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Über ein einfaches Blech habe ich auch schon nachgedacht. Mit der Flex kann ich mich langsam an die perfekte Form herantasten.
Welche Dicke hast du genommen ? Verwirft sich das Blech nicht? Oder ist dafür der indirekte Bereich viel zu kalt?
Nach dem Zerteilen fiel der Fehler auf. Ich habe den Vogel auf dem Kohlerost platziert, also deutlich zu tief. Dadurch war zwar die Brust schön durch auf KT 80°, aber die Haxerl noch etwas "rosa"... Also mal zuerst nur das Vorderteil verspeist und die Haxerlteile nochmal in ner Schale über den Amarillo.. Dann hats genau gepasst..
Über ein einfaches Blech habe ich auch schon nachgedacht. Mit der Flex kann ich mich langsam an die perfekte Form herantasten.
Welche Dicke hast du genommen ? Verwirft sich das Blech nicht? Oder ist dafür der indirekte Bereich viel zu kalt?
Habe noch eineca. 2 mm Edelstahl Platte liegen gehabt. Daher hab ich die genommen. Material ist evtl. etwas dicker als der Amarillo.
Verformt hat sich nichts. Wird es glaube das ich auch nicht.
Eine Kleinserie wird es wohl nicht geben. Sollte aber jeder hinbekomme. Der mit einer Flex umgehen kann. Damit hab ich es auch gemacht.
So, ich will euch mein Debüt nicht vorenthalten. Ich habe mich an den Videos von Adrinaline BBQ orientiert und ein Steak rückwärts gegart.
Dazu habe ich mich spontan beim Discounter zu einem T-Bone Steak hinreißen lassen.
Laut Video wird das Steak "dry brined". Will heißen, je 500 g Fleisch wird es mut einem Viertel Teelöffel Salz bestreut und dann bis zum nächsten Tag auf einem Abtropfgitter in den Kühlschrank gelegt.
Am nächsten Abend habe ich rund 20 Briketts und und eine Hand voll benutzte Kohle in einer Ecke des Amarillo vorglühen gelassen.
Den indirekten Bereich habe ich mit Jehova abgedichtet. Das muss reichen, bis ich eine rostfreie Lösung zur Hand habe. Ich habe, anders als im Video, einen halben Liter Wasser ins Reservoir gegeben, um eventuellen Verzug zu minimieren.
Das Steak wird in den indirekten Bereich gelegt und mit dem Thermometer verkabelt. Ab jetzt muss man sich eigentlich nur noch an den Fahrplan halten:
Bei 27 Grad KT einmal wenden. Da haben sich noch ein paar Maiskolben dazu geschlichen.
Bei 34 Grad einen guten halben AZK mit frischen Briketts anfeuern. Sieht irgendwie romantisch aus.
Bei 46 Grad das Steak sowie das Rost vom Grill nehmen und beiseite legen
Die Briketts kommen zusätzlich in den Amarillo und den Deckel habe ich auch gleich weg gelassen.
Das Steak wird währenddessen mit Küchenkrepp abgetupft, mit Öl bepinselt und mit frisch gemahlenem Pfeffer bestreut.
Jetzt kommt das mittlerweile erkaltete Rost zusammen mit dem Steak wieder drauf .
Nach je einer Minute wird das Rost um 90 Grad gedreht und das Steak wieder über dem Höllenfeuer platziert. Gewendet natürlich.
Nach vier Drehungen soll das Steak ungefähr 57 Grad KT und eine schöne Kruste erreicht haben.
Da ich grillen und fotografieren gleichzeitig nicht so ganz hingekommen habe, sind es aber 60 Grad geworden. Fürs erste Mal aber auch nicht so schlecht.
Und jetzt noch das Anschnittbild
Zusammen mit etwas grobem Salz und weiterem Pfeffer definitiv ein Genuss. Das Salz vom Vortag hat für meinen Geschmack nicht ganz gereicht.
Meine Technik lässt sich bestimmt noch verfeinern, aber ich bin trotzdem begeistert und der Amarillo hat einwandfrei gelaufen.
Hallo zusammen, ich habe heute meinen Amarillo mal getestet, die Temperatur ging ganz schön ab. 10 Profagus Grillis im AZK durchgeglüht, in der Zeit warmes Wasser im AK gefüllt und frische Grillis reingepackt. Die durchgeglühten an einer Seite geschichtet und und die frischen angelegt. Bei 100 Grad den unteren Lüftungsschieber bis auf 3mm zu und oben bis ca. 1/3 zu. Temperatur stieg dann im indirekten Bereich am AK auf 142 Grad und ganz außen auf 132 Grad. Gemessen mit dem Grilleye. Also 10 Grillis sind bei 28 Grad Außentemperatur zu viel.
Beim nächsten mal werde ich die Lüftungen schon bei 80 Grad drosseln.
Den Grill wieder abzubremsen, wenn erst mal genügend Kohlen glühen finde ich auch etwas schwerer als bei flächig verteilten Kohlen. Das erfordert sicherlich noch einiges an Übung.
Gestern nur ein paar Chilis geräuchert & getrocknet...
Soll heißen der Amarillo ist seit etwa einem Jahr beinahe die ganze Zeit in meinem Rösle. Einzige Ausnahme bisher: Paella, da habe ich weiterhin die zwei Kohlekörbe drinnen...
Sauber! Wie lange hast du die getrocknet?
Ich habe damals einige über dem Kamin meines Smokers geräuchert und sie dann im Dörraparat endgültig getrocknet, damit ich sie mahlen konnte. Das Gerät hat da aber schon ein paar Stunden für gebraucht. Dafür ist das Aroma aber unvergleichlich.
Aus welchem Grund hast du Wasser ins Reservoir gekippt? Wäre die Trocknung nicht eventuell schneller ohne Wasser geschehen?
Habe mich zwischenzeitlich gegen die Anschaffung von Kohlekörben und für die Anschaffung eines Amarillokorbs entschieden. Diese Einsätze die bei meiner gebrauchten Kugel dabei waren überzeugen mich leider 0.
Da es hier recht mau aussieht, was Grill"fach"geschäfte angeht, wollte ich mich erkundigen, ob der Einsatz von BBQ-Toro was taugt. Wird ja über die großen Versandhändler vertrieben.
Wirkliches Lob oder Kritik zu dem Teil konnte ich noch nicht finden.
VG Thomas
@Paeng Wenn du Zeit und Lust dazu hast, les' dir die Beiträge hier und bei den Slow'n'sear Einsätzen im Kugelgrillbereich durch. Die Beiträge fand ich persönlich sehr hilfreich und anregend.
Zum Amarillo kann ich nur sagen, die paar mal, die ich ihn aus Zeitgründen bis jetzt benutzen konnte haben gezeigt, dass die Temperaturregelung deutlich einfacher geht und das scharfes angrillen mit anschließender Sicherheitsverwahrung im indirekten Bereich eine wahre Freude wird.
Da der Amarillo momentan grade mal 40€ bei A****n kostet, kann ich dir nur eine Kaufempfehlung aussprechen. Vernünftige Kohlekörbe liegen in einer ähnlichen Preisklasse.
Das Wasser war noch vom Vortag drinnen, ich mache mir selten die Mühe, das auszuleeren. Ja, die Chilis würden vermutlich ein bißchen schneller trocknen, aber nachdem der Dörraparat sowieso schon mit anderen Chilis lief, habe ich die Charge nach dem Räuchern auch noch in den Dörraparat dazugegeben.
@Fleischeslust84 Vielen Dank für das schnelle Feedback. Dass das Amarillo "System" und der Zweck bzw. die Funktion taugt hat mich ja zum "Kauf" bewegt. Die eigentliche Frage wurde aber auch von dir beantwortet. Mir ging es darum, ob das Produkt für die 40 Euro was taugt
Das ist eine gute Frage, Longjobs habe ich noch keine damit gemacht, aber für das indirekte Garen meines Steaks habe ich ca. 20 Briketts entzündet. Zum anschließenden Angrillen habe ich dann gegen Ende noch einen 3/4 Kamin neue Briketts durchglühen gelassen.
Die sind dann übrigens nicht verschwendet, nachdem das Steak fertig war, einfach alle Lüfter geschlossen und die Kohle erstickt. Die Briketts haben dann beim nächsten Mal meinem DOpf eingeheizt.
Definitiv ja. Ausser bei Beer Can chicken ist er nahezu immer besser als Standard Körbe (und bei Suppe oder Paella). Bei Beer Can Chicken kippt man einfach die Kohlen um das Huhn auf den Kohlerost.
Ich habe von einer gerissenen Wasserwanne gehört, es wurde von Toro Ersatz geliefert.
Ich verwende den Amarillo Korb gar nicht mehr, habe meinen verschenkt da ich fast nur direkt grille. Dafür ist mir die Oberfläche zu klein. Da nehme ich den SNS 1 Korb, besser den SNS 2.
Wenn man viel auf Platten grillt ist der Amarillo für mich zu klein
Für indirekt PP, Rippchen, Brisket ist der Amarillo super. Läuft fast genau ruhig wie der WSM 47, bei Wind sogar mit weniger Schwankung.
Direkt ist er sehr heiss bei wenig Oberfläche...
Wenn der Korb ganz voll ist hast Du 400° und mehr. 4x90s ist extrem lange wenn das Fleisch 46° hat.
Mach doch mal 3/4 Korb. Fleisch wie gehabt anbraten... Dann legst Du das Fleisch auf das Kuchengitter über der Alufolie und machst den Deckel zu. Etwas Luft soll noch durch die Lüfter. Unten auf dem Kuchengitter hat es ca. 100° plus.