Das ist die bisherige Definition:
Die Brührate ist 1:2. Wenn das Sieb zum Beispiel mit 15 Gramm gemahlenem Kaffee gefüllt wird, sollte der Brühvorgang gestoppt werden, wenn 30 Gramm Flüssigkeit in der Tasse sind.
Und das die neue Idee:
Die zehn Autoren … sind unter anderem zu dem Entschluss gekommen, dass ein Viertel weniger gemahlener Kaffee (15 Gramm) bei einer Brühzeit zwischen 7 und 15 Sekunden genügen, um einen Espresso ordentlich zuzubereiten.
Wenn das so im FAZ Artikel so steht(kann man mit Adblock nicht lesen), dann haben die doch eh schon die Studie Falsch nachgemacht. Ist ja beides 15g, statt 15g VS 11g.
Außerdem ist das erste auch kein Espresso, sondern eher ein Dopio Ristretto. Die FAZ hat die Definition Espresso schon von vornherein nicht verstanden.
Und dann wundern das immer weniger Zeitungen verkauft werden, das Problem haben zurecht viele Zeitungen und *Fachzeitschriften*.
Ja hier klingt dann einiges Sinnvoller, die Wissen auch was ein Espresso ist und das das was viele machen eigentlich kein richtiger Espresso ist.
Espresso: ~7g Kaffee, ~93°C, ~9bar, ~30ml, ~30sek.
Dabei ist seit mehr als 10 Jahren bekannt, welch essentiellen Einfluß die Teilchengrößenverteilung der Mühle auf eine gute Espresso-Extraktion hat.
This, Anfängerfrage: Warum kauft man den teure Mühlen?
Meist weil man Fines verringern und gleichmäßigeres Mahlgut haben will. So salopp Unwissenschaftlich mal ausgedrückt.
BTW mir schmecken die *Espressi* aus den Pumpenmaschinen mit 15-22g im 2er Sieb und 30sek auch nicht.
Die Ponte Vecchio Brühgruppe(16ml, ~7bar durch die Feder), macht mir im flachen Einersieb aus ~7g ohne Fellini Move(2x hebeln), einen Ristretto der mir bis jetzt am besten zusagt. Zeit ka, muss ich mal messen. Ich schaue nur wie der Strahl läuft.
Edit:
Jetzt wollte ich im 2. browser den Artikle der FAZ lesen. Wollen die doch tatsächlich Geld, damit ich einen offensichtlich total schlechten Artikel lese.
Haha sind die Zeitungen im 21. Jahrhundert beschissen.
