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Nummer 5 lebt

Griasde,
Räuchern ubd Bier machen......gibt doch fast koa schönere Kombi 😁🤘.
Und das ganze Projekt ist echt extrem stark 💪.
Eine Frage hätte ich wegen
Schwarzräuchern wie in so einer alten Selch wäre schon ein nettes "nice to have"! Also mußte ein kleiner Holzofen auch noch besorgt werden.

Der Ofen kommt direkt an den Bypass-kasten, oder?

Bin kein Räucherofenexperte, aber alle alten "Im Haus Selchen" die ich weiß sind ein bis zwei Stockwerke ( also 3-5m) vom Ofen entfernt und die, die heutzutage mit Ofen und extra Kammer räuchern, haben je nach Standort (innen oder aussen) ne gewisse Rohrlänge um den Rauch abzukühlen damit die Temperatur in der Räucherkammer nicht zu hoch wird.

Gruaß aus'm Woid
F.J.
 
Das ist mal definitiv nix mit Einkocherklasse und bringt mich auf alternative Ideen...
Verstehe ich das richtig:
Tisch gebaut,Brenner auf "Tisch" Töpfe direkt auf Brenner, rechter Brenner hängt an zwei Reglern (Schaltbar) um 2 Temperaturen ansteuern zu können ?
Und damit die Pötte nicht abstürzenein paar "Führungsstifte" drumrum?

Vllt. sollte ich einfach Deinem Weg folgen, sollte billiger sein wie 2 Edelstahlhockerkocher.
So in etwa:D:thumb1:

In manchen Sachen bin ich halt pragmatisch, in manchen nicht. Das Ding sieht darum so aus wie es aussieht, weil ich noch einiges an Material im Lager hatte. Sicher hätte ich auch Brenner von Hobbybrauversendern kaufen können, aber können die was besser wie ein 69,-€ Paellabrenner mit 20kw, ausser das vielfache kosten. :hmmmm:. Zumal ich mir offenlassen wollte, vielleicht auch mal noch größere Töpfe darauf zu platzieren.;)
Das Rührwerk entstand um einen Markisen Rohrmotor, hab da 2 Stück zu Hause und die liegen nur rum. Der hat genügend Drehmoment um die 20 kg Schüttung zu verrühren.
Ein Dozent in der Meisterschule hat mal im Fach Maschinenbau gemeint, "ihr müsst nichts neu erfinden, das meiste gibt es schon, nur für Eure Bedürfnisse anpassen und das einfache Zeug läuft meist ewig!"

Auch wenn du dir die feinsten Edelstahlhockerkocher kaufst musst du ja immer noch was bauen. Warum das Gestell, welches ja nicht mit dem Bier in Berührung kommt aus V2a sein muß, erschließt sich mir nicht.

Nach einigen Brautagen wird sich an dem Teil wohl auch noch etwas ändern. Alles im vorhinein zu Bedenken ist schier unmöglich.

Gruß Christian
 
Griasde,
Räuchern ubd Bier machen......gibt doch fast koa schönere Kombi 😁🤘.
Und das ganze Projekt ist echt extrem stark 💪.
Eine Frage hätte ich wegen


Der Ofen kommt direkt an den Bypass-kasten, oder?

Bin kein Räucherofenexperte, aber alle alten "Im Haus Selchen" die ich weiß sind ein bis zwei Stockwerke ( also 3-5m) vom Ofen entfernt und die, die heutzutage mit Ofen und extra Kammer räuchern, haben je nach Standort (innen oder aussen) ne gewisse Rohrlänge um den Rauch abzukühlen damit die Temperatur in der Räucherkammer nicht zu hoch wird.

Gruaß aus'm Woid
F.J.
Servus,
ich bin da ja auch kein Experte. Aber so wie ich das verstanden habe, ist es der Rauch der beim nachlegen, kurz bevor das Feuer ausgeht, entscheidend für die schwarze Färbung. Mit wenig Zuluft entsteht so viel Rauch und wenig Abgastemperatur. Der Ofen hat auch nur ein winziges Schürloch. Zudem hab ich im gemauerten Gestell noch so etwas wie einen Fuchs beim HBO. Da kann der Rauch noch etwas abkühlen.
Wenn in einer Bypass Selch der Ofen betrieben wird um die Hütte zu heizen, zieht der Rauch direkt ins freie.
Laut Aussage von @Alex W. kann die Temperatur auch mal kurzzeitig über 40 Grad. Das, dass kein Selbstläufer, wie mit Sparbrand räuchern ist, ist mir klar. Wobei ich ja diese Möglichkeit immer noch habe. Am besten mit Bierbrauen kombinieren, da bin ich sowieso im Bräustüberl und kann nachlegen und nachregeln.
Gruß Christian
 
Servus,
ich bin da ja auch kein Experte. Aber so wie ich das verstanden habe, ist es der Rauch der beim nachlegen, kurz bevor das Feuer ausgeht, entscheidend für die schwarze Färbung. Mit wenig Zuluft entsteht so viel Rauch und wenig Abgastemperatur. Der Ofen hat auch nur ein winziges Schürloch. Zudem hab ich im gemauerten Gestell noch so etwas wie einen Fuchs beim HBO. Da kann der Rauch noch etwas abkühlen.
Wenn in einer Bypass Selch der Ofen betrieben wird um die Hütte zu heizen, zieht der Rauch direkt ins freie.
Laut Aussage von @Alex W. kann die Temperatur auch mal kurzzeitig über 40 Grad. Das, dass kein Selbstläufer, wie mit Sparbrand räuchern ist, ist mir klar. Wobei ich ja diese Möglichkeit immer noch habe. Am besten mit Bierbrauen kombinieren, da bin ich sowieso im Bräustüberl und kann nachlegen und nachregeln.
Gruß Christian
Ja zum Schwarzgeräucherten führen viele Wege 😁👍.
Vei Alex ist es mehr in Richtung kaltgeräuchert, bei uns mehr warmgeräuchert bei so bei 60°.

Auf alle Fälle wie gesagt, geile Sache deine "Werkstatt" 🤘.

Gruaß aus'm Woid.
F.J.
 
Griasde,
Räuchern ubd Bier machen......gibt doch fast koa schönere Kombi 😁🤘.
Und das ganze Projekt ist echt extrem stark 💪.
Eine Frage hätte ich wegen


Der Ofen kommt direkt an den Bypass-kasten, oder?

Bin kein Räucherofenexperte, aber alle alten "Im Haus Selchen" die ich weiß sind ein bis zwei Stockwerke ( also 3-5m) vom Ofen entfernt und die, die heutzutage mit Ofen und extra Kammer räuchern, haben je nach Standort (innen oder aussen) ne gewisse Rohrlänge um den Rauch abzukühlen damit die Temperatur in der Räucherkammer nicht zu hoch wird.

Gruaß aus'm Woid
AEF.J.
Dass der Rauch abkühlt wenn er vom Erdgeschoss bis in den Dachboden steigt, hab ich früher auch geglaubt. Das muss aber ein Mythos sein, da der Rauch im Kamin überhaupt nicht nennenswert auskühlen darf. Andernfalls würde er auskondensieren und der Kamin versotten. Ich habs ja ausprobiert letzten Winter, mit meiner Spezialkonstruktion. Das ist die reinste Katastrophe, je länger das (unisolierte!) Rohr ist, desto schlimmer. Alles wird patschnass in der Räucherkammer! Zugegeben, beim richtig intensiven Schwarzräuchern, wie es bei den Bauernwürsten gemacht wird, schadet das nicht, da ist es erwünscht. Die Würste sind nach 20 min wie mit der Spraydose lackiert.
Aber für das klassische Langzeiträuchern ist das nix.

So ganz kapiert hab ich's ehrlich gesagt immer noch nicht. Irgendwo muss der Rauch ja kälter werden.

Ich denke es spielt eine große Rolle, dass diese Kammern früher erstens im Haus, und zweitens gemauert waren. Wenn ich das mal vergleichen darf: Bei den Borniak-Öfen funktioniert es ja auch wunderbar, mit dem externen Kaltrauch-Erzeuger. Obwohl auch hier ein sehr dichter Qualm, der über ein Aluflexrohr abgekült wird, der Räucherkammer zugeführt wird. Dort ist die elektrische Heizung in der Kammer entscheidend. Durch diese erwärmt sich der Rauch wieder und wird dadurch "trocken". Möglicherweise ist es bei den Kammern im Haus ähnlich, die Temperaturdifferenzen sind einfach geringer. Wir werden sehen, @Feierdeufe seine Kammer ist ja im Gebäude.

Bin schon gespannt, auf das Bier auch!

Grüße,

Alex
 
Das mit dem räuchern ist ja aktuell schwierig. Ich werde das Schwarzräuchern mit Bauerwürste testen und mal zu Ostern einen Schinken. Vielleicht wird ja auch nur ein Teil des Rauchs durch die Kammer gelassen. Da werd ich mich noch einarbeiten müssen.
Apropos Arbeit, gestern war es dann soweit. Der erste Brautag stand an. Es wurde ein obergäriges Bernsteinfarbiges Bier gebraut.
Los ging’s mit Malz schroten.
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20kg ist jetzt schon eine andere Hausnummer.
Wasser einlassen und auf 62 Grad aufheizen.
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Einmaischen
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Läutern
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Da ich noch keine Erfahrungswerte bezüglich der Sudhausausbeute hatte, hab ich 70 Liter Nachguss Wasser erwärmt und den Nachguss bis 13% Brix Stammwürze laufen lassen.
Ich hatte dann 85 Liter zum Würzekochen.
AC1BB6C9-88D1-44BB-A983-3994E4EFA4F9.jpeg

Nach dem Ausschlagen des Hopfens und kühlen bleiben 72 Liter mit 14% Brix Stammwürze. Mit dem Zisternenwasser kam ich auf 24 Grad , noch etwas hoch zum anstellen der Hefe.
Während dem warten erstmal ein wohl verdientes Bier vom letzten Sud gegönnt.
83563868-36F6-4101-B0AC-D99E1575AB85.jpeg

Mit dem Ablauf war ich sehr zufrieden. Die Temperatursteureng tat was sie soll und nimmt mir einen Teil der Arbeit ab. Ein paar kleine Dinge werd ich noch ändern.
@Alex W. das mit dem räuchern können wir ja mal vor Ort ausgiebig erörtern.
Gruß Christian
 
Keine halben Sachen machst du nicht, das gefällt mir!
Das mit dem räuchern ist ja aktuell schwierig. Ich werde das Schwarzräuchern mit Bauerwürste testen und mal zu Ostern einen Schinken. Vielleicht wird ja auch nur ein Teil des Rauchs durch die Kammer gelassen. Da werd ich mich noch einarbeiten müssen.
das mit dem räuchern können wir ja mal vor Ort ausgiebig erörtern.
Probiern geht über studiern! Ja, irgendwann muss ich mir deine Konstruktionen mal in live ansehen :sun:Gut momentan ist ja eh keine Räuchersaison, aber im Herbst! Zur Zeit bin ich wieder mit allerlei anderem beschäftigt...

Grüße
 
Keine halben Sachen machst du nicht, das gefällt mir!


Probiern geht über studiern! Ja, irgendwann muss ich mir deine Konstruktionen mal in live ansehen :sun:Gut momentan ist ja eh keine Räuchersaison, aber im Herbst! Zur Zeit bin ich wieder mit allerlei anderem beschäftigt...

Grüße
:thumb2:
Bis zum Herbst sollte dann der Gär,- Kühlraum auch schon gut mit 2- 3 verschieden gereiften Bieren gefüllt sein.
 
Nach dem ich die letzten 5 Tage den Restextrakt gemessen habe und der wie angenagelt bei 7,5 Brix stehen geblieben ist wird heute abgeschlaucht. Die Gärung war nach 4 Tagen abgeschlossen, hab da wohl ne Turbohefe. Bei der ausgegangenen Stammwürze von 15 Brix errechnet sich ein Alkoholgehalt von so um die 6%. Das nächste mal werde ich das etwas anpassen, um so auf 5,5% zu kommen.
Während die Speise auftaut, werden die Flaschen, Fässchen und Fässer vorbereiten.
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Wenn ich fertig bin gibt’s noch ein paar Fotos.
Schönen Sonntag Nachmittag,
Gruß Christian
 
:respekt: Schaut gut aus, trüb golden wie ich es mag :grin:

Schau mal >HIER< Ganz toll gemachter Bericht aus der Handwerker Serie vom SWR
Mir gefallen Kühlschiff und Beriselungskühler...
Jan
 
:respekt: Schaut gut aus, trüb golden wie ich es mag :grin:

Schau mal >HIER< Ganz toll gemachter Bericht aus der Handwerker Serie vom SWR
Mir gefallen Kühlschiff und Beriselungskühler...
Jan
Vielen Dank.
Den Bericht kannte ich bereits. Von dem Format gibt’s auch andere sehenswerte Folgen.
Es ist ja ein Obergäriges Bier. Die sind meist etwas trüber. Bei der Flaschenreifung oder auch im Fass setzen sich die Trübstoffe unten ab. Wenn man es dann noch 2-3 Tage in den Kühlschrank stellt klärt es auch noch mal. Wer die Hefe dann im Bier haben möchte, ausschwenken und rein damit. So wie halt bei einem Weizen auch.
Beim nächsten Brautag werd ich den Mahlgrad der Malzmühle etwas anpassen, um etwas weniger Feinanteil zu haben.
Gruß Christian
 
Nächstes Jahr um die Zeit bin ich in Pension … also habe ich genug Zeit für eine Brauereiführung mit Verkostung ;-)

Schönes Projekt! Gutes Gelingen und Prost weiterhin 🍻

Lieber Gruß aus Tirol Silvia
 
Vielen Dank Sylvia.;)
Natürlich bist du jederzeit herzlich willkommen.:thumb1: Brauereiführungen hab ich schon zwei durchgeführt.:D
Meine Freunde und Kollegen veräppeln mich schon, wann ich mir denn, den Zoiglstern ans Haus schraube. Das ist ein Brauch aus der Oberpfalz. Da wurde und wird von Familien gebraut, man sitz in der Stube und wird mit Bier und Mahlzeiten der jeweiligen Familie mit Kommunbraurecht versorgt. Die Familien wechseln sich in der Ortschaft ab und der Zoiglstern geht an die nächste Familie, damit jeder weiß, wo es den Bier und Brotzeit gibt.
Gruß Christian
 
Herzlichen Glückwunsch!

Auf gutes Gelingen, die bisherigen Ergebnisse sprechen ja für sich.
Und bis September hast du ja noch Zeit.
LINK
:saufen2::weizen::glucker::tisch:
Vielen Dank.
Freunde und Verwandtschaft sind durchaus begeistert.
Falls ich es zeitlich mal auf ein OT schaffe, würde ich natürlich einen Spezialsud brauen. Für das 25 Jahre Jubiläums OT bei @Admin muß ich leider passen. Das ist leider zu kurzfristig und reift nicht mehr bis dahin.:D
 
Brauen wurde von Sonntag auf morgen verschoben. Es war einfach zu heiß. Wenn dann noch 2 Brenner mit über 20kw auf 12qm laufen hat es im Bräustüberl 60 Grad.
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Das Bier ist schon aus der neuen Anlage. Ein obergeriges Kellerbier mit Hallertauer Tradition gehopft. Schüttung eines Märzen und mit Nottingham Hefe vergoren.
Wenn ich jetzt eine Craftbeer Brewery wäre würde ich es Bavarian Ale taufen.
Ich bleib bei Kellerbier.
Prost
 
Was für eine Nummer. Klasse Projekt. Hut ab. :respekt:
 
Was für eine Nummer. Klasse Projekt. Hut ab. :respekt:
Vielen Dank.
Im Nachhinein hat sich die Arbeit definitiv gelohnt.
Sein eigenes Bier zu trinken macht nicht nur richtig Spaß, sondern auch betrunken. :D :durst::anstoޥn:
 
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