Ganzer Hammel am Spieß

Das ist eine Nummer für einen größeren Gang mit Spezialequipment!

 


Zutaten
Sehr schwer

Anweisungen
  1. Um einen ganzen Hammel zu grillen, muss man ein Spezialgestell haben. Es besteht aus einem Drehspieß mit Handkurbel (die Grillmotoren schaffen es nicht) und zwei stabilen Gabeln, in denen der Spieß lagert. Diese Gabeln werden in den Boden gerammt und sind etwa 1,50 m lang.
  2. Der Hammel (beim Metzger vorbestellen) sollte etwa einjährig sein und ein Gewicht von 25 bis 30 kg (lebend) haben. Natürlich muss das Tier abgehangen sein; wenn möglich eine Woche. Zweckmäßigerweise lässt man es gleich vom Metzger auf den Spieß binden. Es soll fest anmontiert sein und darf beim Drehen nicht rutschen. (Wenn der Drehspieß Querstäbe hat, ist dies besonders vorteilhaft.) Die Keulen gut mit Draht am Spieß anbinden.
  3. Die Feuerstelle wird am besten mit großen Steinen abgegrenzt. Die Lagerung für den Drehspieß muss so hoch sein, dass der Hammel etwa 50 cm von der Glut entfernt ist. Benötigt werden voraussichtlich 30 kg Holzkohle. Es ist aber gut, noch eine weitere Reserve zu haben, denn bei etwas stärkerem Wind brennt die Kohle wesentlich schneller. Ein Teil der Kohle kommt nun in die Abgrenzung, wird mit reichlich Brennspiritus übergossen und nach einer Minute angezündet. Man bildet hierbei einen kleinen Hügel, den man - wenn er völlig durchglüht ist und der Hammel in die Halterung gelegt wird - mit einer Harke gleichmäßig verteilt. Der Hammel muss nun unentwegt gedreht werden. Da dies etwa 7 Stunden dauert, ist es gut, sich ein paar hilfsbereite Grillgäste für die Zeit vor dem Essen einzuladen
  4. Während des Grillens muss der Hammel immer wieder mit Öl eingepinselt werden. Gut eignet sich dazu ein langer Heizkörperpinsel. Während der letzten Stunde wird dem Öl noch Rosmarin, Oregano, zerdrückter Knoblauch, Pfeffer, Salz und Paprika beigegeben. Da das Fleisch unterschiedlich weit vom Feuer entfernt ist und einige Partien auch empfindlicher und weniger fett sind, kann es sein, dass es an manchen Stellen schon zu verbrennen droht, während es sonst noch hell ist. Die gefährdeten Stellen kann man mit Stanniolfolie zeitweilig abdecken. Während der Grillzeit muss man ständig für gute Glut sorgen. Dazu wird frische Holzkohle an der Seite vorgeglüht und dann mit der Harke in die Mitte geschoben.
  5. Zum Tranchieren legt man den Hammel auf einen Tisch, der mit starker Alu-Folie bedeckt ist. Sollte das eine oder andere Stück innen nicht ganz gar sein, kann man einen Maschendraht über das Feuer legen und darauf die Stücke nachgrillen. Stangenweißbrot, Kartoffelsalat und Weißkrautsalat sollten bei diesem Fest nicht fehlen.
Kommentare

hmmmmmmm, alles schön und gut, was macht das öl hier? oder knoblauch? nach einer weiler wird sich der lamm selbst ölen.