• Du musst dich registrieren, bevor du Beiträge verfassen kannst. Klicke auf Jetzt registrieren!, um den Registrierungsprozess zu starten. Registrierte User surfen werbefrei, können Suchen durchführen und sehen die volle Darstellung des Forums mit vielen anderen Unterforen!!!

Herder Windmühlen-Messer Thread

Ich bin da entspannt. Messer macht was es soll ==> es schneidet..😉
 
Ich sag' mal nichts weiter dazu...
Also wenn du nichts dazu sagst, dann schreib ich mal ein bisschen was: Ich hatte bislang noch kein Kneipchen in dieser Länge und habe vergangenes Wochenende das Klassiker in nicht rostfrei gekauft. Der Walnussgriff liegt tatsächlich gut in der Hand, das Messer ist für das Arbeiten aus der Hand gedacht.

Das Messer ist ansonsten sauber verarbeitet, ich konnte mir aber auch aus einer Charge von sieben Stück in Hamburg das schönste heraus suchen. Den Griff war recht trocken und rau, ich habe ihn erst einmal gut eingeölt.
Die Klingenlänge beträgt 65 mm, es ist ein Watenspitz. Das Messer ist hinlänglich gut geschärft, mehr nicht. Wirklich geschärft ist nur der Bereich bis ca. drei Millimetern vor dem Griff. Das Messer kommt mit Halberl daher und wird mit drei Nieten am Griff fixiert.

Ja, natürlich sind 35.- € für das Dünnblech mit einem Stück Walnussholz hoffnungslos überteuert, aber der Griff sieht wertig aus, das Messer liegt gut in der Hand und zwischen dem K0 (Vogelschnabel) und dem K1 gibt es von Herder nichts Handliches mit längerem Griff und mit 65 mm Klingenlänge.

Das Buckels war hier auch vorrätig. Da ich es mit einer Klingenlänge von 13 cm für die Verwendung als Tafel- oder Frühstücksmesser als deutlich zu klobig empfinde, es ebenfalls lediglich feingepliesstet mit sehr mattem Finish ist, auch nur als Halberlausführung vorliegt und im Haushalt bereits zwei Fehrekamp-Buckels sind, hält sich mein Haben-Will-Reflex in argen Grenzen.
 
Hier dann mal ein paar Bilder des Jubiläums-Schnibblers. Sieht auf einigen Bildern schlimmer aus, als es in Wirklichkeit ist. Es sind schon recht starke Vergrößerungen mit dem Makro. Das gepunzte Logo ist allerdings schon ziemlich schludrig ausgeführt. Der Stahl ist übrigens sehr reaktiv, ich habe bis dahin nur mal etwas Paprika geschnippelt.
Zur Schärfe: Deutlich erkennbar ist die fehlende Fase direkt am Übergang zum Griff. Die letzten drei Millimeter sind beim finalen Schliff einfach nicht mitgeschleiften worden. Das war so bei allen anderen Exemplaren dieser Charge, die ich zur Ansicht bekommen habe. Und es ist mit Abstand mein bisher stumpfstes Windmühlenmesser ab Werk. Papier wird zwar geschnitten, aber bei Strauchtomaten braucht man deutlichen Druck beim Schneiden. Muss ich gelegentlich nacharbeiten...
Danke für den Bericht!
Wäre schön, wenn Du später noch ein, zwei Bilder von deinem Exemplar posten könntes

220819_Herder150JahreKlassikerNRF_1.jpg


220819_Herder150JahreKlassikerNRF_12.jpg


220819_Herder150JahreKlassikerNRF_16.jpg


220819_Herder150JahreKlassikerNRF_20.jpg


220819_Herder150JahreKlassikerNRF_34.jpg


220819_Herder150JahreKlassikerNRF_40.jpg


220819_Herder150JahreKlassikerNRF_50.jpg
 
35 € für so ein Messer - im Leben nicht ! 😳
Schlampige Ausführung, da muss man schon Sammler sein, um sich so etwas zuzulegen.
Was Meister Fehrekampf dazu sagen würde wenn er sowas sähe ?
 
Die Klinge selbst unterscheidet sich in rein gar nichts zum üblichen Klassiker, den man für 10.- € in Buche im Plastikblister im Supermarkt bekommt. Sie ist feingepliesstet, mehr nicht. Dass man für einen Walnussgriff gerne mal 20.- € bei der Windmühle als Aufschlag drauflegen kann, sieht man ja bei anderen Serien...
Insofern ist die Verarbeitung exakt wie bei den Billig-Kneipchen, die Draufgabe besteht in der Holzart und der Griffform. Auf die peinliche Ausführung der Punzung hätte man getrost verzichten können. Ist jetzt nichts, worauf R. Herder stolz sein könnte.
An früherer Stelle hatte ich ja schon geschrieben, dass ich enttäuscht war, dass die Jubiläumsmesser lediglich feingepliesstet sind. Jetzt sind sie halt auch noch schludrig geschliffen.
An noch früherer Stelle hatte ich auch geschrieben, dass ich mir zum 150jährigen Jubiläum eigentlich einen Knaller wie einer Neuauflage der "Goldenen Zwanziger" gewünscht hatte. Nach Corona und inmitten der Lieferkettenkrise waren sie es bei der Windmühle offenbar zu mehr nicht in der Lage.
 
Die Klinge selbst unterscheidet sich in rein gar nichts zum üblichen Klassiker, den man für 10.- € in Buche im Plastikblister im Supermarkt bekommt. Sie ist feingepliesstet, mehr nicht. Dass man für einen Walnussgriff gerne mal 20.- € bei der Windmühle als Aufschlag drauflegen kann, sieht man ja bei anderen Serien...
Insofern ist die Verarbeitung exakt wie bei den Billig-Kneipchen, die Draufgabe besteht in der Holzart und der Griffform. Auf die peinliche Ausführung der Punzung hätte man getrost verzichten können. Ist jetzt nichts, worauf R. Herder stolz sein könnte.
An früherer Stelle hatte ich ja schon geschrieben, dass ich enttäuscht war, dass die Jubiläumsmesser lediglich feingepliesstet sind. Jetzt sind sie halt auch noch schludrig geschliffen.
An noch früherer Stelle hatte ich auch geschrieben, dass ich mir zum 150jährigen Jubiläum eigentlich einen Knaller wie einer Neuauflage der "Goldenen Zwanziger" gewünscht hatte. Nach Corona und inmitten der Lieferkettenkrise waren sie es bei der Windmühle offenbar zu mehr nicht in der Lage.
Wie auch in anderen Gewerken…
Fachkräfte dringend gesucht..😉
 
Ich muss jetzt aber dennoch einmal eine (wenngleich sehr kurze) Lanze über das neue Kneipchen brechen: Es ist ab sofort mein neues Lieblingsmesser für Pellkartoffeln!
Es liegt dermassen gut in der Hand, da lasse ich zukünftig das 1922er Petty, das K1 oder das K0 links liegen.
 
Ich muss jetzt aber dennoch einmal eine (wenngleich sehr kurze) Lanze über das neue Kneipen brechen: Es ist ab sofort mein neues Lieblingsmesser für Pellkartoffeln!
Es liegt dermassen gut in der Hand, da lasse ich zukünftig das 1922er Petty, das K1 oder das K0 links liegen.
So spät noch Bratkartoffeln?
Liegen die nicht ein bisschen schwer im Magen 😉
 
Hatte ich auch mal - durfteb weiter ziehen.
den Griff hat es bei mir, mit der Zeit, oben weit ausseinander "aufgerissen" und war dann ne richtige "Dreckfalle".
Schnitthaltigkeit war jetzt auch nicht das "Wunder".
Günstig fand ich es auch. Aber nicht gut genug für meine Ansprüche.
 
Hatte ich auch mal - durfteb weiter ziehen.
den Griff hat es bei mir, mit der Zeit, oben weit ausseinander "aufgerissen" und war dann ne richtige "Dreckfalle".
Schnitthaltigkeit war jetzt auch nicht das "Wunder".
Günstig fand ich es auch. Aber nicht gut genug für meine Ansprüche.
Wir habens verstanden. Du findest die Windmühle scheiße. Kannst Du jetzt aufhören, das alle drei Minuten zu wiederholen?
 
Wir habens verstanden. Du findest die Windmühle scheiße
Ne, stimmt nicht.
Dieses eine Messer-Modell.
Ich selber habe 5 Windmühlenmesser.
Jedes hat gute und schlechte Seiten. Ich nenne meine Erfahrung. ob es dir passt oder auch nicht.

Aber schon klar, jemandem der sein Geld damit verdient, mag solche Kommentare nicht.
 
Zurück
Oben Unten