Zubehör
                 

Das Zubehör zum Grillen – Was braucht man alles zu Grillen?

Für die Kohlen

Kohlenschaufel: Nach dem Grillfest fällt viel Asche und noch glühende Kohle an. Eine Metallschaufel leistet hier besonders gute Dienste. Sie bietet viel Beförderungsvolumen und kann nicht schmelzen. Sie ist auch zur Entnahme von Glut aus einem Lagerfeuer geeignet. Kelle: Kleine Mengen Kohle und Asche können mit einer handelsüblichen Maurerkelle transportiert werden  

 

Grillanzünder: Feste Anzünder gibt es aus unterschiedlichen Materialien, meist in Form von kleinen Würfeln. Bei festen Anzündhilfen werden die Holzkohle oder die Briketts zu mehreren kleinen Pyramiden aufgeschichtet, dort die Würfel hineingesteckt und entzündet. Anschließend wird die glühende Holzkohle verteilt. Wichtig auch hier: Vom TÜV geprüfte Anzünder sind lebensmitteltauglich und schaden selbst dann nicht, wenn noch Rückstände in der Glut vor sich hin schmoren und das Grillgut obendrauf liegt. Absolutes Tabu sind allerdings billige Kaminanzünder, die furchtbar stinken und einen bitteren Geschmack auf dem Fleisch hinterlassen. Um hier nicht auch ewig warten zu müssen, empfiehlt sich der Einsatz eines Föns oder einer anderen Art der Winderzeugung.

Anzündkamin: Das beste und leider noch viel zu unbekannte Hilfsmittel zum Grillen ist ein Anzündkamin, der die Kohle in einem Behälter schnell und einfach zum Brennen bringt. Legen Sie einen Anzündwürfel oder auch zerknülltes Zeitungspapier auf einen feuerfesten Untergrund oder auf den Holzkohlerost des Grills und zünden es mit einem langstieligen Feuerzeug an. Füllen Sie den Anzündkamin mit der benötigten Kohlemenge. Stellen Sie den gefüllten Anzündkamin über die brennenden Würfel. Nach 15 bis 20 Minuten ist die Kohle mit einer weiß-grauen Ascheschicht bedeckt und grillfertig durchgeglüht. Legen Sie nun die heiße Kohle unter Benutzung der Kamingriffe auf den Holzkohlerost und verteilen Sie sie gleichmäßig je nach direkter oder indirekter Grillmethode. Und so funktioniert der Anzündkamin: Warme Luft steigt auf und zieht nach oben ab. Dadurch entsteht ein Unterdruck, welcher durch ein Nachströmen von Luft ausgeglichen wird. Diese Frischluft enthält jedoch mehr Sauerstoff, welcher das Feuer weiter anfacht, dadurch steigt die Temperatur im Anzündkamin und mehr Luft wird erwärmt und steigt auf: so schön kann Physik sein. Hier ein Beispielvideo

Streichhölzer, Feuerzeug: Die Grillanzünder brauchen zum Entzünden eine Flamme. Streichhölzer sind vor allem bei starkem Wind sehr schwer zu gebrauchen. Es gibt Stabfeuerzeuge mit größenregulierbarer Flamme und Glutpunkt, so hat der Wind keine Chance. Diese haben meist alle eine Piezo-Zündung und sind aus Metall.  

BBQ-Fan: Wer kennt es nicht, das lästige Fächeln und Pusten am Grill? Hier ein kleines Gerät, das Abhilfe schafft: es handelt sich um ein Handgebläse mit einer leider etwas windigen Kurbel, das überall einsetzbar ist! Ideal für unterwegs, es werden keine Batterien benötigt. Mit dem Windzugfächer an der Front direkt auf die Glut zielen und in Sekunden breitet sich die Hitze aus!  

 Rund um den Grill

Beistelltisch: Unbedingt notwendig ist eine nicht zu kleine Abstellfläche neben dem Grill. Man kann eigentlich nicht genug davon haben, denn alles was zum Grillen gebraucht wird, muß hier bereitstehen: Marinaden, Handtuch, Grillgut, Getränke für den Grillchef, Ablage für Zangen und weitere Utensilien. Es eignen sich einfache Campingtische, die schnell wieder zusammengeklappt sind.

 

Grillbox: Bewahren Sie Ihre wichtigsten Utensilien in einer Kiste aus Metall oder Hartplastik auf, die in der Nähe des Grills steht. Hier finden Sie regengeschützt alles, was Sie zum Feuermachen und Grillen brauchen: Feuerzeug, Anzünder und vieles mehr. Sie müssen sich nicht immer alles mühsam zusammensuchen und können bei Bedarf die Kiste in den Keller tragen und dort lagern.  

 Zangen

Kohlenzange: Um die Kohlen aufzulockern oder Briketts gezielt zu positionieren, brauchen Sie eine möglichst lange Zange. Denn die Hitze am Grill befreit sie sonst in Windeseile mindestens von den Härchen an Ihren Händen. Grillzange: Es ist sehr unappetitlich, die mit Kohlenstaub verschmutze Kohlenzange auch für das Grillgut verwenden. Deshalb sollten Sie auf alle Fälle noch eine zusätzliche Zange besitzen. Zum Wenden ist eine Zange besser geeignet als eine Gabel, denn Sie haben damit das Fleisch besser im Griff und Sie sind mit Ihrer Hand weiter von der Glut entfernt. Außerdem wird das Fleisch hier nicht perforiert, was bei empfindlichen Stücken wie Steaks den Fleischsaft austreten läßt. Tropfschale: Jeder, der sich einen Kugelgrill kauft, bekommt ein paar Aluschalen zum indirekten Grillen vom Hersteller mitgeliefert. Leider sind die recht schnell verbraucht, da die Reinigung mehr als schwierig ist und nach wenigen Stunden muß man sie entsorgen. In jedem größeren Supermarkt gibt es eine Küchenabteilung, in der es die verschiedensten Backformen zu kaufen gibt. Eine lohnende Anschaffung ist eine Edelstahlschale für unter 10 Euro, die einfach zu reinigen und vor allem sehr viel größer als die Aluminiumschalen ist. Achtung bei beschichteten Teflonwannen! Die Legierung löst sich schnell bei hohen Temperaturen und die Schale beginnt zu rosten. In eine Wanne passen drei große Beer Butt Chicken.   Grillthermometer: Sollten Sie beim indirekten Grillen auch die Innentemperatur Ihres Kugelgrills messen wollen, haben sie entweder Glück und Ihr Modell hat bereits ein eingebautes Thermometer oder Sie benutzen ein Backthermometer, das in eine Lüftungsöffnung des Grills gesteckt wird. Diese Bimetallthermometer sind ab 10 Euro zu haben. Achten Sie nur darauf, daß die Temperaturskala bis mindestens 300 Grad reicht. Reinigungsbürste/Topfreiniger: Nach dem Grillen sollte immer der Rost gereinigt werden. Zeitnah und mit wenig Arbeitsaufwand ist dies mit einer Stahlbürste oder einem Stahlschwamm möglich. Den Rost auf dem Grill lassen, bis die Asche erkaltet ist. Die restliche Glut pyrolisiert die Anhaftungen auf dem Rost und sie können dann leicht entfernt werden.

 Für das Grillgut Fischbräter: Mit dem Fischkorb lassen sich ganze Fische oder Fischfilets problemlos auf dem Grill wenden, ohne daß sie zerfallen.

 Spieße Holz: Sie sind günstig in hoher Stückzahl für den einmaligen Gebrauch sogar in Bambus zu bekommen. Jedoch sollten Sie die Spieße vorher wässern, um ein Verkohlen zu verhindern. Metall: Achten Sie darauf, daß die Spieße abgeflacht sind, damit das Grillgut nicht beim Wenden abrutscht. Außerdem sollten sie nicht zu lang sein, denn dann können Sie eventuell den Deckel Ihres Grills nicht mehr schließen oder haben Probleme beim Positionieren auf dem Rost.   Geflügelschere: Um Hühnchen oder größeres indirekt gegrilltes Geflügel zerlegen zu können, ist eine Geflügelschere unentbehrlich. Sie macht das Zerteilen von Geflügel zum Kinderspiel.   Silikonpinsel: Diese Pinsel sind hygienisch und langlebig. Sie verteilen Fett, Öl und Marinade gleichmäßig und optimal dosiert. Die speziellen Kunststoffborsten sind hitzebeständig und lassen sich einfach reinigen. Silikonpinsel vertragen Temperaturen bis 300 Grad und können problemlos in der Spülmaschine gewaschen werden. Sie sind nicht nur zum Grillen zu gebrauchen, sondern auch ein unentbehrlicher Helfer in der Küche. Der größte Vorteil: sie haaren nicht! Eine gleichzeitig würzende Alternative ist ein Rosmarinpinsel: an ein Stöckchen einige Rosmarinzweige mit Blumendraht befestigen und schon kann man damit Marinade oder Öl aufbringen.   Digitales Fleischthermometer mit Temperatursonde: Folgende Eigenschaften sollte ein Thermometer haben: Magnetischer Fuß: Man kann es an fast allen Metallgegenständen anbringen, außer am Grill selbst: Gefahr des Hitzetodes! Timerfunktion: Countdownfunktion zu einer festgelegten Kerntemperatur oder Alarmfunktion bei einer eingestellten Zeitspanne. Eine Sonde mit langem Kabel: Das Bratgut wird immer überwacht und das Display ist außerhalb des Grills oder Smokers. Teure Modelle bieten eine Funkverbindung zur Meßsonde. Sie werden auch beim täglichen Kochbetrieb Ihre helle Freude daran haben und möchten es nicht mehr missen.   Alufolie: Vor allem bei indirekt gegrilltem Geflügel kann es passieren, daß manche Teile wie die Flügel oder die Brust zu schnell dunkel werden. So können Sie während des Garvorgangs „Hitzeschilder“ für die betroffenen Teile basteln und das Huhn oder die Ente wird gleichmäßig gar. Auch dient die Alufolie dazu, Steaks und größere Fleischstücke in der Ruhephase abzudecken, damit sie nicht zuviel Temperatur verlieren und schön saftig werden.   Gewürze/Mühlen: Frisch gemahlene Gewürze haben ein intensives Aroma. Man sollte sie unbedingt den fertig zerkleinerten Würzstoffen vorziehen. Gewürzmühlen sind günstig zu bekommen und können mit Salz (Pfannensiedesalz), Pfefferkörner oder Chilischoten befüllt werden.  

 Werkzeug Tranchierbrett: Ein solches nicht zu klein gewähltes Brett bietet die Möglichkeit, Geflügel zu tranchieren und auch für größere Braten ist Platz. Das Grillgut kann dann gleich in der Nähe des Grills zerlegt und aufgeschnitten werden. Holzbretter sind günstig und bieten genügend Stabilität.   Küchenmesser: Ein großes und solides Kochmesser sollte zur Basis-Küchenausstattung dazugehören. Damit können Sie Gemüse und Fleisch zerteilen und die üblichen anfallenden Aufgaben problemlos erledigen.   Ausbeinmesser: Für die Feinarbeit, das Auslösen und Filetieren braucht man spezielle scharfe und kleine Messer, mit denen man feiner arbeiten kann.   Fleischbeil: Um Koteletts vom Lamm oder Schwein zu zerteilen, braucht man ein schweres Beil. Sie würden sonst ihr liebgewonnenes Messer ruinieren.   Diamantschärfer: Zwei Mal von jeder Seite die Messerklinge im 20-Grad-Winkel am Schleifer entlangziehen und schon ist das Messer wieder so scharf wie am ersten Tag. Herkömmliche Wetzstähle bieten bei weitem nicht den Schärfungsfaktor wie dieses mit Diamantstaub besetzte Werkzeug.   Metallwender: Um Hamburger oder Frikadellen umzudrehen, ohne sie zu beschädigen, brauchen Sie ein robustes Gerät ohne Plastik-Applikation.  

 Pfiffiges Rib-Rack: Bei zwei ganzen Babybackribs ist meist schon die indirekte Grillfläche handelsüblicher Geräte belegt. Abhilfe schafft ein Rib- Rack. In diese Vorrichtung aus Edelstahl werden die Ribs hochkant hineingestellt und die Anzahl der zu garenden Ribs erhöht sich mindestens um den Faktor 5.   Gußrost:

Dieses unverzichtbare Gadget hilft jedem Grillsportler, einerseits ein wunderschönes Branding auf das Fleisch zu zaubern und andererseits das Fleisch ohne Anbrennen garen zu lassen.

Einige Minuten auf dem Grill aufheizen, etwas einölen und und das Fleisch auflegen.

Nach dem Grillvorgang ausbrennen lassen, wieder einölen und schon ist der Gusseisenrost fertig für den nächsten Grillvorgang.

 

Passender Gussrost für 57-cm-Kugelgrills Vor allem bei 57er-Kugelgrills fehlte bisher ein passender Grillrost. Nun ist es endlich soweit und eine raffinierte Variante ist für alle 57er-Modelle verfügbar. 4 einzelne Roste können zu einem Kreis zusammengelegt werden und auch wieder einzeln entnommen werden. Außerdem gibt es die Option, einen Pizzastein einzusetzen oder eine Gussgrillplatte.

Kaufen kann man den hier. http://www.bbqinnovationsstore.de

Hühnersitze: Geflügel, das „im Sitzen“ indirekt gegrillt wird, braucht eine stabile Standfläche. Sie können natürlich Bierdosen oder Gläser verwenden, aber als eine unverwüstliche Anschaffung auf Lebenszeit haben sich spezielle Edelstahlbehältnisse erwiesen. Ein Rohr steht senkrecht auf einer quadratischen oder runden Grundfläche. In das Rohr wird die zu verdampfende Flüssigkeit gefüllt, das Huhn mit der Körperöffnung daraufgesteckt. Der sichere Stand und die leichte Reinigung danach machen Freude.   Vakuumgerät: Natürlich bereitet man mal etwas mehr vor und möchte es einfrieren. Dann muß man eingekauftes Fleisch sofort in eine Gefriertüte packen und mit einem Vakuumgerät vorher den Sauerstoff entziehen. So bleibt es länger haltbar. Vakuumgeräte gibt es ab 30 Euro und erhält für 200 Euro schon semiprofessionelle Maschinen, die das Einfrieren und Vakumieren zum Spaß machen.   Küchengarn: Es handelt sich hier um eine etwas dickere lebensmittelechte Schnur, die zum Umwickeln von Rollbraten genommen werden kann oder zum Bardieren von Wild mit Speck. In den Supermärkten ist dieses Produkt selten anzutreffen, aber für wenig Geld gibt es das Garn in Online-Auktionshäusern und im Versand. Sicher verkauft Ihnen auch der Metzger Ihres Vertrauens ein paar Meter.   Drehspieß mit Dressierkorb: Manche Grillhersteller bieten Grillspieße an, die batteriebetrieben gedreht werden. Aber auch für größeres Grillgut gibt es Lösungen: findige Bastler zweckentfremden Lkw-Scheibenwischermotoren oder erstehen Elektromotoren mit großem Drehmoment in Online-Auktionshäusern.    

 Sicherheit Feste Schuhe: Achten Sie darauf, daß sie nicht barfuß oder in Badeschuhen grillen. Beim Umkippen der Kohle fliegen leicht Funken und Kohlestückchen umher, die Ihnen unangenehme Verbrennungen bescheren können. Noch gefährlicher ist heißes Fett, Sauce oder die Flüssigkeit aus der Tropfschale. Sicher haben Sie noch ein Paar alter Schuhe im Keller, die ruhig schmutzig werden können und Brandlöcher vertragen. Handschuhe: Hitzefeste Handschuhe sind für den ambitionierten Griller fast schon Dienstpflicht. Bei größeren Grillaktionen steht man doch sehr lange Zeit am Grill und muß mit viel Glut hantieren. Anzündkamine und Stahlgrills sind beliebte Objekte für großflächige Verbrennungen der Handinnen- und außenflächen. Der Handschuh schützt Sie bis zu einem gewissen Grad und sie können auch Kohlen im Notfall mit der Hand umplazieren. Auch helfen diese Handschuhe ideal gegen die Strahlungshitze am Grill.  

 Für die Gäste Servietten: Bei vielen Gerichten, wie etwa Spareribs, sollte man keine Hemmungen haben, mit den Fingern zu essen. Jedoch sollten Sie Ihren Gästen auch eine Möglichkeit bieten, wieder saubere Hände zu bekommen. Damit Ihr Haus nicht von fettigen Fingerabdrücken Ihrer Familienmitglieder oder Gäste gebrandmarkt wird, stellen sie ausreichend Servietten zur Verfügung. Zusätzlich freuen sich die Esser über Wasserschalen mit Zitronenachteln, in denen sie ihr Finger schon einer Vorreinigung unterziehen können.  

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