@ottob
so klein ist die Welt

:anstoßen::anstoßen:
@runner-77
Wir lassen die Schinden ganz bewusst unbehandelt.
Sowohl Ökonomisch als auch Ökologisch spricht kaum etwas für eine chemische Behandlung, aber viel spricht gegen eine chemische Behandlung.
Ausserdem finde ich natürlich gealtertes Holz auch immer optisch ansprechend.
Das Holz wird grau- meine Haare werden es vermutlich auch mal werden. So passen Hütte und ich auch optisch immer zusammen
Eine Besonderheit der gespaltenen Holzschindeln ist ihre natürliche Fähigkeit, sich den jeweiligen Witterungseinflüssen anzupassen.
Wenn eine nach längerem Regenwetter durchfeuchtete Schindel in niederschlagsfreien Zeiten zu trocknen beginnt, schwindet die Schindel in der Breite und an der Schindeloberseite, die der Sonne zugewandt ist. Die Schindel schlüsselt sich dadurch in konkaver Form leicht nach vorne, da ihre Rück- oder Unterseite noch feuchter und daher gequollen ist. Zwischen den Schindeln entstehen Fugen, weil die Holzschindeln in der Breite schwindet. Gleich einer Tannenzapfenschuppe hebt sich die Schindel im unteren Teil leicht an und die Schindelfassade kann austrocknen. Bei Regenwetter ist es genau umgekehrt, die Schindeln dehnen sich an der Oberfläche aus und legen sich dicht an ihren Untergrund an.
Durch das Anschwellen der Schindeln in der Breite schließen sich die Fugen zwischen den einzelnen Schindeln. Die Schindelfassade macht dicht, das Haus ist vor den Witterungseinflüssen optimal geschützt.
mfg