Die Ursache dafür, dass sich eine solche Rußschicht bildet, ist immer eine unvollständige Verbrennung. Hierfür kann es unterschiedliche Gründe geben:
Zu feuchtes Holz (zu feuchte Briketts?)
Wenn Sie Ihren Ofen mit frisch geschlagenem, noch
feuchtem Holz beheizen, entzieht die Feuchtigkeit dem Feuer Energie. Hierdurch bilden sich relativ kühle Rauchgase, die an den Innenwänden des Kamins, des Ofenrohrs oder des Schornsteins kondensieren. Wenn die Abgastemperaturen in der Heizanlage durch erneutes Anheizen oder das Nachlegen von Brennstoff steigen, brennen sich die Rußablagerungen ein und erhalten hierdurch ihre lackartige Beschaffenheit.
Zu geringe Luftzufuhr (oberhalb der Brennkammer auch so gewollt!)
Damit eine vollständige Verbrennung erfolgen kann, muss sich in der Brennkammer des Kamins immer ausreichend Sauerstoff befinden. Bei geschlossener Sauerstoffklappe oder zu viel Brennstoff erhält das Kaminfeuer nicht genügend Sauerstoff. Kaminofenbesitzer machen häufig den folgenden
Fehler beim Anheizen: Nach der Anheizphase befüllen sie den Feuerraum mit viel zu großen Scheiten, gleichzeitig drosseln sie den Sauerstoff, um den Abbrand zu verzögern. Das Resultat besteht in kleinen Flammen, jedoch in großen Mengen Rauchgas. Dessen Partikel lagern sich im Ofen und in der Abgasanlage ab.
Fehlende Wärmeisolation (ja, erst recht bei kalten Außentemeraturen!)
Eine gute Wärmeisolation des Schornsteins ist vor allem bei langen Rauchabzügen wichtig. Wenn sie fehlt und draußen kühle Temperaturen herrschen kühlen sich die Rauchgase auf dem Weg nach außen ab und bilden deshalb Kondensate. Schließlich entsteht eine Glanzrußschicht. Deshalb empfiehlt sich bei außenliegenden Schornsteinen ein
doppelwandiges System.