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Ugly Drum Smoker

Bezeichnung f√ľr einen speziellen, meist selbst gebauten Grill. Ugly Drum Smoker (UDS) werden meist aus 200 Liter Metallf√§ssern hergetellt. Am Boden des Fasses befinden sich der Kohlebeh√§lter und meist drei Lufteinl√§sse, die √ľber Kugelh√§hne reguliert werden k√∂nnen. Dar√ľber, in einem Abstand von ca. 64 cm vom Boden des Kohlebeh√§lters, wird der Grillrost befestigt. Als Deckel kann der urspr√ľngliche Fassdeckel, der mit L√∂chern versehen wird, benutzt werden, oder auch der Deckel eines 57cm Kugelgrills. Wenn alle Proportionen eingehalten wurden und der UDS nach der Minionmethode mit Briketts betrieben wird kann man damit sehr einfach eine Temperatur von 120¬įC √ľber einen Zeitraum von 10-15 Stunden einhalten. Die Bezeichnung "Smoker" r√ľhrt da her, dass den Briketts meist noch R√§ucherchips hinzugef√ľgt werden, was dem Fleisch einen feinen Rauchgeschmack verleiht.

Umgang mit Pilzen

Pilze sind reich an Proteinen, Mineralstoffen und Spurenelementen, wobei besonders das Pilzeiweiß von Bedeutung ist, da es höherwertig ist als das normale Pflanzeneiweiß und tierisches Eiweiß fast ersetzen kann.

Besonders Steinpilze und Maronenr√∂hrlinge enthalten Eiwei√ü von hoher Qualit√§t. Gleichwohl sollten Wildpilze nicht allzu h√§ufig gegessen werden (pro Woche maximal um 200 Gramm), da sie giftige Schwermetalle und andere Schadstoffe aus der Luft speichern. Ihr Genuss ist nur zu empfehlen, wenn sie nicht aus Gebieten mit stark belasteter Umwelt stammen. Will man sicher gehen, sollte man sie nach dem Sammeln so bald wie m√∂glich garen. Man kann sie sodann verzehren oder trocknen und bis zu einem Jahr aufbewahren. Rohe Pilze sollten m√∂glichst nicht gewaschen werden, weil sie sonst zu viel Wasser aufnehmen. Meist gen√ľgt es, sie mit einem feuchten Tuch abzuwischen. Sind sie sehr schmutzig, sp√ľlt man sie kurz mit kaltem Wasser ab.

Pilze m√ľssen nur gesch√§lt werden, wenn ihre Haut z√§h oder verf√§rbt ist. In diesem Fall zieht man die Haut mit einem kleinen scharfen Messer ab. Frische Pilze bewahrt man in einem offenen Plastikbeutel im K√ľhlschrank auf; dort halten sie sich einige Tage.
Pilze werden in der Regel ged√ľnstet oder gebraten, wobei sie erst aus der Pfanne genommen werden sollten, wenn die abgesonderte Fl√ľssigkeit ‚Äď immerhin bestehen Pilze zu 90 Prozent aus Wasser ‚Äď verdampft ist. Pilze sollte man nicht roh verzehren, da sie giftige Substanzen enthalten, die erst durch Erhitzen zerst√∂rt werden. (Selbst Zuchtchampignons sind in den Verdacht geraten, krebserregend zu wirken, wenn man sie roh, beispielsweise in Salaten, isst.)

Auch bei der Resteverwertung von Pilzgerichten sollte man Vorsicht walten lassen. Zwar kann man solche Reste innerhalb von 24 Stunden aufw√§rmen, wenn sie in einem geschlossenen Beh√§ltnis im K√ľhlschrank aufbewahrt wurden, muss dann jedoch √ľberaus kritisch Geruch und Aussehen pr√ľfen. Schon bei der geringsten Ver√§nderung gegen√ľber dem frischen Gericht sind die Pilze nicht mehr genie√übar. Pilzgerichte mit Eiern oder Mayonnaise, ebenso solche aus Tiefk√ľhl-Pilzen kann man in keinem Fall aufbewahren. Um solche Risiken jedoch gar nicht erst einzugehen, empfiehlt es sich, Pilze nur in der Menge zu garen, die man auch verzehren kann.

Unterheben

Zutaten in eine homogene Zubereitung oder Mischung geben und mit ihr verbinden, ohne kr√§ftiges R√ľhren.