@taigawutz Vielen Dank für diese Inspiration.
Das hast du so super beschrieben und das sieht so gut aus, dass es mich gestern nicht mehr länger auf Arbeit hielt.
Mit dem Kampfruf an meine Kollegen "Ich muss jetzt unbedingt Ochsenbacken kaufen und schmoren gehen!" verließ ich vorzeitig meinen Arbeitsplatz um das gnadenlos nachzubauen.
Rewe hat diese zur Zeit im Sortiment, leider leider habe ich trotzt Besuches zweier dieser Konsumtempel nur eine Ochsenbacke mit ca. 450 g bekommen - um auf Menge zu kommen habe ich mit 2 Rinderbeinscheiben ausgeglichen, geht ja auch super zu schmoren.
Ich hab mich an deine Vorgehensweise gehalten (beim Gemüse war noch Sellerie und Lauch bei), bei mir sind es eine halbe Flasche Portwein und eine Flasche Rotwein geworden, immer wieder aufgießen und reduzieren lassen - das habe ich ca 4 - 5 mal wiederholt, dann kam der Fond dazu.
Ich hab mir noch ein Teebeutel mit Rosmarin, Thymian, Wacholderbeeren, 2 x Lorbeerblätter, Piment- und Pfefferkörnern gebastelt und mit reingehangen.
das ganze für 3,5 Stunden bei 150 °C (kleiner geht mein Gasbackofen nicht) in der Röhre.
Dann das Fleisch raus, Gemüse püriert (sparte mir die Bindung) abgeschmeckt mit S&P, Fleisch wieder rein und die letzte halbe Stunde nochmal in den Ofen.
Also deinen Worten ist nichts hinzuzufügen, ein absolut geiles Aroma. Da ich noch nie vorher Ochsenbacken gemacht hatte, konnte ich diese mit den Beinscheiben vergleichen, die Backen waren noch weicher, intensiver im Rindgeschmack und hatten einen ganz eigenen Schmelz, aber auch die Beinscheiben zerfielen schon beim hochheben.
Und dieses Sauce, zum niederknien.

Auch wir haben nur den Löffel benutzt
Vielen Dank für das Einstellen, gibt von mir das Prädikat "Oberlecker verpflichtet zum Nachbau".
Den Vorgang habe ich nicht in Bild festgehalten, aber ich habe heute morgen nochmal kurz mein Handy in den Topf gehalten, bissel unscharf und optisch nicht das große Damentennis, aber immerhin ein Beweisfoto

Das Schöne daran, heute gibt's das nochmal.