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Messer wieder scharf machen oder neue kaufen?

"Wie ich schon gesagt habe, die Druckkontrolle wird nicht abgegeben, sondern man hat sie zum ersten mal im Griff."
Das ist nur die gegenteilige Interpretation des selben Sachverhalts. Fakt ist doch, dass nicht der Mensch, sondern das Gerät für gleichmäßigen Druck sorgt. Insofern ist es falsch, wenn du sagst die Druckkontrolle wird nicht abgegeben. Korrekt müsste es heißen, man hat den Druck im Griff, dadurch dass man die Druckkontrolle abgibt an das Gerät.

"aber ich weiß bestimmt mehr über die tatsächlichen Funktionen als du."
Wir machen hier aber keinen Wettbewerb, wer mehr über das System weiß. Sondern es geht darum, dass du Funktionen mit denen das Gerät beworben wird, und die seinen Hype begründen, plötzlich unter den Teppich kehren willst. Da sagen mir die Bogdan Verfechter: Spitzengerät, endlich gleichbleibende Winkel und gleichmäßger Druck. Sage ich mit Murray Carter: Das hat aber auch eine Schattenseite. Wenn man die Druck und Winkelkontrolle abgibt, lernt man das Schleifen als Fertigkeit nicht. Sagst du sinngemäß: Halt's Maul. Du kennst es nicht. - Also echt. Wenn man schon jubelt, dass man endlich das perfekte Schleifgerät hat, das das Winkelhalten und händische Druckkontrolle übernimmt, dann soll man gefälligst auch die negative Seite dieses Handels zur Kenntnis nehmen. Die Verlagerung der Druckkontrolle auf das Gerät hat eben die notwendig Konsequenz, dass die Schleiffertigkeiten nicht weiter ausgebildet werden können. Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht was daran nicht zu verstehen sein soll und warum das so einen Widerspruch bei dir auslöst. Ich sag doch gar nicht, das System sei schlecht.

"Es braucht also schon Verständnis für den Ablauf und den Apparat"
Ich sag doch auch gar nicht, wer Bogdan benutzt ist blöd, will nicht denken oder ähnliches. Wie gesagt, wenn die Chinesen einen günstigen Klon herstellen, kaufe ich mir spaßeshalber vielleicht auch eines. Einstweilen hab ich aber keine 100 € zum Spaßtesten mit einem selbstgebastelten Nachbau über. Denn ein Bedürfnis danach habe ich nicht.

"Zum halten des Winkels ist zu sagen, das niemand freihand den Winkel gradgenau beidseitig an einem Messer halten kann, ein Bogdan aber schon, sofern exakt ausgemessen und justiert wird, was seine Zeit dauert und wohlgemerkt Nerven kostet, bis die Klemme präzise justiert ist, weil Messer auch unsymmetrisch geschliffen sind und nicht einfach mittig geklemmt werden können."
Ja eben. Carter würde da seine ökonomische Methode ins Feld führen - zwei Körnungen, japanisches Zeitungspapier fertig. Er sagt ja auch, man kann das auch anders machen, fünf oder sechs Schritte bis zum 12 000er hochschärfen usw. Oder den Bogdan benutzen, dann bekommt man vielleicht sogar ein besseres Ergebnis. Der Punkt ist, ich brauche das nicht. Ist mir zu aufwendig. Meine Messer sind auch so scharf genug. Diesen Grad von wissenschaftlicher Exaktheit brauche ich nicht. Das ist Hobby, Nerdtum, Spaß aber nicht wirklich notwendig. Kein Wunder kramen die Profis nicht den Bogdan raus.

"Das mit wenig Druck, viel weniger als von Hand, auch weniger Material abgenommen wird, steht für mich auch ausser Streit."
Wenn weniger Material abgetragen wird, brauchst du eben länger. Es ist doch vollkommen wurscht, ob du lange mit wenig Druck schleifst oder kürzer mit mehr Druck. Das Material das abgenommen wird damit an der Wate ein Grat entsteht ist bei gleichem Winkel immer gleich. Vom Druck hängt das überhaupt nicht ab. Das ist reine Geometrie. Richtig ist allerdings, dass bei exakter Einstellung des Winkels bei jedem Schärfvorgang mit dem Bogdan natürlich weniger Material weg muss, wie wenn man von Hand jedesmal einen leicht anderen Winkel benutzt.

Das Ausdünnen von Messern werde ich immer anderen überlassen, weil der Aufwand in keiner Relation zu den Kosten steht.
Wegschicken ist auch Aufwand und so lange dauert das auch nicht. Manche kaufen sich eben viele verschiedene Messer wegen der unterschiedlichen Geometrie. Ich mache mir meine Geometrie eben so wie sie mir passt. Du kennst vielleicht das Gejammer in der Messerberatung: Ich will endlich mal ein scharfes Messer. Ich habe bisher nur Zwilling und will was besseres, welches soll ich kaufen? Da muss man jedes mal sagen, nein, du suchst kein scharfes Messer, du suchst ein schneidfreudiges Messer. Den meisten nutzt ein besseres Messer gar nichts, weil sie keine Ahnung haben.

"Wer von denen mit ein paar Ausnahmen beginnt stundenlang alte Messer zu Übungszwecken zu schleifen um sich weiterzuentwickeln?"
Das ist auch gar nicht nötig. Man schleift eben seine Messer und wird dabei immer besser.

"dass das freihand auch alles genauso machbar ist"
Das kannst du aber bei mir nicht gelesen haben.
 
Hallo

Das ist nur die gegenteilige Interpretation des selben Sachverhalts. Fakt ist doch, dass nicht der Mensch, sondern das Gerät für gleichmäßigen Druck sorgt. Insofern ist es falsch, wenn du sagst die Druckkontrolle wird nicht abgegeben. Korrekt müsste es heißen, man hat den Druck im Griff, dadurch dass man die Druckkontrolle abgibt an das Gerät.

Es ist wirklich witzig, wie du Wörter und Begriffe austauscht und hin und herschiebst nur um den geschriebenen Satz zu deinen Gunsten in Beschlag zu nehmen. So etwas ist mir auch noch nicht untergekommen. Ich will jetzt noch ein letztes mal versuchen, es dir klar zu machen.

Beim Freihandschleifen auf Steinen kannst du niemals die volle Kontrolle über den Auflagedruck der Schneide auf dem Stein haben. Bitte verstehe das endlich. Du hast immer das Gewicht des Messers , das sich an der Schneide konzentriert, dann den Druck durch anheben vom Klingenrückens um den Winkel halbwegs zu bestimmen. Hier liegst du schon bei mehreren Hundert Gramm Auflagedruck ohne die Klinge noch einen Millimeter bewegt zu haben. Jetzt erst beginnt das, was du als "Kontrolle mit deinen Händen" beschreibst, in dem du mit dem Eigengewicht des Messers und geschätztem Winkel zu schleifen beginnst. Ob du jetzt nur leicht über den Stein streichst oder darüber schruppst entscheidest logischerweise du, dass mach ich aber mit dem Bogdan genau so, völlig gleich. Der entscheidende Unterschied liegt im Ausgleich des Messergewichtes und dem Druck der nötig ist um die Klinge in einem definierten Winkel zu halten. Das Schleifsystem kann also nicht etwas übernommen haben, dass du vorher nie hattest, nämlich genau diese Druckkontrolle, die unter dem Eigengewicht des Messers liegen kann, sofern gewünscht. Das ist ja die Besonderheit und da wird nichts abgegeben. Dieses Detail entfaltet seine Sinnhaftigkeit auch nicht bei stabilen Geometrien, sondern bei sehr feinen und verhindert beim Schärfen eine plastische Verformung der Schneidenspitze und ermöglicht dadurch ein präziseres Ergebnis. Das ist neu und bietet kein anderes Schleifsystem. Wenn du volle Druckkontrolle beim Schärfen von Hand hättest, wozu dann die Federvorspannung zur Justage der Auflagekraft. Akzeptier das doch endlich und erzähl mir nicht, ich gebe die Druckkontrolle an das Gerät ab. Besser kann ich es nicht mehr erklären, wenn das nicht reicht und du wieder Sätze so umschreibst, das sie in dein Verständnis passen, dann mach das halt.

Das ist auch gar nicht nötig. Man schleift eben seine Messer und wird dabei immer besser.

Das wäre der Idealfall, ist aber nicht immer so. Wenn man es überhaupt mal zur eigenen Zufriedenheit schafft, ist dann Schluss. Man wird höchsten routinierter und schneller bei meist gleichem Ergebnis, man erreicht ein Plateau, oder werden deine Messer immer noch schärfer und schärfer? Du erreichst ein für dich befriedigendes Ergebnis bei überschaubarem Aufwand. Weiterentwicklung passiert z.B. mit einem Bogdan, das ist aus meiner Sicht bereits eine ambitionierte Herangehensweise und gewollte Verbesserung, vor allem im Ergebnis und darauf kommt es mir an und nicht, immer routinierter zu werden, da ich ja eher selten als beständig oder viel schleife. Ich bin bestimmt kein Nerd und meine Triebfeder war Neugierde. Ob mich der Apparat vollends überzeugt muss sich erst noch zeigen.

Richtig ist allerdings, dass bei exakter Einstellung des Winkels bei jedem Schärfvorgang mit dem Bogdan natürlich weniger Material weg muss, wie wenn man von Hand jedesmal einen leicht anderen Winkel benutzt.

So ist es.

In wieweit der Druck da einspielt werde ich noch im Detail austesten.

LG valdez
 
Du musst dich mal entscheiden. Entweder das Gerät übernimmt die händische Druckkontrolle für dich oder es tut das nicht. Diese zwei Möglichkeiten gibt es - keine weitere. Übernimmt es die Druckkontrolle, lernst du das Freihandschleifen nicht mehr. Übernimmt es die Druckkontrolle nicht, braucht man das Gerät deswegen nicht. Das soll ja gerade einer seiner Vorteile sein.

"Beim Freihandschleifen auf Steinen kannst du niemals die volle Kontrolle über den Auflagedruck der Schneide auf dem Stein haben. Bitte verstehe das endlich. Du hast immer das Gewicht des Messers , das sich an der Schneide konzentriert, dann den Druck durch anheben vom Klingenrückens um den Winkel halbwegs zu bestimmen."
Genau den Sachverhalt habe ich schon mal erklärt: Das Gewicht des Messers interessiert mich überhaupt nicht, weil der Druck intuitiv anhand der Reaktion des Steins, also der Kraft die nötig ist um das Messer vorwärts zu schieben, reguliert wird. Das Gewicht des Messers und die Kraft, die vom Schleifer dazukommt summieren sich zu einer einzigen Kraft und diese resultiert in einem bestimmten Reibungswiderstand beim Schleifen. Dieser Reibungswiderstand teilt sich mir mit beim Schleifen und diesen Reibungswiderstand versucht man gleich zu halten. Folglich ist es völlig egal, wie schwer das Messer ist. Bei einem leichten Messer muss ich ein wenig mehr Kraft aufbringen, um den selben Reibungswiderstand zu haben als bei einem schweren. Ergo: Der Gewichtsausgleich wird beim Freihandschärfen automatisch vorgenommen, wenn man versucht immer den gleichen Schleifwiderstand zu halten. Und das ist Übungssache, die man beim Freihandschärfen lernt.

Also nochmal: Der Reibungswiderstand ist der Schlüssel. Dieser resultiert aus einer einzigen Kraft, die die Summe aus Eigengewicht des Messers und der vom Schleifer ausgeübten Kraft ist. Mitteilen tut sich dem Schleifer auf dem Stein aber nur der Reibungswiderstand, also die Wirkung der Summe beider Kräfte. Das kann man nicht mehr auseinanderdividieren. Deshalb kann man auch von Hand weniger Druck ausüben als das Eigengewicht des Messers, weil sich eben nur der Reibungswiderstand als reactio mitteilt.

Jetzt kann man ein System erfinden, das das Eigengewicht kompensiert. Das ändert aber rein gar nichts, weil wie gesagt nur der Reibungswiderstand interessant ist und wenn das Eigengewicht des Messers kompensiert ist, muss man für die gleiche Reibung eben mehr Kraft aufbringen. Mit anderen Worten. Die Druckkontrolle beim Bogdan kannst du vergessen. Winkelkontrolle wollte ich nicht bestreiten.

"oder werden deine Messer immer noch schärfer und schärfer?" Wozu denn? Manche schärfen bloß mit einem 1000er. Wozu brauche ich denn in der Küche Weltrekordschärfe? Völliger Mumpitz für verrückte Messernarren. Rasierschärfe reicht mir üppig. Mit dieser Facettenschleiferei hab ich nichts am Hut. Schneidfreude generiert man anders.
 
Hallo

Du musst dich mal entscheiden. Entweder das Gerät übernimmt die händische Druckkontrolle für dich oder es tut das nicht. Diese zwei Möglichkeiten gibt es - keine weitere. Übernimmt es die Druckkontrolle, lernst du das Freihandschleifen nicht mehr. Übernimmt es die Druckkontrolle nicht, braucht man das Gerät deswegen nicht. Das soll ja gerade einer seiner Vorteile sein.

Das Gerät ist so konstruiert das damit ohne Druckkontrolle und nur mit Winkelkontrolle geschliffen werden kann, oder mit beidem. Ich dachte du wüsstest das? Die Druckkontrolle dient als Steigerung der Kontrolle über die Schneide auf feinen Steinen und um eine saubere Mikrofase in gewähltem Winkel überaus präzise anschleifen zu können. Wenn ich die Druckkontrolle deaktivieren will, löse ich entweder die Vorspannung oder ich baue die Federelemente ab. Ich dachte das sein klar.

Die Druckkontrolle beim Bogdan kannst du vergessen.

Ach ne, ich werde die Federelemente jetzt in den Mist schmeißen, weil mir ein carbo aus dem GSV aus der Ferne sagt, das er mit der freien Hand die einzig wahre Druckkontrolle hat, und die Konstruktion von Bogdan ein Blindgänger ist. Wunderbar. Brillant!

lg, valdez
 
Das Gerät ist so konstruiert das damit ohne Druckkontrolle und nur mit Winkelkontrolle geschliffen werden kann
Doch, das hatte ich gelesen, dass es auch ohne Druckkontrolle geht. Jetzt ging es aber nunmal um die Druckkontrolle, also muss man auch erörtern, was das bringt.

Ach ne, ich werde die Federelemente jetzt in den Mist schmeißen,
Mist ist Biomüll. Da gehören die Federelemente nicht rein. :D Das Argument ist, dass es keinen Unterschied macht, ob das Gewicht des Messers kompensiert ist oder nicht. Die Druckkontrolle musst du eh von Hand ausführen, anhand des Reibungswiderstands. Ich sage also nicht man hat Freihand die wahre oder bessere Druckkontrolle. Ich sage, es macht keinen Unterschied, ob das Eigengewicht des Messers kompensiert wird oder nicht. Beides ist gleichwertig.
 
Guten Abend

Das Argument ist, dass es keinen Unterschied macht, ob das Gewicht des Messers kompensiert ist oder nicht.

Generell sollte mit wenig Druck geschärft werden, das ist gut für den Stein und gut für die Schneide. Nach meiner bisherigen Erfahrung mit einer Druckkontrolle braucht es deutlich weniger Druck um ausreichend Abtrag zu erzielen als gemeinhin angenommen und praktiziert. Wenn ein feiner Stein auf eine feine Schneide mit dünner Wate trifft, macht ein schleifen fast ohne Druck den meisten Sinn, warum hab ich schon erklärt.

Wenn ich diese Woche Zeit finde lege ich einen Schleifstein auf eine Digi-Waage, kalibriere auf Null, nehme ein stinknormales Kochmesser und schau mir den Druckverlauf beim Schärfen von Hand an. Dann nehme ich die Bogdan-Apparatur, passe die Federvorspannung an das Messer an und lass es mit eingestelltem Winkel waagrecht 1mm über den Stein schweben, drücke dann sanft die Schneide an den Stein und übernehme dann nur die Schub/Zug-Bewegung und schau mir den Druckverlauf an.

Mal sehen ob sich eine ernstzunehmende Differenz zeigt. Was glaubst du? ;)

LG valdez
 
Wenn ein feiner Stein auf eine feine Schneide mit dünner Wate trifft, macht ein schleifen fast ohne Druck den meisten Sinn, warum hab ich schon erklärt.
Ja stimmt. Das hab ich auch ohne Bogdan rausgefunden. Beim Abziehen (also nicht wenn es drum geht viel Material abzutragen) sollte man mit abnehmendem Druck über einen feinen Stein gehen. Am Schluss bloß noch drüberstreicheln. Dann erziele ich oft auch mit dem Leder keine Verbesserung mehr. Man muss dann sogar aufpassen, dass man auf dem Leder die Schärfe nicht wieder verschlechtert. Auch beim Wetzen mit abnehmendem Druck wetzen und am Schluss den Druck soweit es geht reduzieren.

Das ist schwierig. Solche Experimente können ausgehen wie das Wünschelruten gehen. Unbewusst trickst man sich selbst aus und lässt irgendwo die Wünschelrute ausschlagen, meint aber die Wasserader sei dafür verantwortlich.

Du musst dich eben darauf konzentrieren, beide Male gefühlsmäßig den selben Reibungswiderstand zu erzeugen. Dann müsste theoretisch der Druck gleich sein. Die Schwierigkeit besteht auch darin, dass der Druckverlauf nicht selbstständig mitprotokolliert wird. Du musst also auf die Waage schauen und dich darauf konzentrieren den selben Reibungswiderstand zu erzeugen. Man kann sich aber nicht gleichzeitig auf zwei Dinge konzentrieren, allen Mythen um Multitasking zum Trotz. Du bräuchtest zwei Leute. Einer, der sich nur drauf konzentriert einen spezifischen Reibungswiderstand zu erzeugen und einen, der die Waage abliest.
 
Guten Abend

Ich hab die Sache mit dem Auflagedruck heute mal ausprobiert. Verwendet hab ich ein großes und schweres Kochmesser mit Kropf & Bart, man sieht’s in einem Thread hier, es hat einen roten Griff uns ist ziemlich schwer, ein richtiger Brocken mit 285gr, und 250mm Klinge. Als Stein hab ich einen BBB auf die Waage gelegt, kalibriert auf Null, dann das Messer aufgelegt, Winkel von Hand, also den Rücken angehoben und nach vor geschoben. Die Digi-Waage schwankte extrem, weil der Druck ungleichmässig ist, zu Beginn über 400gr dann beim Hin-und her so zwischen 300gr und 200gr, je nachdem welcher Teil der Schneide gerade geschliffen wurde. An der Spitze sinkt der Druck gar auf unter 80gr, in Griffnähe steigt er bis 400gr. Das die Druckverteilung beim händischen Schleifen so unterschiedlich ausfällt hätte ich nicht gedacht, aber während dem Schleifen wird es einem ja klar. Man sieht bei vielen Messern eine breitere Schneidfase in Griffnähe und erst der Rest der Schneide sieht gleichmässiger aus. Bei grifflastigen Messern ist der Druck in Griffnähe ganz schön hoch und ich hab versucht nicht zusätzlich Druck dort auszuüben.

Dann mit Druckkontrolle. Die Federvorspannung justiert, jetzt nicht auf Null Gramm, das funktioniert nur wenn das Messer es zulässt 100% horizontal austariert zu werden. Das klappte mit diesem Messer nicht. Also Auflage so 20gr ohne Berührung mit der Hand. Sobald ich das Messer sanft in Position bringe und waagrecht am Stein ausrichte und beginne die Vorwärtsbewegung einzuleiten, steigt der Druck auf die Schneide bis 150gr bleibt aber immer unter 200gr und schwankt deutlich weniger, so zwischen 50gr und 80gr beim Hin und Her. In Spitzennähe ist der Unterschied zur freien Hand kaum der Rede wert, auch nicht überraschend, weil fast das ganze Gewicht ausserhalb ist.

Insgesamt beurteile ich die Möglichkeit einer Druckkontrolle als die kontrollierte Variante zu schleifen, da die Druckverteilung gleichmässiger ist, weniger extrem Spitzen nach oben und unten hat. Dazu kommt, das es mit sehr leichten Messern die ein gute Balance haben und in sich horizontal ruhig bleiben, sicher noch zu weniger Schwankungen in den Druckverhältnissen kommt.

Was soll’s bringen? Wenn ich alles weglassen was ich über diesen Apparat und über Druckkontrolle gelesen habe, sage ich nach eigenen Experimenten einmal klar eine konstantere Druckverteilung bei geeigneten Messern. Es wird sicher was bringen, wenn alle wichtigen Parameter am Limit sind, also passendes Messer, dünne Wate, feiner Stahl, exaktes austarieren, auf den Gramm den Druck justieren, einen bereits winkeltreuen Grundschliff und wer dann kann und will, wird die Progression mit feinsten Steinen nach oben treiben und hat in dem Gerät einen kongenialen Partner der ein Maximum an Kontrolle erlaubt. Ob ich das jemals ausreizen werden, keine Ahnung, da müsste ich mir neue Steine kaufen und alle Messer auf 36° Umschleifen um die richtige Basis zu haben usw. Mir reichen durch den präzisen Winkel und dem gleichmässigeren Schleifdruck meine ersten Ergebnisse bis 5000 ( BBB ) Das ist so scharf und gleichmässig geworden, wie es mit noch nie gelungen ist.

Ich kann auch nicht beurteilen ob durch die verbesserte Druckverteilung auch die Standzeit steigt, wie auch häufig zu lesen ist. Keine Ahnung ich bin kein Koch. Was aber plausibel ist, durch den geringeren Druck „schneidet“ das Korn keine so tiefen Kratzer in die Oberfläche der Schneidfase, die ja in der Schneidenspitze auslaufen ( Sägewirkung, Sollbruchstelle ) und nicht davor einfach aufhören, denk an die Schneide vom heute gezeigten Myabi. Solch eine grobe Schneide muss nicht sein ( ich weiß schon das dort nur grobe Schleifmittel im Einsatz waren ) und wenn man den Stein den man gewählt hat kennt und in so präpariert das er sein volles Potential erreicht, dann glaube ich es, das ein Könner progressiv Facetten schleift, die keine tiefen „Kratzer“ haben und absolut exakt sind und somit auch keine Sollbruchstellen im mikroskopischen Bereich bilden und deshalb länger stabil und scharf bleiben.

Ich frag mich eigentlich, warum ich mir das antue, hier interessiert sich ausser dir kein Schwein für diese Sachen und mich hat nur die Neugierde und mein Versuch die Druckkontrolle zu erklären in diese Situation manövriert. Ausserdem zweifelst du jede meiner Aussagen an und kanzelst sie als Unsinn ab.

Das scheint mir hier das falsche Forum für dieses Thema, also lass ich's gut sein. Ich möchte mich nicht lächerlich machen, auch wenn's vielleicht schon zu spät dafür ist.;) Machmal scheint es klüger bei seinem Plan zu bleiben und nur still mitzulesen.

Gute Nacht, valdez
 
Bei dem Miyabi, das war ja auch eine Monsterfase, die auf einen dicken Ausschliff schließen lässt. Dass der Druck an der Spitze so abnimmt wundert mich, denn ich habe dort immer die Finger der anderen Hand um gleichmäßigen Druck zu haben und das ganze Messer zu stabilisieren. Die Breite der Schneidfase hat allein mit der Dicke der Klinge an der Schneide zu tun, nicht mit dem Druck.
Was aber plausibel ist, durch den geringeren Druck „schneidet“ das Korn keine so tiefen Kratzer in die Oberfläche der Schneidfase,
Dann müsste man ja genausogut einfach ein Schleifmittel mit einem feineren Korn nehmen können.

Das scheint mir hier das falsche Forum für dieses Thema,
Tut mir ja Leid, dass du dich nicht genügend gewürdigt fühlst. Ich dachte du wolltest eine kritische Meinung haben. Wenn du dich in der Gemeinschaft der Bogdan Benutzer selbst feiern willst, bist du auf KMS sicher besser aufgehoben. Ich denke auch nicht, dass ich jede deiner Aussagen als Unsinn abgestempelt habe. Zu einem Zweifel in Teilen bekenne ich mich natürlich freimütig, denn Lob bringt niemand weiter - auch dich nicht. Ich sehe das auch keinesfalls so, dass du dich lächerlich machst. (Außerdem sollte dir das egal sein. Man kann doch seine Gedanken nicht daran ausrichten, ob andere zustimmen oder nicht. Davon sollte man sich echt frei machen.) Bei einer inhaltlichen Auseinandersetzung prallen eben notwendig verschiedene Ansichten aufeinander. Man sollte nicht den Fehler machen, das als persönliche Zurückweisung misszuverstehen. Mal sehen: Vielleicht wiederhole ich demnächst deine DIGI-Waagenmethode natürlich nur Freihand, um zu sehen, ob sich Unterschiede ergeben.
 
Guten Abend

Tut mir ja Leid, dass du dich nicht genügend gewürdigt fühlst. Ich dachte du wolltest eine kritische Meinung haben. Wenn du dich in der Gemeinschaft der Bogdan Benutzer selbst feiern willst, bist du auf KMS sicher besser aufgehoben. Ich denke auch nicht, dass ich jede deiner Aussagen als Unsinn abgestempelt habe. Zu einem Zweifel in Teilen bekenne ich mich natürlich freimütig, denn Lob bringt niemand weiter - auch dich nicht. Ich sehe das auch keinesfalls so, dass du dich lächerlich machst. (Außerdem sollte dir das egal sein. Man kann doch seine Gedanken nicht daran ausrichten, ob andere zustimmen oder nicht. Davon sollte man sich echt frei machen.) Bei einer inhaltlichen Auseinandersetzung prallen eben notwendig verschiedene Ansichten aufeinander. Man sollte nicht den Fehler machen, das als persönliche Zurückweisung misszuverstehen. Mal sehen: Vielleicht wiederhole ich demnächst deine DIGI-Waagenmethode natürlich nur Freihand, um zu sehen, ob sich Unterschiede ergeben.

Ich danke dir für deine gütigen Worte. Das Lachhafte ist nicht auf den Inhalt meiner Beiträge bezogen, die passen schon, sondern auf die virtuelle Umgebung, in der man sie lesen und sich auf einen Diskurs zum Thema Schärfen/Schleifen einlassen kann. Es interessiert hier schlicht niemanden. Das muss aber erstmal festgestellt werden, was hiermit geschehen ist.

Eine kritische Meinung ist schon recht, aber du lässt neben deinen Halbwahrheiten nicht die andere Hälfte der Wahrheit zu, zumindest wenn es von mir kommt, anderes aus dem Nerd-Forum schluckst du ja ungeprüft, siehe weiter unten. Ich meine das jetzt nicht beleidigend, aber eine unleugbar passende Metapher an dieser Stelle ist die Geschichte vom Einäugigen der König unter den Blinden ist. :D Es tut leid, aber so stellt es sich in dieser Messerecke dar.

Du greifst einen beträchtlichen Teil deines Wissens von anderen Foren ab, in denen du nicht aktiv vorkommst, weil du dort nur eine Randfigur abgeben würdest und die verrückten Nerd's dich sofort zerlegen würden, hier aber mit einem Führungsanspruch daherkommst, der keine Erklärung oder Beschreibung von Erfahrungen, bestimmten Effekten und Wirkungen, die andere machen akzeptierst, weil du sie nicht nachvollziehen kannst, weil dir eben die Mittel dazu fehlen. Die in den Jahren von dir eingepflegte Position, die du in deinem kleinen Reich hier ausgebaut hast, mache ich dir bestimmt nicht streitig, keine Angst. Ich hab mal hier im Archiv gestöbert um zu sehen, was mit dir eigentlich los ist. Ich hab von dir keinen Beitrag zum Thema Grillen oder Kochen gefunden, du bist ja nur in der Messerecke präsent, da aber am häufigsten unter allen Mitgliedern hier. Nur Mr.Pink hat früher hier gleich viel geschrieben, aber mit dem guten Mann hast du dich ja auch ständig gezankt und widersprochen, wie ich in alten Beiträgen lesen durfte, der hat wohl auch den Hut genommen und kocht jetzt lieber. Gute Entscheidung! :D

Die Messer die du so empfiehlst wurden früher im MF empfohlen und jetzt in diesem Nerd-Nest KMS! Ich wildere ja wie schon gesagt und zugegeben so fleissig wie du in anderen Wäldern, macht ja auch nichts nur verkauf ich das nicht als mein Wissen und meine Erfahrungen weil ich schön mein Maul halte! Dann werde ich einmal in einem Forum aktiv, das mir vernünftig erscheint und treffe auf dich. Was ein Glück! Dein neuester Streich ist das Tojiro HSPS Pulverstahlmesser als Empfehlung! Wieso glaubst du das dieses Messer eine Empfehlung ist? Weil einer der Schleifverrückten Typen im KMS-Forum es mit berühmten 36° Winkel mit Mikrofase mit einem geführten Eigenbausystem mit Druckkontrolle geschliffen hat und das Ergebnis mit 600facher Vergrößerung veröffentlicht? Ja, ich kann auch Beiträge anderer lesen! ;) Dann vergiß aber nicht zu erwähnen das es ausgedünnt werden sollte, damit es auch leicht schneidet, oder hast du es original zuhause und es ist so auch eine Empfehlung wert? Wie das der TO in der Kaufberatung dann mit ausdünnen und schleifen hinbekommen soll frag ich mich schon.

Was bist du du doch für ein Sonderling. Ja, das Archiv lügt nicht und wer viel in allen anderen Foren mit Messerthema liest, kann sich nach etwas einlesen ( hätte ich gleich machen sollen ) ein klares Bild zu deiner Vorbildung machen. Jetzt kann ich deine Kritik an der Druckkontrolle und deine Kenntnisse zum Thema schleifen und schärfen gleich viel leichter schlucken. Fast hättest du mich eingekocht wie anscheinend alle hier. Zum Glück habe ein wenig Rückwärts geguckt und bin schlauer geworden. Du bist ja schon einmal als Schwätzer betitelt worden. ;)

Das ist schon weit hergeholt.

lg valdez
 
Es interessiert hier schlicht niemanden. Das muss aber erstmal festgestellt werden, was hiermit geschehen ist.
Doch, ich habe den Dialog von Anfang an mit Interesse verfolgt. Allerdings ist es mehr ein theoretisches Interesse, denn obwohl das Bogdan System wahrscheinlich eine große Hilfe für mich wäre, ziehe ich es nicht wirklich in Betracht. Ich koche gerne und oft, allerdings ist das Scharfhalten meiner Messer mehr lästige Pflicht als Selbstzweck. Und bevor ich einen Stein hervorhole und wässere, ziehe ich das gerade benötigte Messer - leider allzu oft - nur ein paar Mal über den Feinzugstab und denk mir "am nächsten WE schärfst du aber wieder einmal an paar Messer ordentlich". :D

Trotzdem Danke für deinen Bericht darüber.
 
Valdez du bist ein Kind. Du verträgst es einfach nicht, wenn man dir nicht huldigt, sondern versucht deine Ergüsse sachlich zu hinterfragen. Dann kommst du mit einer solchen niederträchtigen Abrechnungen daher, indem du versuchst mit unsachlichen Anwürfen meine Ansichten in den Dreck zu ziehen. Wenigstens in den Vorwürfen könntest du etwas origineller sein, aber selbst da schreibst du einfach ab, was andere Trollartige mir auch schon vorgeworfen haben. Wo sind denn deine umfangreichen Grillbeiträge? Sind meine Argumente falsch, weil ich keine Grillbeiträge schreibe? Man könnte meinen, du hast dich hier nur angemeldet um Stunk zu machen. Das gab es ja früher schon, dass Leute vom MF aufgekreuzt sind, die sich hier nur zu dem Zweck angemeldet haben, Schlamm abzuladen, um die Forumskonkurrenz klein zu machen oder zu halten. Offensichtlich gehörst du auch zu dieser Sorte. Danke, für die Klarstellung. Mit Mr. Pink war ich meistens einig, und wo nicht, hat er im Gegensatz zu dir verstanden, dass Auseinandersetzungen zur Sache keine Kritik an der Person sind.

Dass Tojiro HSPS habe ich vorgeschlagen, weil es eines der günstigsten Pulverstahlmesser ist, das ich kenne und bei diesem Preis sogar noch nach dem Ausdünnen bei Schanz preisleistungsmäßig ein gutes Gesamtpaket darstellt. Steht aber alles schon da. Dass du in anderen Foren das Maul hältst, ist meines Erachtens ziemlich unglaubwürdig. Das kann man ja wunderbar hier studieren, wo du jedenfalls kein Blatt vor den Mund nimmst.

Schon mein Chinamesser Review hast du ja versucht mit aller Gewalt gegen die Wand zu fahren. Hast mir Unglaubwürdigkeit vorgeworfen, weil ich dir keinen Termin genannt habe, wann ich das Messer meinen Bedürfnissen anpassen werde. Hast mich mit allen Mitteln versucht zu demontieren, weil ich die Schnitthaltigkeit nicht am Originalschliff über einen längeren Zeitraum testen wollte. Jetzt habe ich alles erledigt wie versprochen. Das war dir keine Zeile mehr wert.

P.S.: Wie du zu den Ergebnisse mit der Digitalwaage gekommen bist, ist mir auch schleierhaft. Ich schaffe es ohne Probleme unter 100g zu bleiben, wenn ich es drauf anlege. Und auch die Zunahme des Drucks am Griff konnte ich nicht beobachten. An der Spitze muss der Druck abfallen, denn es ist klar, dass der Druck nur ein Drittel betragen muss, wenn nur ein Drittel Schneidenlänge sich auf dem Stein befinden. Wäre der Gesamtdruck bis zur Spitze gleich groß, wäre der Druck pro cm Schneide zu groß. Vom Gewicht des Messers hängt der Druck, der auf den Stein ausgeübt wird jedenfalls definitiv nicht ab. Insgesamt stufe ich dieses Experiment als wenig aussagekräftig ein.
 
Guten Morgen

Sind meine Argumente falsch, weil ich keine Grillbeiträge schreibe?

Nein keinesfalls! Nur versuchst du hier einen Zusammenhang zu konstruieren um von der Faktenlage abzulenken, das du deine Tagesfreizeit fast täglich mit Messerthemen und alles was damit zu tun hat verbringst und das meine Metapher bestätigt. In Foren wo Messer das Hauptthema sind findet man dich nicht. Warum das so ist habe ich aufgezeigt.

Ich interessiere mich auch für Messer und seit ich im Nerd-Forum lese auch fürs schleifen, finde aber, das dort nicht mein Platz ist, weil ich keine Custom-Messer habe oder mir kaufen werde. Hier finde ich es pragmatischer und hätte mich gerne eingebracht, aber deine oft rüpelhaften Belehrungen zu allem und jedem das mit Messer in Zusammenhang steht, haben mir halt übel aufgestoßen. Ich sehe nicht ein, warum du mir etwas über ein Schleifsystem und dessen Auswirkungen erklären willst, wenn ich es habe und verwende und du nicht und es nur über dritte und von Bildern und Beschreibungen kennst.

Das ist wie wenn sich zwei Männer über Prostatakrebs unterhalten. Der eine hat darüber gelesen und der andere ist daran erkrankt, aber aufgeklärt. Und der Belesene erklärt was zu tun ist und gibt gute Ratschläge. So eine Type bist du.

Dass Tojiro HSPS habe ich vorgeschlagen, weil es eines der günstigsten Pulverstahlmesser ist, das ich kenne und bei diesem Preis sogar noch nach dem Ausdünnen bei Schanz preisleistungsmäßig ein gutes Gesamtpaket darstellt. Steht aber alles schon da. Dass du in anderen Foren das Maul hältst, ist meines Erachtens ziemlich unglaubwürdig. Das kann man ja wunderbar hier studieren, wo du jedenfalls kein Blatt vor den Mund nimmst.

Genau das stößt mir sauer auf! Du kennt genau soviel und so wenig das Messer wie der TO der beraten werden möchte. Du fungierst hier als "Zwischenhändler" der Informationen aus anderen Foren verwendet um dein Steckenpferd "Kaufberatung" machen zu können. Andere haben sich dieses Messer besorgt, mit finanziellem Einsatz. Haben die Messer getestet und verglichen und ihre Erfahrungen öffentlich gemacht. Viele sogar mit Bildern und Videos. Diese Leute "kennen" das Messer. Du greifst nur die Informationen ab, bringst sie hier mit allen Detail die du gelesen hat und es stellt sich so dar, als wärst du umfassend Messergebildet. Bei den pragmatischen Nutzern hier, bist du der "wissende" carbo, den man alles fragen kann und der hier so gewachsen ist, das er Leute wie mich, die frisch kommen und auch ein wenig tau von der Sache haben, wie ein dummes Kind behandelt. Na klar, schau ich da mal wer der Typ ist, der ständig alles was ich sage in Frage stellt und meine Erklärungen nach gut dünken verdreht.

P.S.: Wie du zu den Ergebnisse mit der Digitalwaage gekommen bist, ist mir auch schleierhaft. Ich schaffe es ohne Probleme unter 100g zu bleiben, wenn ich es drauf anlege. Und auch die Zunahme des Drucks am Griff konnte ich nicht beobachten. An der Spitze muss der Druck abfallen, denn es ist klar, dass der Druck nur ein Drittel betragen muss, wenn nur ein Drittel Schneidenlänge sich auf dem Stein befinden. Wäre der Gesamtdruck bis zur Spitze gleich groß, wäre der Druck pro cm Schneide zu groß. Vom Gewicht des Messers hängt der Druck, der auf den Stein ausgeübt wird jedenfalls definitiv nicht ab. Insgesamt stufe ich dieses Experiment als wenig aussagekräftig ein.

Wieder ein Paradebeispiel deiner Überheblichkeit. Ich habe erklärt warum an der Spitze weniger Druck anliegt, jetzt wiederholst du das gleiche mit deinen Worten, als hätte ich etwas anderes behauptet, das kann jeder oben in meinem Beitrag nachlesen. Deine erste Reaktion auf meine Aussage diesbezüglich war:

Dass der Druck an der Spitze so abnimmt wundert mich, denn ich habe dort immer die Finger der anderen Hand um gleichmäßigen Druck zu haben und das ganze Messer zu stabilisieren.

Jetzt schreibst du:

An der Spitze muss der Druck abfallen, denn es ist klar, dass der Druck nur ein Drittel betragen muss, wenn nur ein Drittel Schneidenlänge sich auf dem Stein befinden.

Was jetzt?

Nichts anderes habe ich ausgesagt!

Das zeigt klar auf das du dich in deinem ganzen Leben noch nie mit Druckverteilung beim Schleifen beschäftigt hast, bis ich dieses Thema begonnen habe. Aber kräftig meinen Aussagen an's Bein pinkeln und dann bestätigen!

Alles was du zu diesem Thema geschrieben hast, dient wieder nur dazu, meine Erfahrung als Unsinn darzustellen und ob du so einen Test als aussagekräftig oder nicht beurteilst ist ohne belang! Du bist nicht Messerschleifdruckbeauftragter der entscheidet ob etwas aussagekräftig ist oder nicht. Steig einmal runter von deinem hohen Ross. Allein deine Aussage, das das Messergewicht keinen Einfluss auf den Druck beim Schleifen hat, bedarf keines weiteren Kommentars mehr von mir.

lg valdez
 
In Foren wo Messer das Hauptthema sind findet man dich nicht.
Das stimmt nicht. Du reimst hier was zusammen. Bloß im Nerd-Forum bin ich nicht, weil die schon lange den Boden unter den Füßen verloren haben und sich selbst viel zu wichtig nehmen. Die finden sie sind einfach die geilsten auf der Welt. Da passt du ganz gut rein. Du denkst ja auch ich muss meine Zeit mit dem Scheiß verbringen, den du auf die Tagesordnung setzt. Wie oft habe ich dir erklärt, dass mir das Bogdan Gerät gestohlen bleiben kann. Akzeptier das endlich mal. Statt dessen trittst du eine üble Schmutzkampagne los. Also bitte zieh endlich die überfällige Konsequenz und geh denen auf den Wecker. Die finden das toll - ich nicht.

Du fungierst hier als "Zwischenhändler" der Informationen aus anderen Foren verwendet um dein Steckenpferd "Kaufberatung" machen zu können.
Von einem Veganer, der hier noch 0,0 geleistet hat, muss ich mir das nicht sagen lassen. Ich mache hier seit Jahren Kaufberatung, viele haben von meiner Beratung profitiert, ich schleife selbst seit vielen Jahren, ich modde Messer, verpasse ihnen eine neue Geometrie, ich baue Messer. Mein Lieber, so viel Erfahrung wie ich, wirst du in deinem ganzen Leben nicht erwerben. Über Leute wie dich, die jedem Trend hinterherhecheln, um ganz vorne mit dabei zu sein und sich immer das allerneuste zulegen und meinen sie hätten dann Ahnung, kann ich bloß schmunzeln.

bringst sie hier mit allen Detail die du gelesen hat
Du kommst wieder ins Fabulieren. Ich habe dazu drei Sätze geschrieben.

"Nichts anderes habe ich ausgesagt!"
Du hast folgendes geschrieben.
In Spitzennähe ist der Unterschied zur freien Hand kaum der Rede wert, auch nicht überraschend, weil fast das ganze Gewicht ausserhalb ist.
Mit dem Gewicht des Messers hat das gar nichts zu tun, weil man sowieso nicht mit dem Gewicht schleift, sondern mit dem Druck, den der Schleifer haben will. Man schleift einfach mit leichtem oder größerem Druck. Das Messergewicht spielt dabei keine Rolle.
Es hat auch nicht damit zu tun, was außerhalb des Steins ist, sondern was innerhalb des Steins ist, und zwar mit der Kraft pro cm Schneide. Ergo muss der Druck bei gleicher Kraft pro cm Schneide abfallen, wenn weniger cm der Schneide auf dem Stein sich befinden. Das ist eine Erklärung. Deine Bemerkung ist bestenfalls ein diffuser Versuch, der es nicht trifft. Wer ist jetzt überheblich?

meine Erfahrung als Unsinn darzustellen
Ich stelle nicht deine Erfahrung als Unsinn dar, sondern die Schlüsse, die du daraus ziehst und zwar weil sie Unsinn sind. Hat dir noch niemand widersprochen, hast du als Kind immer alles bekommen. Wenn man erwachsen wird, dann muss man damit leben, dass man eben manchmal nicht bekommt, was man will und man muss auch damit leben, wenn andere einen nicht so toll finden, wie du dich offenbar selbst. Aber wenn du nicht ständig ein Lob bekommst, wirst du ausfällig, unverschämt, kramst in alten Beiträgen und versuchst deinen Gegner mit Schmutz mundtot zu machen. Zwei Dinge: Troll dich endlich und werde erwachsen.
 
... @valdez .... @carbo :

...mir kanns ja eigentlich egal sein, aber ich finds schade, dass ihr euch so an die Wolle geht.
Klar, wenn man von einer Materie Ahnung hat, gehts manchmal ans Eingemachte, weil halt eben der Wissenshorizont automatisch größer wird. Lese hier im Messerforum gerne mit, natürlich auch eure Beiträge. Manches ist lehrreich, manches ist für viele Mitleser einfach zu theoretisch und auch persönlich geworden.
Es gibt nach meiner Erfahrung einfach nicht das Messer, den ultimativen Schleifstein. Meine momentanen Lieblingsmesser sind momentan die AB' s, regelmäßig auf einem Sieger abgezogen, es passt für mich.
So, jetzt vertragts euch wieder, helft den Leuten hier mit eurem Wissen, davon profitieren alle... und zitiert bitte nicht einzelne Sätze meines Posts, es war eine gut gemeinte Gesamtmessage.;)
 
Keine Sorge Pfannendoc. Das war meine letzte Antwort an valdez. Soll er seinen Bogdan diskutieren
mit wem er will. Mit mir nicht mehr.

Was sind denn AB's?

Wie willst du denn mit einem Sieger einen exakten Winkel halten? - Das widerspricht neuesten Erkenntnissen
der Bogdanianer. Pass bloß auf, dass du nicht als rückständig und unbelehrbar gebrandmarkt wirst. :D Oder abwechselnd als jemand,
der seine Erkenntnisse nur von anderen abzieht. Ist alles schon vorgekommen, sogar hier auf diesem Forum. :D
 
Pass bloß auf, dass du nicht als rückständig und unbelehrbar gebrandmarkt

...das ist mir sch...egal, siehe Signatur.:D
Bin eher aus der Sparte " learning by doing", eigene Erfahrungen sammelnd, aus eigenen Fehlern und Fehlern anderer Leute lernen - damit bin ich bisher super gefahren. Egal ob bei Eisenpfannen, Messern, Garten usw. ;)
 

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...für mich sind auch Messer nicht nur technisch einzuordnen, es sind auch Emotionen im Spiel.
Ein Messerblock aus Neuseeland, ein Wiegemesser aus einer LKW Blattfeder, ein Kokosmesser, das ich einem Einheimischen in der DomRep abgekauft habe, simple Blechmesser aus Vietnam, die Messerwelt ist bunt.:D
 
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