Letztes Wochenende habe ich wieder eine Charge Bier gebraut. Der Filio wünschte sich wieder einmal ein klassisches West-Coast-IPA, also ist es das geworden. Die Schüttung bestand zu 80% aus Pilsner Malz (siehe
Beitrag #113), sowie etwas CaraHell, Maris Otter und Haferflocken. Vorderwürzehopfen Bio Tradition, Ausschlag (nach dem Hopfenkochen) waren 23l@15,4°Plato.
Stopfhopfen I (38h nach dem Anstellen) waren jeweils 30g Citra, Mosaic und Simcoe.
Als Hefe habe ich diesmal wieder Trockenhefe (Mangrove M44) genommen, weil ich aufgrund der Diskussion
in einem anderen Thread etwas ausprobieren wollte: Die Trockenhefe habe ich zunächst auf lauwarmes Brauwasser(Rest vom Nachgußwasser) aufgestreut, nach etwa 20 Minuten untergeschwenkt. Anschließend im Erlenmayer auf den Magnetrührer gestellt und über die nächsten Stunden habe ich sukzessive Läutervorlauf dazugegeben.
Das hat ausnehmend gut funktioniert, die Gärung war nach 12h bereits voll angekommen und heute - 5 Tage nach dem Anstellen - bin ich auf 1,4°P(!) herunten. So schnell und gründlich ist mir bisher noch keine Charge vergärt. Die erste Kostprobe - des noch unkarbonisierten Jungbieres - war ebenfalls sehr vielversprechend.
Morgen kommt es ins KEG...
----
P.S.: Die Gärung wurde diesmal wieder kontrolliert (12h@22°C, 36h@19°C, 36h@20°C, 48h@21°C->23°C)