich:hmmmm:

Was unterscheidet die Därme mongolischer Schafe nennenswert von denen chinesischer, australischer oder von welchen an anderer Stelle auf der Welt?

Außer vielleicht die Lohnkosten der Leute, die sie putzen, die dabei aufgewandete Sorgfalt und die Qualität der Konservierung?

Oder anders gefragt: Was willst du wirklich wissen, wenn du doch offensichtlich in der relevanten Industrie zu Hause bist?
 
ich habe mal eine kleine Zusammenfassung gemacht.

Da ich selber bei leibe kein Experte bin, das Ganze ohne Gewähr.

Da die Tabelle bei weitem noch nicht vollständig ist, wird sie von mir noch nachgearbeitet und optisch noch verbessert.
Anregungen und konstruktiver Kritik sind jederzeit Willkommen.

Grüße
Oskar
 

Anhänge

Ja, ich:hmmmm:

Was unterscheidet die Därme mongolischer Schafe nennenswert von denen chinesischer, australischer oder von welchen an anderer Stelle auf der Welt?
Außer vielleicht die Lohnkosten der Leute, die sie putzen, die dabei aufgewandete Sorgfalt und die Qualität der Konservierung?
Als Bauleiter kümmere ich mich mehr um die Bau-Hülle als um die Wurst-Hülle, weiß aber:
Qualität und Preis......
Mein Investor kommt am Wochenende aus Europa angeflogen, dem kann ich konkrete Fragen weiterleiten und dann hier antworten, wenn gewünscht.
Oder anders gefragt: Was willst du wirklich wissen, wenn du doch offensichtlich in der relevanten Industrie zu Hause bist?
"Offensichtlich" habe ich das entweder falsch geschrieben, oder es wurde falsch verstanden. Wie gesagt, Bauleiter......
Und:
"Was ich wirklich wissen will" ist als reine Idee im Eingangsbeitrag in schwarzen Buchstaben zu lesen.
 
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