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Kaviar essen

Kaviar isst man in der Regel l├Âffelweise und gleich aus der Dose. Dabei sollte man keinen Metall- oder Silberl├Âffel verwenden, weil dies den Geschmack beeintr├Ąchtigt: L├Âffel aus Horn, Perlmutt oder im Notfall aus Plastik eignen sich besser.

Zur Pr├╝fung der Qualit├Ąt des Kaviars verwendeten die russischen Zaren eine goldene Kugel von der Gr├Â├če einer Kirsche: Der Kaviar war nur dann gut, wenn die Kugel an der Oberfl├Ąche blieb, der Kaviar also fest war. Auf der feinen Tafel kommt der Kaviar in Kristallschalen auf den Tisch, die von einem silbernen Gef├Ą├č umgeben sind, in das man Eisw├╝rfel gibt. Es gilt aber durchaus nicht als Versto├č gegen die guten Sitten, die ganze, ein Pfund oder ein Kilogramm Kaviar fassende Dose zusammen mit einem Eisblock auf den Tisch zu stellen.

Bei den Beilagen zum Kaviar wird viel ges├╝ndigt. Feinschmecker lehnen gehacktes Ei ebenso ab wie gehackte Zwiebeln oder Zitronenschnitze.

Am besten passen Blini, hauchd├╝nne Buchweizenpfannkuchen, Wei├čbrot mit Butter oder Pellkartoffeln zum Kaviar. Kaviar und Pellkartoffeln waren ├╝ber die Jahrhunderte die Hauptspeise der Fischer des Kaspischen Meers, die sich durch eine besondere Langlebigkeit auszeichnen ÔÇô ein nicht ganz von der Hand zu weisendes Indiz daf├╝r, da├č Kaviar sehr gesund sein muss. In der Tat enth├Ąlt er viele Vitamine, Lecithin und Spurenelemente und hat einen enormen N├Ąhrwert:

Mehr als 100 Gramm Kaviar kann ein im Verzehr nicht ge├╝bter Europ├Ąer auf einmal kaum bew├Ąltigen, selbst wenn er sich die damit verbundene Ausgabe leisten kann.




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