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Nummer 5 lebt

Hallo Christian,
tolle Aktion, oder wie verbringe ich den Tag. :respekt:
Wenn ich braue, dann nur 20 Liter auf einmal. Größeres Equipment habe ich nicht und leider auch nicht mehr Platz.
Vielen Dank,
Heißt nicht um sonst Brautag. :D
Lieber 20 Liter Gutes Bier als gar nichts :mosh:
Platz braucht man schon. Ist ja nicht nur die Anlage, Leergut und Malz müssen ja auch noch irgendwo hin.
Vielen lieben Dank nochmals für deine Mühe
Keine Ursache, hoffe du hast einen Einblick erhalten wie so ein Tag in der 100er Klasse abläuft. Prinzipiell das gleiche und auch fast identischer zeitliche Aufwand.
das ich auch bald so ne Anlage zur Verfügung habe
:mosh:
Aber erstmal.guck ich mir deine Anlage mal in Natura an!👍🏻👍🏻
Save the Date.:thumb2:
Wow, was für ein super geniales Projekt. :respekt:
Dankeschön
Das ist auch ein Traum von mir das eigene Bier zu brauen
Das stimmt.
Und dann müsste ich nicht mehr das Industrie Bier mit zich Zusätzen trinken
Zusätze sind eher selten. Die Industrie nutzt halt gerne mal Extrakte und filtert das Bier, auf Grund der Haltbarkeit tot.
Ein paar kleine regionale Brauereien gibt’s ja zum Glück noch.
Werden aber immer weniger.
Schade
 
Großes Kino für die Dokumentation! Bin begeistert und der Bock wäre sicher was für mich! Lob und Anerkennung 👍🏽
 
Wobei: wenns spontan irgendwo plätschert, sind Handtücher hilfreich.

was pumpst Du von wo nach wo, bzw. wofür die Rohre am Schlauch?
Maische und Sudpfanne stehen auf einer Höhe. Während dem maischen (rechter Topf) wird in dem linken der Nachguss erwärmt. Abgemaischt wird in das Gärfass mit Schwerkraft. Nachguss muß ich schon mal Pumpen. Dann von dem Gärfass in die Sudpfanne pumpen. Nach dem Würzekochen wird mit Schwerkraft der Hopfen abgeseiht. Dann muß ich wieder in das Gärfass pumpen, gekühlt über den Wärmetauscher. Das Gärfaß steht auf einem Bock mit Rollen, somit kann ich das Faß in den Gärraum schieben. Die Höhe ist so bemessen, um über den Hahn abfüllen zu können.
Die Raumhöhe beträgt nur 2 Meter, wäre über Schwerkraft technisch nicht zu realisieren gewesen. Eine Pumpe benötigte ich sowieso, also war es mir egal wie oft ich Pumpe. 30 Kg Treber ausschöpfen macht da oben auch keinen Spaß.
Die Rohre sind aus V2a und dienen zum Läutern ohne plätschern, es soll so wenig wie möglich Sauerstoff eingebracht werden. (Oxidation) Beziehungsweise zum ansaugen, ich möchte nicht die Gummischläuche im Bier haben, sind zwar für diesen Zweck, muß ja nicht sein
Großes Kino für die Dokumentation! Bin begeistert und der Bock wäre sicher was für mich! Lob und Anerkennung
Vielen Dank Lutz.
Leider nur ein Dunkles, mit 6,3% knapp an einem Bock vorbei. (ab 6,5%)
:prost:
 
Als ich gestern von einem Kumpel besuch bekam, haben wir uns so ein paar Dunkle vom letzten Sud einverleibt. Der Sud hatte vor der Gärung 15% Stammwürze. Der Restextrakt blieb bei 7,5% stehen. Macht einen Endvergärungsgrad von 78% und 6-6,3Vol%.
Ab 6,5% wäre es ein Bock, so ist es nur ein starkes untergäriges Dunkles Bier, was sehr malzbetont und süffig ist. Es hat auch nicht den aufdringlichen Geschmack von Alkohol, welcher bei Bockbieren wahrnehmbar ist. Eher ein Karamalz welches ordentlich in die Birne fährt.
Ich hatte gestern 5 Stück von denen und musst dann ins Bett:D.
Kumpe war sehr angetan und meinte für die Stärke extrem süffig.
Servus Christian,

ich braue auch immer mal wieder - 50L Klasse....
hatte auch mal ein Rezept für ein Dunkles Bier - das hatte ich mal in Bozen getrunken - hat mir sehr gut geschmeckt, daher die Frage - hast Du zu dem Bier ein Rezept?

VG OLAF
 
Servus Christian,

ich braue auch immer mal wieder - 50L Klasse....
hatte auch mal ein Rezept für ein Dunkles Bier - das hatte ich mal in Bozen getrunken - hat mir sehr gut geschmeckt, daher die Frage - hast Du zu dem Bier ein Rezept?

VG OLAF
Servus,
Klar doch. Schüttung je ein Drittel Pilsener, Münchner , Wiener und 2% Röstmalz mit 1000EBC. Hopfen Hallertauer Perle.
Stammwürze hatte ich 14% und einen Restextrakt von 6,5%. Hefe war W34/70 vergoren bei 8 Tage 10 Grad, dann alle 2 Tage die Temperatur um 1 Grad angehoben.
Wenn ich deine geplante Ausschlagwürze, Sudhausausbeute und den Gewünschten IBU kennen würde, könnte ich es Dir ausrechnen.
Ich nutze diesen Rezeptkalkulator
https://brauerei.mueggelland.de/rezeptkalkulator.html
Falls du noch etwas brauchst, melde dich einfach. Bei den Zutaten kann kurzfristig auch aushelfen.
Gruß Christian
 
ich arbeite eigentlich immer mit dem kleinen Brauhelfer. Allerdings bin ich bei der Gärung etwas unbedarfter wie Du :-) ich vergäre auf der gleichen Temperatur und dann ab in die Flasche, ich arbeite auch nicht mit Speise sondern mit Traubenzucker... also alles ein wenig einfacher
vielleicht sollte ich mir in diesem Bereich mal etwas mehr Mühe geben. Die Temperatursteuerung ist halt immer etwas problematisch wenn man nicht die entsprechenden Gerätschaften dazu hat... so habe ich mein dunkles damals gebraut....

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So bin durch, durch den Thread, was soll ich sagen, Erste Sahne, obwohl sich fast alles ums Bierbrauen dreht. :respekt:
Sehr geile Männeroase.
Wünsche Allzeit Gutes Brauen und Wursten. :thumb1:
Gruß Jens
 
Cool - das ist aber net! Werde ich bei Gelgenheit mal so brauen! Hab mich auch mal bei Müggelland angemeldet -auf der neuen Seite, habe aber gerade kaum Zeit um mir das mal in Ruhe anzuschauen... ich hoffe ich schaff das über die Weihnachtszeit - baue gerade eine Feuerwehr zum Expiditionsmobil um - da bleibt nicht viel Zeit übrig...
 
Gestern wurde zur Abwechslung mal wieder geräuchert.
Schwarzgeräucherte Bauernwurst, dieses mal hab ich Kienspan, Fichte und Buche verwendet.
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Die Probanden
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Feuer frei
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Mal sehen ob es auch raucht
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Dieses mal bin ich mit dem Ergebnis absolut zufrieden.
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Nur mit Kienspan ist der Rauchgeschmack zu dominant. So gefällt mir das besser.
Wäre ja schon fast unheimlich, wenn alles aufs erste mal perfekt würde.
Die Würste dürfen jetzt noch etwas trocknen,
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bevor es heute Nacht mit den anderen in den Buchenrauch geht.
Gruß Christian
 
Heute stand das abfüllen des letzten Suds an.
Also wieder Sklavenarbeit und Fässer und Flaschen waschen.
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Was aber den einen oder anderen interessieren könnte, wie werden eigentlich die Fässer verschlossen?
Ich hab welche mit Bayrischen Anstich, dem alten mit den Spopsel. Die neue haben ein Ventil, das selbstständig schließt.
Bei dem alten System werden die Stopfen ins Fass geschlagen.
Spuntkorken einsetzen
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Führungshülse
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und mit dem Dorn einschlagen.
Die Korken gibt es hier.
https://www.hellmann24.de/products/Faesser-und-Container/Spundkorken.html
Über das Spundloch (Gewinde) wird dann befüllt und mit der Schraube verschlossen.
Ich fülle mit einem Füllrohr, welches ein Kugelventil hat ab. Darf nicht schäumen.
Das Jungbier steht jetzt zum reifen wieder in der Kammer.
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Es sind ca. 80 Liter geworden. Die Hefe hält etwas zurück und ganz leer bekommt man das Gärfass auch nicht.
Gruß Christian
 
Die 5l Dosen sind aber nur als Einweg zu gebrauchen, oder?
 
Christian, ganz großes Tennis!
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Wow, ein ganz tolles Bier! Das ist so wunderbar süffig, es erinnert mich an unser dorster Kesselbräu. Ganz tolle malznoten, aber nicht zu aufdringlich.
Christian, ein Bier für den besonderen Moment, weil es von dir ist. Und man kann es den ganzen Abend trinken, weil es imho auch nicht zu schwer ist. Es ist auch schön gehopft, anders als die anderen dunklen Biere!
Hut ab, ganz großes Kino!
Grüße und frohe Weihnachten!
Daniel
Ps:
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Es geht direkt ins Rechenzentrum;)
 
Vielen Dank für für das Lob. Freut mich riesig wenn es Dir schmeckt.
Bei Freunden und Familie kam es auch sehr gut an. So gut, dass ich nichts mehr hab. :D
Ich hab aber für den Geburtstag meiner Frau ein 10er und für den nächsten Brautag ein 5er zur Seite.
Hat für ein Dunkles eine hohe, auf Neudeutsch drinkability.
Gruß Christian
 
Gestern habe ich mir mal aus wissenschaftlichen Gründen eine Halbe des letzten Festbier Suds aufgemacht.
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Wurden dann doch drei :cool:.
Es ist deutlich klarer wie auf dem Foto zu erkennen. Das Glas ist uralt und außen schon sehr abgenutzt.
Würzig mit schönen Hopfenaromen im Abgang ohne aufdringlich zu sein. Soweit ich das aktuelle beurteilen kann. Da meine Geschmacksnerven nach so einem komischen Virus noch nicht wieder voll ausgeprägt sind.
Auf jeden Fall wieder sehr süffig und die 500km zwischen Köln und Großmehring zeichnen sich auch dieses Mal wieder im Alkoholgehalt ab.:D

Ich wünsche Euch und euren Familien schon mal einen guten Rutsch ins neue Jahr.
Gruß Christian
 
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